Fakultät für Soziologie
 
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Mathias Wagner, Dr. phil.

Akademischer Mitarbeiter (Projekt "Wanderarbeit als Alltagspraxis")

Adresse

Mathias Wagner
Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie
Postfach 100131
D-33501 Bielefeld

Raum-Nr.:  U5-224
Telefon:   +49 (0)521 106-4635
E-Mail mathias.wagner[at]uni-bielefeld.de (Bitte ersetzen Sie "[at]" durch "@", wenn Sie eine E-Mail an Mathias Wagner senden möchten.)

 

Ausbildung

2000 Dr. phil., Fakultät TGKM Sozialgeographie, Universität Bielefeld. Thema: „Wir waren alle Fremde: Die Neuformierung dörflicher Gesellschaft in Masuren von 1945 bis 1996“. Prof. Dr. Ulrich Mai.
Hauptfach: Sozialgeographie
Nebenfächer: Soziologie, Pädagogik
1991 Dipl.-Päd., Universität Hildesheim. Thema: „Begründung und Funktion von Pädagogik in der Dritten Welt am Beispiel der Adaption Paulo Freires in Zimbabwe“.
Hauptfach: Sozialpädagogik
Nebenfächer: Psychologie, Soziologie
Zusatzfach: Geschichte
1984 -1991 Diplompädagogik und Geschichte an der FU-Berlin und Universität Hildesheim
1978 -1983 Höheres Lehramt für Deutsch und Geschichte, Universität Hannover

 

Berufliche Tätigkeiten

WS 2011/12 Lehrbeauftragter am Fachbereich Soziologie der Leibniz-Universität Hannover
seit 2009 Leitung des deutsch-polnischen Forschungsprojektes "Wanderarbeit als Alltagspraxis. Soziokulturelle Effekte saisonaler Migration in lokalen Gesellschaften: Fallstudien aus Polen und Deutschland", in Kooperation mit der Universität Warschau.
SS 2009 Lehrbeauftragter am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität Berlin.
2009 Planung und Leitung einer internationalen Fachtagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld. Thema: „Schmuggel als Lebensstil? Ökonomische Strategien und soziale Prozesse an der Peripherie der EU: Eine Fallanalyse des polnisch-russischen Grenzgebietes“.
2005 – 2008 Projektkoordination im Forschungsprojekt: „Grenze als Ressource. Kleinhandel in der Armutsökonomie an der neuen EU-Außengrenze zwischen Nordostpolen und dem Bezirk Kaliningrad“. Kooperation der Universität Bielefeld, der Immanuel-Kant-Universität Kaliningrad, der Hochschule für Sozialpsychologie Warschau.
2004 freiberufliche journalistische Tätigkeit
SS 2003 Lehrbeauftragter im Fachbereich Soziologie/ Osteuropäische Geschichte, Universität Bielefeld
2001 – 2003 Gutachter und Berater des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit in Polen bei der Otto Benecke Stiftung e.V.
2000 wissenschaftliche Studie im Auftrag der Universität Bielefeld: "Historische Erinnerung von Vertreibung, Flucht und Krieg in Familien der deutschen Minderheit in Masuren/Polen".
1997 – 2000 freiberufliche journalistische Tätigkeit im Hörfunk und Dokumentarfilm
1996 – 1997 Lehrbeauftragter an der Universität Bielefeld, Fachbereich Sozialgeographie
1995 – 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Die soziale Konstruktion von Heimat: Symbolische Aneignung und interethnische Beziehungen im ländlichen Masuren (Polen)", Leitung: Prof. Dr. Ulrich Mai, Universität Bielefeld und Prof. Dr. Wojciech Łukowski, Universität Warschau
1994 – 1995 pädagogischer Mitarbeiter, Glocksee Bauhaus e.V. Hannover
1993 – 1994 Dozent für Erwachsenenbildung, Bildungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH, Leipzig
1992 – 1993 Dozent für Erwachsenenbildung, Institut für berufliche Bildung, Magdeburg
1992 – 1992 Dozent für Erwachsenenbildung, Gesellschaft für berufliche und politische Bildung, Preetz/Mecklenburg
1991 wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsprojekt „Jugend und Gemeinde“, Universität Hildesheim, Leitung: Prof. Dr. Burkhard Müller
1986 – 1987 pädagogischer Mitarbeiter, Arbeit und Leben Berufsbildungszentrum Hannover

