


Aufgrund neuer Entwicklungen in unserem Arbeitsbereich (Religions-) Soziologie werden zwei laufende Projekte jetzt auf CIRRuS vorgestellt: "Advancing Bourdieu's theory and methods: HabitusAnalysis; Identity as a network"
Im Zusammenhang mit dem religionssoziologischen Forschungsprojekt "Religiöser Glaube und soziale Präsenz: Die Pfingstbewegung und andere religiöse Akteure in Guatemala und Nicaragua" hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Ihrer Zeitschrift Forschung soeben einen Artikel veröffentlicht. Ein PDF finden Sie hier
eine Präsentation auf dem 48. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie am 24. 09 2012

Wir sind nun in der Lage, dieses Buch von Heinrich Wilhelm Schäfer aus dem Jahre 2004 auf unserer Website frei zugänglich zu machen. Auf etwa 400 Seiten diskutiert der Autor Impulse der Soziologie Pierre Bourdieus für die wissenschaftliche Arbeit in der Theologie sowie in Religionswissenschaft und Religionssoziologie. Hermeneutische Rahmenbedingungen kontextueller Theologie und deren spezifischer Arbeitsfelder werden ebenso reflektiert wie Fragen der Begründung, der Definition und der Praxis von Religion.

2010 wurde der Soziologe und Sozialphilosoph Professor Dr. Hans Joas mit dem Bielefelder Wissenschaftspreis ausgezeichnet, der in Andenken an den Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Bielefeld verliehen wird. Am Tag der Preisverleihung in Bielefeld im November 2010 stellte sich Joas wie schon seine Vorgänger in einem Preisträgerkolloquium einer ausgewählten Gruppe von nationalen und internationalen Wissenschaftlern, die zentrale Forschungsansätze von Joas' Werk unter die Lupe nahmen. Die wissenschaftliche Leitung des Kolloquiums hatte der Bielefelder Religionssoziologe Professor Dr. Heinrich Wilhelm Schäfer inne, dem es gelungen ist, die Vorträge und Beiträge zu diesem Kolloquium in einem Sammelband zu vereinigen, der aktuell im Campus Verlag erschienen ist.
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Die Themen Kreativität, Selbsttranszendenz und Gewalt erzeugen in der Forschung des Soziologen und Sozialphilosophen Hans Joas eine Spannung, aus der ein kreativer und eigener Denkansatz in der deutschen Sozialwissenschaft entstanden ist. Er schöpft aus der Quelle einer langjährigen Auseinandersetzung mit dem US-amerikanischen Pragmatismus und seiner Betonung der Bedeutung menschlicher Handlungen. Daraus hat Joas eine eigene Position zur Entstehung von Werten und Normen entwickelt. Seine neueren Forschungen zur Entstehung der Menschenrechte als einem Prozess der Verarbeitung von Gewalterfahrung sowie der Sakralisierung der Person setzen dieses Programm konsequent fort.

Dieses DFG geförderte Projekt zielt auf eine Analyse des religiösen Felds in den zentralamerikanischen Ländern Guatemala und Nicaragua ab. Das Projekt richtet sein Augenmerk auf die pfingstkirchliche Bewegung, die in beiden Ländern seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts einen großen sozialen und politischen Einfluss gewonnen hat. Die Bewegung ist dabei jeweils nicht homogen, sondern differenziert sich in Kirchen, deren unterschiedliche religiösen Stile, Heilsversprechen, Glaubensinhalte und Rituale unterschiedliche Gesellschaftsschichten in unterschiedlichem Maße ansprechen. Unter Zuhilfenahme einer am Werk Pierre Bourdieus angelehnten Methodologie der praxeologischen Religionssoziologie weist dieses Projekt Regelmäßigkeiten im Zusammenhang zwischen sozialer Position und religiöser Praxis aus und analysiert die politische Partizipation und transnationale Vernetzung pfingstkirchlicher Gemeinschaften. Das Projekt wird durchgeführt von Prof. Heinrich Schäfer (Leiter), Adrián Tovar und Tobias Reu.
