Fakultät für Soziologie
 
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Grenzbildungsprozesse aus transnationaler Perspektive

SoSe 2011 & WS 2011/12

Dozentin: He-Young Haubner

Grenzen werden auf unterschiedlichen Ebenen, von unterschiedlichen Akteuren und auf vielfältige Weise gezogen. Aus transnationaler Perspektive sind hierbei insbesondere Fragen nach der Konstruiertheit und Durchlässigkeit von Grenzen sowie den komplexen Dynamiken an der Schnittstelle von territorialen, sozialen und symbolischen Grenzen von Bedeutung.

Was sind Grenzen und wie und durch wen werden sie hergestellt? Welche Arten von Grenzen sind denkbar und wer oder was wird durch Grenzen markiert und dadurch aus- bzw. eingeschlossen? Wie wirken Grenzen zwischen Staaten auf soziale Beziehungen und wie werden nationalstaatliche Grenzen in sozialen Interaktionen, insbesondere auch durch die Forschungspraxis, (re-)produziert?

Im Rahmen der Lehrforschung sollen unterschiedliche Grenzbildungsprozesse empirisch aufgearbeitet werden. Ein Schwerpunkt sollte dabei auf der Konstruktion von MigrantInnen als primär nationalstaatlich markierter und homogener Gruppe liegen („Türken“ in „Deutschland“). Hierbei kann untersucht werden wie sich migrantische Gruppen in Relation zu anderen, migrantischen und nicht-migrantischen, Gruppen in den Einwanderungs- und Auswanderungsländern herausbilden oder wie sich interne Grenzbildungsprozesse entlang anderer sozialer Kategorien wie Geschlecht, Alter oder Bildungsstand zur national markierten Grenze nach außen verhalten.

 

Lehrforschungsberichte

Natalya Kashkovskaya: Bedeutung der Kategorie Russe im Kontext der Russendisko „Prime“ in Bielefeld. (Download)



 

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