 

Vorträge

März 2014 „Qualitative Sozialforschung in der Praxis. Methoden und Ergebnisse deutsch-polnischer Forschungen.“ Universität Salzburg, Fakultät für Soziologie.
März 2014 „Deutsches Waschpulver und polnische Wirtschaft – Arbeitsmigration seit mehr als 10 Jahren – Erntehelfer aus Polen.“ Tagung der Ostseegesellschaft e.V. „Europa gestalten – Gedenken diesseits und jenseits der Oder, Travemünde.
Oktober 2013 „‘Eurowaisen‘ – verlorene Generation oder Zukunft Europas?“. Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) am 24.10.2013.
Juni 2013 „Arbeitslose in Polen – diskriminiert oder integriert?“. Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie, vom 26.-28. Juni 2013, Universität Bern, workshop „Soziale Desintegration und Entsolidarisierung“.
Juni 2013 „Die Vertreibung – ein Dilemma zwischen Menschenrechten und Bürgerrechten“. Deutsch-Polnische Tagung der Ostseegesellschaft e.V. in der Ostsee-Akademie Travemünde.
Februar 2013 „Oma hat niemanden vertrieben“. Deutsche und polnische Perspektiven mit historischer Distanz zur Aussiedlung der Deutschen.„Europatagung der Ostseegesellschaft e.V. in der Ostsee-Akademie Travemünde.
Oktober 2012 „Die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Anmerkungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive mit historischer Distanz.“ Ośrodek Badań Naukowych, Olsztyn, Polen.
März 2012 „Ein Weg aus der Armut? Unterwegs mit Schmugglern an der polnisch-russischen Grenze.“ Hochschule Furtwangen University, Studium Generale.
März 2012 „Die EU-Ostgrenzen zwischen symbolischer Schließung und alltäglicher Praxis“. Gemeinsame Sektionstagung der Sektionen Europasoziologie sowie Land- und Agrarsoziologie in der DGS, 2. – 3. März 2012, Hochschule Niederrhein.
Januar 2012 „Migration als sozialwissenschaftliches Phänomen“, Vortrag und Seminarleitung beim DAAD-Winterseminar: „Migration im Ost-West-Kontakt“, der Universität Passau, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen.
Oktober 2011 „Zugang zum Feld verbotener Praktiken: Wissensproduktion über Schmuggelökonomien in Polen“. Workshop am Hamburger Institut für Sozialforschung vom 20. – 21. Oktober 2011, Thema: „Wissen über irreguläre Migration“.
2011 Impulsreferat bei der Konferenz: „Gemeinsam die Zukunft gestalten: NRW und Polen im Dialog“, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI).
2010 „Das sittliche Gebot und die vernunftgeleitete Handlung.“ Symposium in Bukarest der Universitäten Potsdam und Bukarest. Thema: „Identitäten und Imaginationen der Bevölkerung in Grenzräumen – Ostmittel- und Südosteuropa im Spannungsfeld von Regionalismus, Zentralismus, europäischem Integrationsprozess und Globalisierung“.
2010 „Folgen nicht nur in Deutschland – Psychosoziale Auswirkungen von Vertreibung, Flucht und Krieg bei Angehörigen der deutschen Minderheit in Masuren.“ Internationale Frauentagung in Travemünde, Ostseeakademie. Thema: „Vertreibung, Verständigung, Verzeihung. Wie Krieg und Gewaltherrschaft in unserem Gedächtnis toben“.
2010 „Feldforschung zwischen ‚Kunst’ und objektivem Schein der Zahl?“ Internationale Tagung am Leibniz Institut für Länderkunde (IFL), Leipzig. Thema: „Bordes as Resources – Mechanisms and General Conditions of Transborder Small-Scale Trade and Smuggling“.
2009 „Der tolerierte Normenbruch. Oder: Brauchen Schmuggler Zöllner?“ 37. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Freiburg zum Thema: „Mobilitäten – Europa in Bewegung als Herausforderung kulturanalytischer Forschung.
2009 „Leicht verdientes Brot („lekkie chleb“) oder Zwang der Not? Die moralische Ökonomie des Schmuggels“, internationale Fachtagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld, Titel: „Schmuggel als Lebensstil? Ökonomische Strategien und soziale Prozesse an der Peripherie der EU: Eine Fallanalyse des polnisch-russischen Grenzgebietes“.
2009 „Schmuggler und Zöllner – Akteure der Grenze beim Aushandeln ihrer Interessen“, Arbeitstagung des Forschungsnetzwerkes Grenze; Titel: „Grenzperspektiven. Funktion und Gestaltung der Grenze im Wandel“, am Sonderforschungsbereich 597 „Staatlichkeit im Wandel“ der Universität Bremen.
2009 „Die sozioökonomische Situation in der Grenzregion zu Kaliningrad“, Erste Tagung Deutsche Polenforschung am Deutschen Polen Institut Darmstadt.