The research-emphasis on the Americas in CIRRuS is fostered by Heinrich Wilhelm Schäfer being a member of the recently founded Center for InterAmerican Studies (CIAS)
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During the Academic Year of 2011 / 12 Heinrich Wilhelm Schäfer will stay as research fellow at the Lichtenberg Kolleg, University of Göttingen. He received the invitation in order to work on a theory of identity which is conceived to build a sociological foundation for a theory of religion as praxis.
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Heinrich Wilhelm Schäfer and Leif Seibert represented CIRRuS at this international symposium on the social theory of Pierre Bourdieu. In the course of their workshop on “Religion and social inequality: on the analysis of religious praxis” they presented the method of “habitus analysis” which will soon be published in a book with the same title.
Untersuchung der impliziten und expliziten Einstellungen, religiösen Schemata, kulturellen und biographischen Prädispositionen und deren Effekte auf die inter-religiösen Beziehungen
Das Projekt untersucht religionsvergleichend xenophobische und – deren Gegenteil - xenosophische Einstellungen mit impliziten und expliziten Verfahren. Außerdem werden religiöse Schemata (als Mediatoren für diese Einstellungen) erfasst. Zentral für die Untersuchung sind die psychologischen, soziologischen und biographischen Kontexte – als quantitativ und qualitativ erhobene Korrelate und Prädiktoren für diese Einstellungen. Je 1000 Vp. in Deutschland nehmen an einer online-Untersuchung teil, in der mit einem Reaktionszeit-Experiment (Abrahamitic Religions Xenophobia Test) latente xenophobische Einstellungen erhoben werden. Der damit verbundene online-Fragebogen erhebt Xenophobie mit expliziten Fragen und enthält außerdem psychometrische und soziometrische Skalen und erfasst so die Prädispositionen. Über Religiosität werden Einstellungen, Zentralität und religiöse Schemata erhoben. Aus dem Sample werden 30 Vp. ausgewählt, um an einem narrativen Interview, einem Faith-Development-Interview, sowie an einem Test für weisheitsbezogenes Wissen teilzunehmen. Da der Begriff der ‚Xenosophie‘ in der Religionsphilosophie, Theologie und Religionspädagogik entwickelt wurde, wird diese Untersuchung insbesondere in der praktischen Theologie, in Seelsorge und Beratung und in der Religionspädagogik Früchte tragen. In weiterem Horizont eröffnet insbesondere die Relation von Prädiktoren, Mediatoren und xenophobischen bzw. xenosophischen Einstellungen neue Perspektiven auf das Verhältnis von Religion und Gewaltent-stehung sowie auf Intervention in entsprechenden Praxisfeldern.
Vom 21. bis 25. August 2011 fand die Konferenz der International Association for the Psychology of Religion (IAPR) in Bari, Italien statt. Mit zwei Panels war unsere Forschergruppe aus Bielefeld gut repräsentiert.
Im Panel "Both Sides of the Medal: Xenophobia, Prejudice, and Religious Cognition" haben vorgetragen:
Im Panel "Horizontal Transcendence and Spirituality in cross-cultral research" haben vorgetragen:
Together with Dr. Kornelia Sammet (Univ. of Leipzig) Schäfer organized a panel on Religion and Social Inequality which gave the opportunity to, mostly young, researchers to present ongoing studies on how different settings of social inequality relate to religious praxis. An ethnography of belief, identity and change was discussed, as well as the relation between social position of the afterlife in Germany.
Jens Köhrsen – member of the CIRRuS team – presented some results of his recently completed field research on Religious tastes in modern religious markets: The example of Argentinean Pentecostalism. Most interestingly, Köhrsen explained differences in religious styles and tastes by reference to social positions and focused specially on the urban middle class.
Schäfer concluded the sessions with an additional paper on the Potentials of Bourdieu’s general theory for the study of religious praxis. He discussed epistemological premises of praxeological research – especially the relevance of neo-kantian relationism (Cassirer) – and introduced in CIRRuS’ “Habitus-Analysis” as a consequently relationist model for the research on cognitive operators of practical logic.
