Karl Peter Grotemeyer-Preis
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Karl Peter Grotemeyer-Preis

Professor Karl Peter Grotemeyer war Rektor der Universität Bielefeld vom 5. März 1970 bis zum 30. September 1992. Er galt mit dieser Amtszeit als dienstältester Rektor der Bundesrepublik, der neben den vielfältigen Belastungen an der Spitze der Universität ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer war. Die Universitätsgesellschaft nahm ältere Überlegungen des Kuratoriums, einen Preis für besonders gute Lehre zu vergeben, und einen Vorschlag des Rektorats auf und stiftete 1997 den mit Euro 3.000 (ursprünglich: DM 5.000) dotierten „Karl Peter Grotemeyer-Preis – Für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre“. Vorgeschlagen werden sollen Dozentinnen oder Dozenten, denen es in besonderer Weise gelingt

  • Freude am Studium zu wecken und zu fördern,
  • Studierende zur aktiven Mitgestaltung von Lehrveranstaltungen anzuregen,
  • auch komplizierte Sachverhalte klar darzustellen,
  • Lernsituationen zu schaffen, in denen die Studierenden darin gefördert werden, eigene Fragestellungen zu entwickeln und zu verfolgen,
  • oder die/der sich durch andere Dinge auszeichnet, die ihnen wichtig sind.

Vorgeschlagen werden können alle promovierten Lehrenden der Universität Bielefeld, die nicht älter als 40 Jahre sind. Der Vorschlag sollte mit einer möglichst konkreten und anschaulichen Beschreibung der Leistungen und des Engagements der Kandidatin/des Kandidaten verbunden werden und von mindestens drei Studierenden getragen sein.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, der fünf Studierende, drei Lehrende, ein Vertreter der Universitätsgesellschaft sowie die Prorektorin für Studium und Lehre angehören.

Weitere Informationen:
Referentin der Prorektorin für Studium und Lehre
Tel. (0521) 106-4155, Raum V7-109,
Mail: mira.schneider@uni-bielefeld.de

 

Die Preisträgerin des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2015

Dr. Matthias Buschmeier
geb. 1976
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

 

„Gute Lehre ist nicht eine Sache der Begabung, sondern eine Frage der Professionalisierung“, ist sich der Literaturwissenschaftler Dr. Matthias Buschmeier sicher. Sein Engagement wurde jetzt belohnt: Die Jury des Karl Peter Grotemeyer-Preises für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre hat ihm den Lehr-Preis der Universität Bielefeld zuerkannt. Er wurd am 16. Oktober 2015 beim Jahresempfang der Universität Bielefeld verliehen. Gestiftet wird der Preis von der Universitätsgesellschaft Bielefeld. Er ist mit 3.000 Euro dotiert.

Dr. Matthias Buschmeier möchte die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Studierenden stärken.
Foto: Universität Bielefeld

Matthias Buschmeier (Jahrgang 1976), der zurzeit zum Thema Kultur und Schuld habilitiert, ist akademischer Rat für Germanistische Literaturwissenschaft. Er hat das Bielefelder Zertifikat für Hochschullehre, eine berufsbegleitende Fortbildung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität, erworben und sagt von sich selbst, dass sich dadurch seine Lehre verbessert habe. Er hat Neuere deutsche und europäische Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Fernuniversität Hagen, an der Universität Bielefeld und an der Universitiy of California (USA) studiert. In den USA arbeitete Buschmeier als Lektor und Teaching Assistent und war anschließend Lehrbeauftragter an den Universitäten in Gießen und Bielefeld. Er war Promotionsstipendiat am DFG-Kolleg „Klassizismus und Romantik“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und promovierte 2007 in Bielefeld.