2008 „Von ‚Ameisen‘ und Bienen – Grenzüberschreitender Kleinhandel zwischen Polen und Russland.“ Universität Bielefeld, Forschungskolloquium Soziologie.
2008 „Hier gibt es keinen Honig mehr!“ – Oder: Ist Schmuggel illegal? 34. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Jena, Ad-Hoc Gruppe: Unsichere Existenzformen: Von der Subsistenzwirtschaft zum Schmuggel – Neue Überlebensformen zwischen Schwarzarbeit und Urban Agriculture. Zur Ausweitung des informellen Sektors.
2008 „Mit Schmugglern unterwegs. Ethnographische Studien an der polnisch-russischen Grenze (Masuren/Kaliningrader Gebiet) Johannes-Künzig-Institut, Freiburg i.Br.
2008 „Verdrängt, aber nicht verarbeitet. Psychosoziale Auswirkungen von Flucht, Vertreibung und Krieg bei Angehörigen der deutschen Minderheit in Masuren“. Ostsee-Akademie, Travemünde.
2008 "Schmuggel als Lebensform? Kleinhandel an der polnisch-russischen Grenze". Humboldt-Universität Berlin, Institut für Europäische Ethnologie.
2007 „Schmuggel als sozioökonomische Strategie im polnisch-russischen Grenzgebiet“. Ringvorlesung Universität Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Institut Leipzig und Freunde der Kulturgemeinschaft Borussia Olsztyn-Alleinstein e.V.
2006 Podiumsdiskussion: "Das Kaliningrader Gebiet als Enklave in der EU – historische, kulturelle und soziale Aspekte". Veranstaltung der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und des Deutschen Kulturforum östliches Europa, Berlin.
2006 "Keine von uns hat geweint": Psychosoziale Auswirkungen von Kriegserlebnissen bei Angehörigen der deutschen Minderheit in Masuren. Masurische Gesellschaft e. V. Krutyn/Polen.
2006 Grenze als Ressource: Kleinhandel in der Armutsökonomie in Masuren. Instytut Zachodnie (West Institut) Poznań.
2005 "Armut in der Transformationsgesellschaft: Die polnisch-russische Grenzregion. Ein Werkstattbericht." Kolloquium "Europa intensiv", Osteuropäische Studien, Universität Bielefeld.
2004 "Die Armengruben von Wałbrzych (Waldenburg) in Niederschlesien – eine Annäherung in sechs Miniaturen". Johannes-Künzig Institut für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg
2003 "Überlegungen zum Bild polnischer Armut in Deutschland". Universität Greifswald, Tagung im Projekt "The Conditions of Democracy in the Baltic Sea Region" mit dem Titel: "Probleme der Armut in Polen".
2002 „Die milieuspezifische Aneignung struktureller Bedingungen: Dargestellt am Beispiel eines arbeitslosen Landarbeiters in Masuren.“ Polnische Akademie der Wissenschaften – PAN, Poznań Prof. Dr. Wojciech Burszta
2002 „Ist guter Kitsch besser als eine traurige Wirklichkeit? Anmerkung zur polnischen Übersetzung des Werkes von Fritz Skowronnek.“ In der Tagung: „Wo sich aufhört die Kultur…“ Academia Baltica und Wspolnota Mazurska, Giźycko
2002 „Chłop, Gospodarz, Rolnik oder Produzent? Anmerkungen zur sozialökonomischen Differenzierung masurischer Bauernhöfe. In der Tagung: Perspektiven für einen gerechten Agrarhandel: Konzepte, Konflikte, Kooperationen. Evangelische Akademie Loccum
2001 „Masuren seit 1945 – Eine Region zwischen Wandel und Persistenz.“ Im Kolloquium: Transformationsland Polen, Universität Karlsruhe, Institut für Landschaft und Garten Dipl.-Ing. Sandra Zivkovic
2001 „Wir waren alle Fremde – Eine soziale Charakterisierung des Dorfes Orłowo in Masuren.“ In der Tagung: „Masuren, verurteilt zur Peripherie?“ Masurisches Archiv, Friedrich Naumann Stiftung, Giźycko
2000 „Geschichte und Religion in der Polititk der Wiederbesiedlung Masurens nach 1945.“ Im Kolloquium: Osteuropa, Universität Bielefeld, Prof. Dr. Ulrich Mai
2000 „Die Motive der Heimat: Einwohner fotografieren ihr Dorf.“ In der Tagung: „Völker und kulturelle Landschaften: Ostpreußen nach 1945.“ Kaliningrader kulturhistorische Gesellschaft „Korolevskaja Gora“, Kaliningrad
1999 „Zwischen Integration und Differenz: Soziale Realität in einem masurischen Dorf.“ In der Tagung: „Symbolische Aneignung und Ethnizität“. Ostsee-Akademie, Travemünde, Prof. Dr. Ulrich Mai
1998 „Ein Dorf ohne Geschichte? Beobachtungen im ländlichen Masuren.“ In der Tagung: „Verloren und neu gewonnen. Ostpreußen seit 1945“. Ostsee-Akademie, Nida (Litauen)
1997 „Leben unter ziegelroten Dächern: Die Relevanz der deutschen Vergangenheit für ein masurisches Dorf“. Workshop „Das deutsche Kulturerbe in Polen“. Herder-Institut, Marburg