In diesem Buch wird das Thema „Jugend und Religion“ in seiner Vielschichtigkeit ausgeleuchtet. Dies geschieht auf der Basis eines integrativen Theoriekonzepts von Religion und einer darauf aufgebauten Typologie der vielfältigen Formen von Religion bzw. Einstellungen zu Religion, sowie auf Grundlage einer soliden aktuellen quantitativen und qualitativen Datenbasis, in der die wichtigsten empirischen Studien berücksichtigt werden. Die Autoren schöpfen dabei auch aus eigener empirischer Forschung. Dazu gehören an der Forschungsstelle Biographische Religionsforschung an der Universität Bielefeld durchgeführte biographisch-rekonstruktiven Analysen zu christlich-fundamentalistischen Biographieverläufen, zur Okkultfaszination Jugendlicher, zur Dekonversion und zur Religiosität von islamischen MigrantInnen. Dazu gehört auch die online-Umfrage „Jugend & Religion“ der Bielefelder Forschungsstelle, auf deren Ergebnisse an vielen Stellen Bezug genommen wird und deren Ergebnisse hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Es werden vier grundlegende Zugänge zur Religion unter Jugendlichen auf der Basis ihrer Lebenserfahrungen und Bedürfnisse unterschieden und in exemplarischen Fallstudien portraitiert: (1) Religiosität im Rahmen etablierter Institutionen, (2) Religiosität in Gruppen mit starker Abgrenzung nach außen und starker innerer sozialer Kontrolle, (3) Formen von Religiosität jenseits von etablierten religiösen Organisationen, häufig unter dem Stichwort: Spiritualität, (4) Religiosität jenseits von Konfessionen und religiöser Selbstattribution.
Within the framework of our research cooperation with the Universidade Metodista de São Paulo, in March and April, Heinrich Wilhelm Schäfer was invited to Brazil for a guest professorship at the Religious Studies department of that university. In a post-graduate course on methodological aspects of Bourdieu’s social theory he taught especially the Bielefeld based advances in habitus analysis, thus presenting the headway made for the publication of a book on this topic. Additionally, he gave the ‘Aula Magna’-lecture at the opening of the new term of studies with the title of ‘Práxis Religiosa em Conflitos de Identidade: Aspectos Teóricos’ (Religious Praxis in identity conflicts: theoretical aspects). Besides establishing other contacts for future cooperation, Schäfer discussed newest findings with the São Paulo based research team on ‘Religion in the periphery’ and realized some explorative field research on Pentecostals under specific social conditions in São Paulo and Rio de Janeiro.
Im Rahmen von "Risiken und Fehler - Wie können wir damit leben?" des Forums Offene Wissenschaft findet ein Vortrag von Frau Prof. Dr. Dr. Ina Wunn statt. Am Montag, den 24. Januar 2011 spricht sie zum Thema "Der Umgang mit Schuld und Scham in den (Welt-)Religionen" um 18 Uhr c.t.
On the occasion of the bestowal of the Bielefeld Science Award to Hans Joas, November 19th a scientific colloquium on the oeuvre of the sociologist was hosted and scientifically coordinated by the Bielefeld University, Heinrich Wilhelm Schäfer, in cooperation with the Center for Interdisciplinary Research Forty high ranking social scientists, philosophers, religious scholars, and theologians discussed central themes of Joas' sociological and philosophical work under the keys of 'creativity', 'self transcendence', and 'conflict'. Four specific areas were addressed by special statements: 'Pragmatism' by Hermann Deuser, 'Normativity' by Lutz Wingert, 'Religion' by Hans G. Kippenberg, and 'War' by Wolfgang Knöbl.
On invitation of the Max Planck Institute for Social Anthropology, Halle/Saale, Heinrich Wilhelm Schäfer participated in a conference on "Religion in Disputes". Under the title of "Religions as Schemes of Meaning" he sketched how Habitus-Analysis can contribute to the understanding of the specific role of religion in escalating and de-escalating of disputes and conflicts.
