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Planungs- und Verwaltungsinteressen

Die durch das Chipkartensystem erfaßte Datensammlung kann für die Univerwaltung sehr wertvoll sein. Z.B. können Räume den tatsächlichen TeilnehmerInnenzahlen der Veranstaltungen entsprechend vergeben werden. Der Bestand häufig genutzter Bücher und Geräte kann gezielt vergrößert werden.

Außerhalb des Campus sind studentische Bewegungsdaten zumindest für die Verkehrsbetriebe gute Planungsgrundlage. Eventuell können sie auch bei der Stadt- und Verkehrsplanung Verwendung finden.

,,Planung`` könnte mit den Daten jedoch auch von Firmen betrieben werden, die aus den Persönlichkeitsprofilen der Studierenden ihre zukünftigen MitarbeiterInnen auswählen.

Höchst wahrscheinlich werden die in der Anfangszeit gewonnenen Daten von den BetreiberInnen des Systems zur Akzeptanzforschung genutzt. Es läßt sich an ihnen die politische Durchsetzbarkeit eines Chipkartensystems ablesen. Von dieser Auswertung wird die weitere Strategie der Betreiberfirmen abhängen.



Christian Kumpf
1999-10-17