 

Publikationen

2013 „Deutsches Waschpulver und polnische Wirtschaft. Die Lebenswelt polnischer Saisonarbeiter. Ethnographische Beobachtungen.“ (gemeinsam mit Kamila Fiałkowska, Maria Piechowska, Wojciech Łukowski), Bielefeld: Transcript.
2013 „Schwarzer Markt“, Rezension zu: Stefan Mörchen, Schwarzer Markt, Ordnung und Moral in Bremen 1939-1949; in: Werkstatt Geschichte, Nr. 60/2012, Jg. 21, Februar 2013; Essen: Klartext, 1/2012, S. 119-121.
2012 „Fünf Thesen zur polnisch-deutschen Arbeitsmigration“. In: NRW und Polen im Dialog. Perspektiven und Anregungen für eine zukünftige Zusammenarbeit. Essen: Kulturwissenschaftliches Institut (Abschlusspublikation der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe zum Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2001/2012 am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), S. 34-35.
2012 „Überleben in der Peripherie. Unterwegs mit Schmuggler an der polnisch-russischen Grenze“. In: Berliner Debatte Initial, 23 (2012) 1, Potsdam: Universität Potsdam, S. 50-55.
2011 „Knochenjob im Urlaub. Erlebnisse einer polnischen Saisonarbeiterin“; gemeinsam mit Kamila Fialkowska. In: Le Monde Diplomatique, November 2011, Deutsche Ausgabe, Berlin; 11/17. Jahrgang; S. 10-11.
2011 Die Schmugglergesellschaft: Informelle Ökonomien an der Ostgrenze der Europäischen Union. Eine Ethnographie. Bielefeld: Transcript.
2011 Die Freiheit der Schmuggler. In: Heller, Wilfried (Hg.): Identitäten und Imaginationen der Bevölkerung in Grenzräumen: Ostmittel- und Südosteuropa im Spannungsfeld von Regionalismus, Zentralismus, europäischem Integrationsprozess und Globalisierung. Münster, Hamburg, London: Lit, S. 137- 147.
2011 Folgen nicht nur in Deutschland – Psychosoziale Auswirkungen von Vertreibung, Flucht und Krieg bei Angehörigen der deutschen Minderheit in Masuren. In: Dreher, Sibylle; Süss, Joachim (Hrsg.): Vertreibung, Verständigung, Versöhnung. Gerhard Hess: Bad Schussenried. S. 17-36.
2010 ‚Hier gibt es keinen Honig mehr!‘ oder ist Schmuggel illegal? In: Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Unsichere Zeiten: Herausforderungen gesellschaftlicher Transformation. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008. (Ad Hoc Gruppe 48: Unsichere Existenzformen). (pdf auf CD-Rom). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
2010 Alltag im Grenzland: Schmuggel als ökonomische Strategie im Osten Europas. Herausgeber gemeinsam mit Wojciech Łukowski. Wiesbaden: VS Verlag.
2010 Einleitung: Von Grenzen und ihrer Überwindung (mit W. Łukowski). In: Wagner, Mathias; Łukowski, Wojciech (Hrsg.): Alltag im Grenzland: Schmuggel als ökonomische Strategie im Osten Europas. Wiesbaden: VS Verlag. S. 9-13.
2010 Die moralische Ökonomie des Schmuggels. In: Wagner, Mathias; Łukowski, Wojciech (Hrsg.): Alltag im Grenzland: Schmuggel als ökonomische Strategie im Osten Europas. Wiesbaden: VS Verlag. S. 73-89.
