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studentische Mitglieder:
(nominiert am 20.10.11)
Die zentrale Kommission für Finanzangelegenheiten und Ressourcen der Universität Bielefeld (kurz: FiKo) ist für die interne Verteilung der Mittel (also: Geld) zuständig, die die Universität Bielefeld vom Land NRW zugewiesen bekommt. Der Vorsitzende der FiKo ist der Prorektor für Finanzangelegenheiten und Ressourcen (z.Zt. Prof. Dr. Rolf König). Weitere Mitglieder der Kommission können hier eingesehen werden. Die Kommission tagt während der Vorlesungszeit ca. ein mal im Monat. Zum Ende des Jahres (November/Dezember) finden mehrere Sitzungen (ca. 3) statt, da zu diesem Zeitpunkt die Mittelvergabe der Fakultäten und zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen anliegt.
Neben diesen als Tagesgeschäft zu bezeichnenden Tätigkeiten ist immer wieder das Verteilungsmodell in der Diskussion, welches unterschiedliche Funktionen erfüllen soll(te): Zum einen sollen den Fakultäten Anreize gesetzt werden, um in den outputorientierten Parametern des Landes (AbsolventInnen, Drittmittel, Promotionen), nach denen die Uni im Zuge der Leistungsorientierten Mittelverteilung (LOM) profitiert, besser abzuschneiden und mehr Geld zu kriegen. Zum anderen soll das Modell den Fakultäten und Einrichtungen eine Planungssicherheit einräumen, da nicht nur aus personalwirtschaftlicher Perspektive starke zu erwartende Schwankungen in der Mittelzuweisung unvorteilhaft wenn nicht sogar unverantwortlich sind. Diese beiden Funktionen (Anreiz- vs. Planungssicherheitsfunktion) stehen sich in vielen Punkten gegenüber und bieten daher einen Nährboden für immer wiederkehrende Diskussionen.
Ein weiteres auch aus Sicht der Studierendenschaft sehr bedeutendes Thema wird der Umgang mit Informationsasymmetrien zwischen Fiko und §8-Kommission sein. In beiden Kommissionen werden Anträge für Studium und Lehre gestellt, die sich teilweise ergänzen, manchmal aber auch identisch sind, ohne dass es die Kommissionsmitglieder wissen. Dieses Problem gilt es zu begegnen. Ob es darauf hinaus läuft, dass die beiden genannten Kommissionen stärker zusammenarbeiten, ein "vernünftiges" Controlling der Studienbeiträge das Problem löst oder eine ganz andere Lösung gefunden wird, wird sich in der künftigen Arbeit der FiKo zeigen.