 

Die Preisträgerin des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2014

Dr. Eva Baumann
geb. 1974
Fakultät für Gesundheitswissenschaften

 

„Die Studierenden, die Eva Baumann für den Preis vorgeschlagen haben, loben die Authentizität ihrer Dozentin, die ihre Studierenden gemäß ihrer individuellen Kompetenz fördert und das Interesse an kommunikations- und gesundheitswissenschaftlichen Zusammenhängen weckt. Eva Baumann, Jahrgang 1974, gehört der Arbeitsgruppe „Prävention und Gesundheitsförderung“ seit 2013 als Akademische Oberrätin auf Zeit an. Sie hat von 1997 bis 2002 Medienmanagement an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert und war dort bis 2006 am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Von 2007 bis 2010 arbeitete sie am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität
Münster. Seit 2011 hatte Eva Baumann für jeweils ein Semester eine Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt und an der Ludwig-Maximilians-Universität München vertreten. Ergänzt wird ihr akademischer Werdegang durch verschiedene berufspraktische Erfahrungen in der Medien- und Kommunikationsbranche.“

Dr. Eva Baumann,
Preisträgerin des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2014.

"Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich Eva Baumann für die Etablierung des Forschungsfeldes Gesundheitskommunikation im deutschsprachigen Raum sowie für einen Wissenschafts-Praxis-Transfer. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des „Netzwerkes Medien und Gesundheitskommunikation“ und der „Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Zuletzt arbeitete sie gemeinsam mit Professor Dr. Klaus Hurrelmann an einem Handbuch der Gesundheitskommunikation."

 

 

Die Preisträgerin des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2013

Dr. Anna-Kristina Regtmeier
Fakultät für Physik

 

„Die Studierenden loben besonders die Fähigkeit von Anna-Kristina Regtmeier, Studienfreude und Begeisterung für die Physik zu wecken, sowie die Verknüpfung von Lehre und Berufspraxis in ihren Lehrveranstaktungen.“
Die gebürtige Bielefelderin hat an der Universität Bielefeld Physik studiert und in der Arbeitsgruppe „Dünne Schichten und Physik der Nanostrukturen“ promoviert. Anschließend wechselte die Mutter zweier Kinder in den Arbeitsbereich „Didaktik der Physik“.

Dr. Anna-Kristina Regtmeier,
Preisträgerin des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2013.

Die Jury hat einmütig die Physikerin Dr. Anna-Kristina Regtmeier als Preisträgerin ausgewählt, weil es ihr in besonderer Weise gelingt, Freude am Studium zu wecken, Kompliziertes einfach und klar darzustellen und anregende Lernsituationen zu schaffen.

 

 

Der Preisträger des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2012

Juniorprofessor Dr. Markus Günther
geb. 1976
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

 

„Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt an interaktiven Lehr-/Lernelementen, mit denen die Teilnehmer/-innen an seinen Lehrveranstaltungen in den Ablauf eingebunden werden, sodass sie letztlich die Veranstaltung in hohem Maße mitgestalten können. Herrn Günther gelingt es zudem - insbesondere auch durch zahlreiche Praxisbeispiele -, komplizierte Sachverhalte leicht fassbar darzustellen und damit die Lehrinhalte mit der Praxis zu verknüpfen und zu illustrieren.“
„Herr Günther ist ein wirklich toller und engagierter Dozent, der die Studierenden ermutigt, eigenständig Themengebiete zu bearbeiten, und somit das Studium interessanter und nachhaltig gestaltet.“

Juniorprofessor Dr. Markus Günther,
Preisträger des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2012.

In diesem Jahr hatte die Jury über "13 gut begründete Vorschläge", so der Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft Jürgen Heinrich, zu entscheiden.
Die Jury hat einmütig Dr. Markus Günther, Junior Professor in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften als Preisträger ausgewählt, weil es ihm in besonderer Weise gelingt, Freude am Studium zu wecken, Kompliziertes einfach und klar darzustellen und anregende Lernsituationen zu schaffen.

 

Zu den bisherigen Preisträgern des "Karl Peter Grotemeyer-Preises"