2010 Anstelle eines Nachworts: Schmuggel als Projekt. In: Wagner, Mathias; Łukowski, Wojciech (Hrsg.): Alltag im Grenzland: Schmuggel als ökonomische Strategie im Osten Europas. Wiesbaden: VS Verlag. S. 231-240.
2010 Tolerierter Schmuggel. Interaktion zwischen Zöllnern und Schmugglern. In: Welttrends. Zeitschrift für internationale Politik. Potsdam: Universität Potsdam. Nr. 71, März/April 2010; 18. Jg., S. 47-55.
2009 Feldforschung auf dem Spargelfeld. Qualitative Sozialforschung zur Lebenssituation polnischer saisonaler Arbeitsmigranten. In: Fischer, Peter; Kerski, Basil u. a. (Hg.): Inter Finitimos. Jahrbuch zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte. Bd. 7. Osnabrück: Fibre. S. 267-271.
2009 Informeller Kleinhandel als Einkommensstrategie an der Grenze zwischen Russland und Polen. In: Fischer, Peter; Kerski, Basil u. a. (Hg.): Inter Finitimos. Jahrbuch zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte. Bd. 7. Osnabrück: Fibre. S. 255-260.
2009 Die verlorene Romantik des Schmuggels. Ethnographische Beobachtungen eines Alltagsphänomens. In: Feldl, Elisabeth; Mezger, Werner u.a. (Hg.): Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde. Bd. 50 2008/2009. (Im Auftrag der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde in der deutschen Gesellschaft für Volkskunde e. V.) Marburg: N. G. Elwert Verlag. S. 157-194
2009 Gdzie leżą Mazury?(Wo liegt Masuren?). In: Masovia, Pismo poświęcone dziejom Mazur; Giżicko: Achiwum Mazurskie Towarzystowo Miłośnikόw Twierdzy Boyen w Giżycku, Bd. 12, S. 147-160.
2009 „Arbeitsplatz Grenze. Schmuggel, der informelle Sektor“. In: Le Monde diplomatique, März 2009, Deutsche Ausgabe, 03/15. Jahrgang, S. 23.
2008 „Im Schatten der polnischen Wirtschaft“. In: Dein Masuren (Twoje Mazury), Hrsg.: Wydawnictwo Mazurskie: Giźycko, Nr. 21a, S. 22-25.
2008 Transnationalität – eine Strategie zur Armutsbewältigung? In: Homfeldt, Hans Günther; Schröer, Wolfgang; Schweppe, Cornelia (Hg.): Soziale Arbeit und Transnationalität. Herausforderungen eines spannungsreichen Bezugs. Weinheim, München: Juventa; S. 113-131.
2007 "Doświadczenia znad Granicy" (Grenzlanderfahrung). In: Masovia, Pismo poświęcone dziejom Mazur; Giżicko: Achiwum Mazurskie Towarzystowo Miłośnikόw Twierdzy Boyen w Giżycku, Bd. 10, S. 63-72.
2007 "Jak Bismarck utracił 'C' wi nazwisku. Refleksje o histriografii na przykładzie pomnika Birmarcka w Nakomiadach" (Als Bismarck sein 'C' verlor. Überlegungen zur Geschichtsschreibung am Beispiel des Bismarckdenkmals von Nakomiady [Eichmedien]). In: Masovia, Pismo poświęcone dziejom Mazur; Giżicko: Achiwum Mazurskie Towarzystowo Miłośnikόw Twierdzy Boyen w Giżycku, Bd. 10, S. 73-80.
2007 Das Kaczynski-Syndrom. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Bonn, Berlin: Blätter Verlagsgesellschaft. Heft 12; 2007, S. 1490-1494.
2007 „150 Fahrzeuge und ein Tag liegen vor uns. Polen/Russland: Der kleine Grenzverkehr ernährt seine Leute“. In: Freitag: Die Ost-West-Wochenzeitung, Nr. 34, 24. August 2007, S. 9.