On 21st of October Heinrich Wilhelm Schäfer was invited by the New York University (Deutsches Haus) to participate in a panel discussion on "Religious Truth Claims and Liberal Democracy: Contribution or Contest?". After opening statements of each discussant, a multi-faceted debate opened among the participants Jose Casanova, Muqtedar Khan, Adrian Pabst, Marcia Pally, and Heinrich Schäfer. During the debate it became increasingly clear that liberal democracy cannot serve as the only framework for religious praxis or our political and economic policies, since itself is in constant danger of leaving the limits of legitimacy behind, as e.g. the war on Iraq has shown. On the other hand, religious praxis and ethical orientation - as it abstains from the pretense of absoluteness - may provide some material orientations for civil participation in democratic societies.
In September, Heinrich Wilhelm Schäfer visited Mexico for various activities.
CIRRuS was represented by Heinrich Wilhelm Schäfer and some members of his research team: Leif Seibert, Jens Köhrsen and Adrián Tovar.
Congreso 2010: América Latina (in)dependiente. La región en el contexto global, 1810-2010 (How (in)dependent is Latin America? The region in its global context, 1810-2010)
May, 27th to 29th
Eschborn (GtZ), Germany
At this conference Heinrich Wilhelm Schäfer linked the CIRRuS activities up with the German community of research on Latin America, delivering a paper on "Religión e (in-) dependencia de América Latina: el continente y los actores religiosos transnacionales entre 1810 y 2010" (Religion and (in)dependence of Latin America: the continent and transnational religious actors between 1810 and 2010). The paper combines an historical analysis of the transformation of the religious field in Latin America with the focus on its changing patterns of transnational relations. It distinguishes three mayor stages that coincide to a certain extent with the development of the Latin American nation state (as exposed by José Bengoa on the same conference). 1) The definition of nationality by boundaries against and alliances with foreign powers: e.g. protestant liberals. 2) Projects of national cultural and political identity (indigenismo, Perón etc.): national Protestant and Pentecostal churches. 3) Latin Americans as protagonists in regional y transcontinental relations: transnational Pentecostal mission. A copy of the paper may be found within some weeks - after the kind allowance of ADLAF - as CIRRuS Prepublication paper on this website.
Ein Gespräch über das Heilige, das Profane und Missbrauchsskandale in der Kirche im Anschluss an einen Bericht über die Fotoausstellung von Giorgia Fiori "Der Reiz des Ritus" in der Berliner Galerie c|o. auf 3Sat, Kulturzeit: 01.04.2010.
Eindrücke von der Ausstellung: ebenfalls auf 3sat .
Drei Sendungen über Pfingstkirchen in Lateinamerika:
hr2-Kultur: "Camino - Religionen auf dem Weg. Im Namen des Heiligen Geistes - Das rasante Wachstum der Pfingstkirchen." 30.5.2010. Weiter zur Sendung.
Deutschlandradio Kultur: "Neue Kraft fürs Leben. Die Pfingstler und das Erbe der Befreiungstheologie am Beispiel Guatemalas." 22.5.2010. Weiter zur Sendung.
Deutschlandradio Kultur: "Gott, Gebet und Politik. Die Pfingstbewegung in Guatemala verändert sich." 19.5.2010.Weiter zur Sendung.
Am Mittwoch den 02.06.2010 findet um 15.30 s.t. in H1 ein Gastvortrag von Dr. Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, statt. "Zeitzeugen - Judenverfolgung im Nationalsozialismus". Herzliche Einladung!
Internationales Symposium Challenges of Education for Peace and Tolerance towards the "Other" hat im November 2009 unter der Tagesleitung von Prof. Dr. Dr. Ina Wunn stattgefunden. Das Programm als pdf hier herunterladen.
Eine inhaltiche Vorschau finden sie in diesem PDF.
Hier finden sie mehr zu Erlendur Haraldsson.
Prof. Dr. Dr. Heinrich Schäfer hat bei der International Conference on contemporary social research "Beyond Bourdieu - Habitus, Capital & Social Stratifaction" vom 1.- 2. Dezember 2009 an der Universität Copenhagen einen Vortrag zum Thema Habitus-Analysis: a methdo to analyze cognitive operators of practical logic gehalten. Der Vortrag [pdf] und das Programm [pdf] können hier eingesehen werden.
