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- H. Scherzer
- IBM-Skript zu ,,Studentenprojekten`` im
Ausland. Bestandteil des GMD-Readers. Beschreibt insbesondere
das holländische Pilotprojekt.
- GMD-Reader
- Tagungsband zur Chipkartentagung der GMD am
5. Oktober 1995 in Darmstadt.
- M. Datow, S. Kissinger, U. Th. Lange (Hrsg.)
- ,,Die Chipkarte im Alltag``
Untertitel: Anwendungskonzepte und Verbraucherschutz.
Berlin/ Rieden (1996)
Kongreßdokumentation MULTICARD'96,
Internationaler Kongreß in Berlin,
10. - 12. Januar 1996. Hierin findet sich die Beschreibung des Trierer
Pilotprojekts.
- Kristina Luxen
- ,,Der Weg zur multifunktionalen Chipkarte an der
Universität Trier``
Projektdefinition und Projektbeschreibung, in
,,Die Chipkarte im Alltag``
- Lothar Hack
- ,,Vor Vollendung der Tatsachen``
Untertitel: Die Rolle von Wissenschaft und Technologie in der dritten Phase
der Industriellen Revolution.
Frankfurt/Main (1988)
Sehr gute Dokumentation über das Zusammenspiel und Kräfteverhältnis zwischen
Staat, Wirtschaft und (Hochschul-)Forschung und eine Relativierung der angeblichen
Gesetzmäßigkeit der Technikgenese.
- Monika Binas (Hrsg.)
- ,,Das Datennetz``
Untertitel: Computer bedrohen die Freiheit,
Heidelberg (1983)
Nur scheinbar veraltetes Werk über den maschinenlesbaren Personalausweis,
die Verkabelung und ISDN. Vieles hat eine erschreckende Aktualität.
- J. Friedrich, Th. Hermann, M. Peschek, A. Rolf (Hrsg.)
- ,,Informatik und Gesellschaft``
Heidelberg, Berlin, Oxford (1995)
Sehr brauchbares Lehrbuch. Enthält unter anderem einige gute Ansätze, wie
unter Einbeziehung aller Betroffenen sozial verträgliche(re) Systeme
entwickelt werden könnten.
- W. Steinmüller
- ,,Informationstechnologie und Gesellschaft``
Untertitel: Einführung in die Angewandte Informatik,
Darmstadt (1993)
Zwar anstrengend zu lesen, weil sehr systematisch. Ist aber gerade deswegen
eine gute Referenz. Behandelt unter anderem das Verhältnis zwischen Recht und
Informationstechnologie. Liefert eine ganze Menge sinnvoller Begriffsdefinitionen,
die allerdings auch stellenweise den Charakter von Kampfbegriffen haben (Bsp.
,,Wirtschaftsinformatik ist die Wissenschaft von der maschinengestützen
Rationalisierung.``). Er besteht darauf, daß keine Wissenschaft und kein
Begriffsapparat frei von Wertungen bzw. Werturteilen ist. Besonders wichtig ist
seine Beschreibung des Paradigmenwechsels vom ,,User``/Nutzer zum Betroffenen der
Informationstechnologie.
=8cm
by 2mm
In der Bundesrepublik Deutschland, wie in den anderen Industrieländern
auch, haben wir uns schon an Plastikkarten für alle möglichen Zwecke
gewöhnt: Telefonkarte, EC- und Kreditkarte, Krankenkassenkarte,
Bibliotheksausweise, Bahncard und vieles mehr. Die Menge potentieller
Anwendungen und die inzwischen gegebenen technischen Möglichkeiten
führen in der Tendenz zu sogenannten Multifunktionskarten, die für
verschiedene Zwecke genutzt werden können. Ein Beispiel hierfür mag
die Bahncard mit Kreditkarte sein, die 1995 eingeführt wurde.
Ein Bereich, in dem zur Zeit massive Anstrengungen zur Einführung von
Chipkartensystemen laufen, sind Hochschulen. Je nach Pilotprojekt und
Hochschule sollen dort vielfältige Funktionen mit einer Karte
realisiert werden. Das reicht von ,,bargeldloser`` Bezahlung in
Mensen, an Kopierern und anderswo, über automatische Rückmeldung,
Zugangsberechtigung für Hochschulräume und Wohnheime,
Prüfungsanmeldung, Studienausweis und Semesterticket bis zum
Bibliotheksausweis. Praktisch alle Vorgänge, die StudentInnen
betreffen, können auf einer Karte integriert werden.
Dieser Reader ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe zum Thema
Chipkarten, die sich auf der 23,5ten Konferenz der
Informatik-Fachschaften (22.-25.11.1995 in Hamburg) erstmals
zusammenfand. In Anbetracht der sehr weitreichenden Problematik
erschien es uns sinnvoll, einen systematischen Reader als
Hilfestellung zur politischen Arbeit vorzulegen.
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Christian Kumpf
1999-10-17