2007 Rezension zu: Martin Holz; Evakuierte, Flüchtlinge und Vertriebene auf der Insel Rügen 1943-1961. In: Nordost-Archiv, Zeitschrift für Regionalgeschichte: Zwangsmigrationen in Nordosteuropa im 20. Jahrhundert. Lüneburg: Nordost-Institut. Neue Folge Band XIV/2005; S. 334-339.
2007 Rezension zu: Vertriebene Eliten. Vertreibung und Verfolgung von Führungsschichten im 20. Jahrhundert; hrsg. v. Günther Schulz. In: Nordost-Archiv, Zeitschrift für Regionalgeschichte: Zwangsmigrationen in Nordosteuropa im 20. Jahrhundert. Lüneburg: Nordost-Institut. Neue Folge Band XIV/2005; S. 434-439.
2006 Polens neue Armut. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Bonn, Berlin: Blätter Verlagsgesellschaft. Heft 9; 2006, S. 1045-1048.
2006 „Kuriozalny antyk“ (Kuriose Antiquität). In: Gazeta Olsztynska, Olsztyn/Polen. Freitag, 17. März 2006, S.13.
2005 „Pomedzy zgoda a sprzeciwem. Psychospoleczne nastepstwa wypedzenia, ucieczki i wojny na przykladzie mniejszosci niemieckiej na Mazurach“ (Zwischen Anpassung und Widerstand. Psychosoziale Auswirkungen von Vertreibung, Flucht und Krieg bei der deutschen Minderheit in Masuren). In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku, H. 8, S.111-128.
2005 "Keine von uns hat geweint": Die Erfahrung von Gewalt und Diskriminierung im Generationenverhältnis von Angehörigen der deutschen Minderheit. In: Mai, Ulrich (Hg.): Masuren: Trauma, Sehnsucht, leichtes Leben: Zur Gefühlswelt einer Landschaft. Münster: LIT. S. 230-269.
2005 Die Neubesiedlung Masurens nach 1945 aus der Perspektive polnischer, deutscher und ukrainischer Einwohner. In: Mai, Ulrich (Hg.): Masuren: Trauma, Sehnsucht, leichtes Leben: Zur Gefühlswelt einer Landschaft. Münster: LIT. S. 44-109.
2004 Zwischen Anpassung und Widerstand: Psychosoziale Auswirkungen von Vertreibung, Flucht und Krieg bei der deutschen Minderheit in Masuren. In: Bios Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, H.2/2004 (17. Jg.), Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden; S. 261-279.
2004 "Fremde Heimat. Alltag in einem masurischen Dorf." Potsdam: Deutsches Kulturforum östliches Europa. (Polnische Ausgabe, Potsdam: Deutsches Kulturforum östliches Europa. 2006).
2003 Czy dobry kicz jest lepszy niż smutna rzeczywistość? – O pevnej dekonstrukcji. (Ist guter Kitsch besser als eine traurige Wirklichkeit? – Eine Dekonstruktion) In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku, H.6, S. 155-166.
2003 Chłop, Gospodarz, Rolnik oder Produzent – Anmerkungen zur sozialökonomischen Differenzierung masurischer Bauernhöfe. In: Lanje, Kerstin (Hg.): Perspektiven für einen gerechten Agrarhandel. Konzepte, Konflikte, Kooperationen. Rehburg-Loccum: Evangelische Akademie Loccum. Loccumer Protokolle 27/02, S. 165-176.
2002 Rezension zu: Richard Blanke; Polish-speaking Germans? In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku; H. 5, S. 288-232.
