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Wintersemester 2002/2003


Konzert des Hochschulorchesters

mit Werken von Weber, Brahms und Honegger

Das Hochschulorchesters Bielefeld verknüpft im Programm seines Semesterabschlusskonzerts Werke von Carl Maria von Weber, Johannes Brahms und Arthur Honegger. Das Konzert findet unter der Leitung von Michael Hoyer am 3. Februar 2003 um 20.15 Uhr im Audimax der Universität Bielefeld statt. Es wird unterstützt von der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft, dem Förderverein des Hochschulorchesters sowie von Hertz 87,9 - CampusRadio für Bielefeld. Wie stets ist der Eintritt frei. Webers Oper Euryanthe stand wegen ihrer dramaturgischen Schwächen von Anfang an im Schatten des weitaus erfolgreicheren Freischütz, obwohl sie diesen ohne Zweifel an kompositorischer Dichte noch übertrifft. Eine Andeutung dieser bereits auf Berlioz und Wagner vorausweisenden Musik soll die fulminante Ouvertüre in Es-Dur geben, die das Konzert eröffnet. Arthur Honegger (1892 - 1955) war nur der Herkunft nach Deutsch-Schweizer; musikalisch hingegen suchte er den Anschluss an die französische Tradition, deren zeitgenössische Strömungen er maßgeblich beeinflusste. Mit der Wiedergabe seines verhaltenen, im Ton einer gelichteten Romantik abgefassten Cellokonzerts von 1930 setzt das Hochschulorchester die langjährige Zusammenarbeit mit der Cellistin Corinna Eikmeier fort. Die aus Bielefeld stammende Künstlerin, die einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit der Celloliteratur des 20. Jahrhunderts widmet, lebt heute in Hannover. Unter allen Sinfonien von Johannes Brahms greift seine zweite in D-Dur am stärksten den zu Beginn der Romantik von Weber angeschlagenen Ton auf. Ihr Kopfsatz ist von strömender Melodie erfüllt. Klanglich dominieren die gedämpften Farben von Hörnern und Celli. Das Finale erscheint dagegen als einzige Manifestation überschäumender Vitalität.
Bielefeld, den 10. Januar 2003

Programm

Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu Euryanthe
Arthur Honegger: Cellokonzert
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2


Rezension