Nach eigenen Angaben sehen weder die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) noch das Deutsche Studentenwerk (DSW) die einheitliche Einführung einer Chipkarte vor. Vielmehr wird auf die Aktivitäten an den einzelnen Standorten verwiesen.
Die bundesweit einheitliche Einführung eines elektronischen Studierendenausweises (UniversCard) wurde vielmehr vom Hochschulverwaltungsdienstleister Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) iniitiert, die dazu einen bundesweiten Arbeitskreis aus über 50 VertreterInnen der Chipkartenindustrie, der Hochschulen und der StudentInnenwerken eingerichtet hat (ohne Beteiligung der Studierenden).
Die UniversCard soll in ca. 2 Jahren stufenweise an allen beteiligten Hochschulen (Trier, Bremen, Darmstadt, Bochum und über ein Dutzend weitere) eingeführt werden. Verkündetes Ziel ist die ,,Entlastung`` der Sachbearbeiter, indem Verwaltungsaufgaben völlig automatisiert werden. Vorgesehene Funktionalitäten sind: Rückmeldung, Prüfungsan-/-abmeldung, Dokumentation des Studienverlaufs, Bibliotheksausweis und potentiell alles, was Hochschule oder StudentInnenwerk wünscht, da standortspezifische Erweiterungen möglich sind. Dazu soll eine Prozessorchipkarte mit Kryptoprozessor für digitale Unterschriften eingesetzt werden. Es wird dabei u.a. an das sog. STARCOS System der GMD Darmstadt gedacht.2.2