2002 Rezension zu: Andreas Kossert; Masuren – Ostpreußens vergessener Süden. In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku; H. 5, S. 219-223.
2002 Wir waren alle Fremde. Eine Charakterisierung der Gesellschaft von Orłowo in Masuren. In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku, H. 5, S. 81-94.
2002 Jeder Protestant ist ein "Schwabe"? Ein Beispiel zur schwierigen Nachkriegsgeschichte Masurens. In: Borussia, Olsztyn/Polen: Stowarzyszenie Wspólnota Kulturowa "Borussia"; H. 26, S. 30-53.
2001 Schulbesuch oder die Erinnerung der Vergangenheit. In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku, H. 4, S.133-136.
2001 "Wir waren alle Fremde": Die Neuformierung dörflicher Gesellschaft in Masuren seit 1945. Münster: LIT.
2001 Die Höhe des Kirchturms: Gedanken zum kollektiven Gedächtnis. In: Nordost-Archiv, Zeitschrift für Regionalgeschichte: Heimat und Ethnizität: Über den Umgang mit Fremdheit in Masuren und Schlesien nach dem Zweiten Weltkrieg. Neue Folge Bd.VIII/1999, H.1. 2001. Lüneburg: Institut Nordostdeutsches Kulturwerk, S. 33-75.
2001 Fotografien aus Masuren. In: Borussia, Olsztyn/Polen: Stowarzyszenie Wspólnota Kulturowa "Borussia"; H. 23
2000 Fotografien aus Masuren. In: Borussia, Olsztyn/Polen: Stowarzyszenie Wspólnota Kulturowa "Borussia"; H. 22
2000 Masuren? Deutsche? Polen? Eine Anmerkung zur sozialen Konstruktion ethnischer Identität. In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku, H. 3, S. 169-176.
1999 Ein Dorf ohne Geschichte? Betrachtungen im ländlichen Masuren. In: Hermann, Arthur; Lepa, Annemarie (Hg.): Annaberger Annalen Nr. 7, S. 113-123.
1998 Heimat und Ethnizität: Die Konstruktion der sozialen Lebenswelt am Beispiel Masuren. In: INTER FINITIMOS Wissenschaftlicher Informationsdienst Deutsch-Polnische Beziehungen, Nr. 14, S. 18-24.
1997 Wenn Kaffeetrinken zur Arbeit wird: Betrachtungen zu einem einjährigen Forschungsaufenthalt in einem masurischen Dorf. In: Masovia, Giźycko/Polen: Archiwum Mazurskie w Giźycku, H. 1, S. 91-101.
1997 Spotkanie heißt Begegnung. In: Bielefelder Universitätszeitung, 26. Jg., Nr. 191, S. 34-35.
1997 Fernes Nachbarland: Studenten aus Bielefeld und Warschau erkunden gemeinsam die Geschichte Masurens. In: auslandskurier. Die Zeitschrift für internationale Zusammenarbeit. 38. Jg., Nr. 22, S.28-30.
1997 Der Jugendclub als Kristallisationspunkt eines sozialen Netzwerkes in Ost und West. Eine Ost-West Betrachtung. In: Aspekte der Landjugendforschung, Hrsg.: Deutsche Landjugend-Akademie Fredeburg.
1994 Dorfjugend Ost - Dorfjugend West, Freiburg i. Br.: Lambertus (zusammen mit Prof. B. Müller und R. Rosenow).
1994 Dorfjugend Ost - Dorfjugend West. Zum Verhältnis von Jugend und Dorfgemeinde am Beispiel zweier selbstverwalteter Jugendclubs (zusammen mit Prof. B. Müller und R. Rosenow). In: deutsche jugend. Zeitschrift für Jugendarbeit, Jg. 42, H. 6, S. 261-271.
1993 Freire und die Hoffnung auf eine bessere Welt. In: Der deutsche Lehrer im Ausland, Jg. 40, H. 3, S. 201-208.

