An dieser Stelle muß außerdem zur Betrachtung genau die Trennung vorgenommen werden, die in den Niederlanden de facto existiert: die zwischen Verwaltung und Lehr- und Wissenschaftsbetrieb. In gewissen Grenzen läßt sich sagen, daß dabei der Verwaltung ein breiterer Gestaltungsspielraum zugebilligt wird, wohl weil sie die eigentlichen Kunden sind. Das dürfte aber da seine Grenzen haben, wo Gewinninteressen dominieren. Viele Wünsche von Kunden, die bereits am Haken einer Firma bzw. eines Technologieanbieters sind (z.B. weil sie schon viel Geld in Terminals investiert haben), lassen sich entweder gut zu Geld machen oder als nicht machbar abwiegeln. Genau so wird der Umgang der Monopolisten mit den Hochschulverwaltungen wohl auch im Bereich der Studi-Karten aussehen.
Der andere Part ist der von Lehre und Forschung. Da diese in die Verwaltungsprozesse nicht einbezogen werden (außer als ausführende Organe, nie als Gestaltende), werden sie, wie oben unter dem Aspekt zentraler Strukturen erläutert, an Autonomie verlieren. Sie sind auch nie die Ansprechpartner der Firmen, außer wenn sie Grundlagenwissen für die Einführung der Systeme liefern, wie z.B. die GMD mit ihren Verflechtungen in die Universitäten.