02. September 2009 - Neues Forschungsprojekt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Finanzierung für folgendes Projekt bewilligt:
Analyse von Semantik, psychologischen und soziologischen Korrelaten sowie Biographiebezug einer Selbstattribution
Das im Center for Interdisciplinary Research on Religion and Society (CIRRuS) / Forschungsstelle Biographische Religionsforschung angesiedelte Projekt wird voraussichtlich am 1. November beginnen, hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird in Kooperation mit der Fakultät für Psychologie der University of Tennessee at Chattanooga (Prof. R. W. Hood) durchgeführt. Es wird geleitet von Prof. Dr. H. Streib; Dr. B. Keller ist Primary Researcher und Forschungskoordinatorin in Bielefeld. Mehr...
Im Jahr 2009 sind dreißig Jahre vergangen, seit sich in der damaligen Bundesrepublik Deutschland eine breite Phalanx von ökumenisch Engagierten bildete, um sich mit dem Aufruf »Wider die babylonische Gefangenschaft der Kirche« gegen Tendenzen in der EKD zu wenden, die in einem »Memorandum zum Verhältnis der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Ökumenischen Rat der Kirchen« ihre Mitgliedschaft im Ökumenischen Rat in Frage gestellt hatten. Den nahezu 800 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern ging es vorrangig darum, ihre Unterstützung für das auch bei der EKD kontrovers diskutierte Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zur Bekämpfung des Rassismus (PCR) zu signalisieren. Speziell ging es um die Unterstützung des Sonderfonds zur Bekämpfung des Rassismus, aus dem weltweit humanitäre Programme von Antirassismusbewegungen, darunter auch des African National Congress (ANC) und der South-West African People’s Organisation (SWAPO) gefördert wurden. Dieser Sonderfond wurde für die EKD zum casus belli mit dem ÖRK. Und der Konflikt darum bildete die Anfänge jener Gruppierung, die sich Plädoyer für eine ökumenische Zukunft nannte und auf deren 30-jährige Arbeit der hier vorgelegte Band am Beispiel verschiedener ökumenischer Themenbereiche und Aktivitäten des Plädoyers zurückblickt.
Klicken Sie bitte auf das Bild des Covers, um die Homepage des Otto Lembeck Verlages aufzurufen.
Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis einsehen, sowie das Geleit- und Vorwort lesen: PDF
Mittwoch, den 15.07.2009 wurde der ehemalige Mitarbeiter Herr Prof. Dr. Carsten Gennerich habilitiert.
Seine Habilitationsschrift trug den Titel "Der adoleszente Glaube im Erfahrungskontext dargestellt: Werte und Einstellungen Jugendlicher als Bezugsgrößen für theologisch-didaktische Reflexionen."
Er hielt eine Antrittsvorlesung über die „Bedingungsfaktoren interreligiöser Wahrnehmung und ihre Relevanz für die Gestaltung interreligiösen Lernens“
Hier können sie das Deckblatt seiner Habilitationsschrift einsehen: PDF
Im Sommersemester 2009 führen Studierende der Abteilung Theologie unter der Leitung von Herrn Prof. H. Streib und Herrn Dipl.-Psych. Dipl.-Theol. C. Klein im Rahmen eines Forschungsseminars eine Studie zu "Todesvorstellungen von Jugendlichen" durch. Hier erfahren sie mehr.
Professor Dr. Homayoun Hemmati, Universität Teheran und Leiter der Kulturabteilung der iranischen Botschaft, überreichte am 22. Januar 2009 der Bielefelder Unibib 300 Bände zum shiitischen Islam. Mit dieser Spenden erhält die religionswissenschaftliche Bibliothek eine dringend benötigte Aufstockung.
Im Onlinekalender der Universität Uni.aktuell finden sie den ausführlichen Bericht.

Das halbjährige Magazin H1 der Uni Bielefeld informiert in seiner aktuellen Ausgabe über die vielseitigen Fragestellungen der Forscher dieser Homepage.