 

Hörfunk und Film

2005 "Fliege Wolke du nach Westen." Fritz Straube – ein Emigrantenschicksal im Zweiten Weltkrieg. Hörfunkfeature, Deutschlandfunk, 10. Mai 2005, 19.15 Uhr
1999 "'Mein Herz wird denken, es ruht in der Heimat' – Die Deportation der Ukrainer in Polen 1947", Hörfunkfeature, Bayerischer Rundfunk
1998 "In der Nähe war Korea. Masuren – Geschichten einer neuen Heimat", Dokumentarfilm, 43 Min.
1998 "Wir sind gekommen ein neues Polen zu bauen", Hörfunkfeature, Bayerischer Rundfunk
1998 "Kalte Heimat", Hörfunkfeature, Radio Flora, Hannover

 

Ausstellungen (Fotografie)

2005 Bielefeld, Universität: "Die 'Armengruben' von Wałbrzycz"
2004 Freiburg: Johannes-Künzig Institut für ostdeutsche Volkskunde: "Die 'Armengruben' von Wałbrzycz"
2004 Berlin: Club der polnischen Versager: "Die 'Armengruben' von Wałbrzycz"
2003 Greifswald, Literaturzentrum Vorpommern – Wolfgang-Koeppen-Haus: "Die 'Armengruben' von Wałbrzycz"
1999 Freiburg, Johannes-Künzig Institut für ostdeutsche Volkskunde: "Kalte Heimat - Syberia Polska"
1999 Bielefeld, Universität: "Kalte Heimat - Syberia Polska"
1998 Warschau, Universität: "Kalte Heimat - Syberia Polska"
1998 Olsztyn, Städtisches Kulturzentrum: "Kalte Heimat - Syberia Polska"
1995 Giźycko/Polen, Jazzclub Galerie: Fotoausstellung mit Gedichten von David Jamali aus Zimbabwe, "How long can I go on waiting?"
1994 Hannover, Zentrale der EKD: Fotoausstellung mit Gedichten von David Jamali aus Zimbabwe, "How long can I go on waiting?"
1994 Schönebeck/Magdeburg, Kulturzentrum: Fotoausstellung mit Gedichten von David Jamali aus Zimbabwe, "How long can I go on waiting?"
1994 Wunstorf, Landeskrankenhaus: Fotoausstellung mit Gedichten von David Jamali aus Zimbabwe, "How long can I go on waiting?"
1987 Hannover, Collage: "Kontraste – Bilder aus Indien".

 



 

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