Evangelische Theologie
 
 
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Systematische Theologie

Die Systematische Theologie hat innerhalb des Fächerkanons der Universitätstheologie die Aufgabe, die christliche Lehre in einem gedanklich nachvollziehbaren, geordneten (systematischen) Zusammenhang darzustellen und in Auseinandersetzung mit den relevanten  geistigen Strömungen der Zeit je neu zu verantworten. Ihr ist damit in besonderer Weise die Aufgabe gestellt, den christlichen Glauben zu durchdenken und seinen Wahrheitsanspruch zu vertreten. Im Unterschied zur kirchlichen Aufgabe der Verkündigung des christlichen Glaubens, aber auch unterschieden von einer distanziert neutralen Haltung zur Religion geht es der Systematischen Theologie im universitären Kontext (und besonders in der Ausbildung von Religionslehrern) um eine zugleich existenzielle und reflektierte Weise der Vertretung der Glaubenswahrheit. Das auch außerhalb der Kirche beklagte religiöse Defizit, die religiöse Verarmung in allen Kreisen der Gesellschaft lässt die Frage nach der Bedeutung der Religion und konkret des christlichen Glaubens für das Menschsein des Menschen im Rahmen des schulischen Bildungsauftrags neu aufbrechen. In dieser Situation sollen die Lehrveranstaltungen der Systematischen Theologie die Studierenden dazu anleiten, ihre eigene Position in Auseinandersetzung mit den grundlegenden christlichen Aussagen zu Glauben und Handeln (Dogmatik und Ethik) zu klären, um sie auf diese verantwortungsvolle schulische Aufgabe vorzubereiten.



 
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