"Ist religiöses Denken und Handeln ausschließlich auf neurologische Prozesse reduzierbar? Welche Rolle spielt Religion in der Deeskalation von politischen und militärischen Konflikten? Welche Formen von religiöser Spiritualität verbinden sich mit Offenheit oder Verschlossenheit für Fremdes? Mit diesen und ähnlich spannenden Fragestellungen beschäftigt sich das CIRRuS der theologischen Abteilung..."
Hier können sie weiterlesen ... PDF
Streib, H., Hood, R. W., Keller, B., Csöff, R.-M., & Silver, C., 2009. Deconversion. Qualitative and Quantitative Results from Cross-Cultural Research in Germany and the United States of America. Research in Contemporary Religion, Vol 5, Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht.
Mit einem (noch) ungewöhnlichen Begriff präsentiert dieses Buch Analysen eines Phänomens, das in westlichen Gesellschaften offenkundig zunimmt: Dekonversion, die Trennung von religiösen Orientierungen. Nach Überzeugung der AutorInnen ist der Begriff 'Dekonversion' darum passend, weil er die Entsprechung zu Konversion assoziiert und damit den Kontext biographischer und psychologischer Dynamiken, die qualitativ zu rekonstruieren, bzw. quantitativ zu analysieren sind. Zur den herausragenden Ergebnissen dieses religionspsychologisch profilierten Forschungsprojekts gehören neue Ergebnisse zur Spiritualität.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den Link der Verlagsseite von Vandenhoeck&Ruprecht.

In diesem Buch beschäftigen sich die Autoren an Beispielen aus Guatemala, Südafrika, Irland, Deutschland, Kambodscha mit der Frage, wie nach gewaltsamen Konflikten und schweren Menschenrechtsverletzungen Versöhnung der jeweils Betroffenen gelingen kann. In Fallbeispielen werden Versöhnungsprozesse im zivilgesellschaftlichen Bereich mit besonderem Augenmerk auf die Rolle der jeweiligen Kirche (christlichen Gemeinschaften) behandelt. Das Material ist didaktisch für die Nutzung mit Gruppen aufgearbeitet und bietet authentische Situationsbeschreibungen, Handlungsberichte, Teile, die zu Reflexion und Diskussion anleiten. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“, einem 10 Jahresprogramm des Ökumenischen Rates der Kirchen. PDF
(Näheres zur CCIA, Churches Commission on International Affairs, die sich mit den Konfliktfeldern im Rahmen kirchlicher Interventionspolitik beschäftigt)
H. Streib hat bei der Konferenz der American Academy of Religion, die vom 1. - 3. November 2008 in Chicago stattgefunden hat, einen Vortrag gehalten zum Thema "Spirituality”: New Perspectives from Reconsidering the Classics on Religion", dem ein Paper zugrundeliegt, das H. Streib zusammen mit Ralph Hood (University of Tennessee at Chattanooga) erarbeitet hat. Dieses Paper ist in diesem CIRRuS-Web online gestellt und kann hier eingesehen werden: PDF
The Society for the Scientific Study of Religion celebrated its Annual Meeting 2008 form October 17th to 19th in Luisville, Kentucky, USA. The CIRRuS-Team presented on Friday 17th our ongoing research to international colleagues in the context of a special panel convened by Streib. Under the title of Diversity of Religious Praxis in Conflict and Peace – European Perspectives the following papers have been presented:
For abstracts see: PDF
Als Ergebnis des Forschungsprojektes über Fundamentalismus im Verlag der Weltreligionen des Hauses Suhrkamp die o.g. Monographie erschienen. Verlagsankündigung: download PDF; Inhaltsverzeichnis auf English: download PDF
Der "Muslimische soziale Bund" aus Bonn hat der Universität knapp 500 Bücher geschenkt, wie die Neue Westfälische berichtete. [zum NW-Bericht]
Der Bericht "Pfingstbewegung in Lateinamerika – Kongress- und Vortragsreise" von Prof. Dr. Dr. Heinrich Schäfer nach Chile und Argentinien ist hier als [pdf] verfügbar.