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+ 26. Oktober 2015 - Pianissimo!


Exquisites vom Flügel

Jan-Christoph Homann, Klavier

Jan-Christoph Homann begann im Alter von 16 Jahren als Jungstudent das Musikstudium an der "Hochschule für Musik, Medien und Theater Hannover“. Weitere Studien führten ihn an die "Hochschule für Musik Detmold“, das "Institut für Musik“ Halle Saale und an das "Conservatorio Benedetto Marcello“ in Venedig.
Als Solist und Klavierbegleiter trat Jan-Christoph Homann auf diversen internationalen Musikfestivals auf. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe: 1. Preis "Premio Roberto Zucchi“, 1. Preis "Riviera della Versilia“, 2. Preis 2International Glenn Gould Competition“, 3. Preis "International Grotrian Steinweg Competition“. Dem Bielefelder Universitätsorchester ist er seit dem Wintersemester 2008/09 eng verbunden und führte mit ihm bereits Klavierkonzerte von Beethoven, Liszt, Tschaikowsky und Rachmaninoff auf. Seine Klavierrecitals im Audimax erfreuen sich großer Beliebtheit.

Beginn : 20:00 Uhr c.t.
Ort : Universität, Audimax

+ 23. November 2015 - Cellissimo!

Von der Gregorianik bis zur Neuzeit

Werke für 2-12 Violoncelli mit den Cellisten des Universitätsorchesters

Die Arbeit des Universitätsorchesters ist in jedem Semester großen Schwankungen unterworfen – war noch in der einen Probenphase ein Überangebot an interessierten Klarinettisten, kann bereits im nächsten Semester die Aufgabe unbesetzt bleiben, und umgekehrt. Welch großes Glück, dass sich im Wintersemester 2015/16 ein äußerst leistungsfähiges und absehbar für einige Semester stabiles Celloregister zusammengefunden hat. Unter Feder-, bzw. Bogenführung des stellvertretenden Stimmführers Tobias Schmidt-Detering werden die Cellistinnen und Cellisten in diesem Benefizkonzert ihre Leidenschaft für das Instrument und ihre Spielfreude zu Gehör bringen.

Ch. Gounod: Méditation sur le 1er prélude pour piano de S. Bach
E. Satie: Je te veux
M. Corrette: Le Phénix
F. Loewe: All I want is a room somewhere
Song der Eliza aus My fair Lady
J. Ollaranta: Chorale piccolo
S. Joplin: Paragon Rag
G. Neumark/J. S. Bach: Wer nur den lieben Gott läßt walten
W. Jurmann: Veronika, der Lenz ist da
J.S. Bach: Allegro moderato aus der Sonate für Viola da gamba und Klavier BWV 1019
G.F. Händel: Sarabande
F. Mendelssohn: Lied ohne Worte
J.H. Schein: Trinklied
J. Haydn: "Gott erhalte Franz, den Kaiser" aus dem Kaiserquartett
J.B. Lully / L.v. Beethoven: God save the King
N. Paganini: Hexentanz
L. Boccherini: Menuetto
T. Cottrau: Santa Lucia
T. O'Carolan: Caroline's Air
W. Byrd: Ave verum corpus
P.I. Tschaikowski: Chanson triste

Künstlerische Leitung: Tobias Schmidt-Detering

Beginn : 20:00 Uhr c.t.
Ort : Universität, Audimax

+ 04. Dezember 2015 - Absolvententag

Das Universitätsorchester bereichert die zentrale Veranstaltung des Absolvententages an der Uni Bielefeld mit Beiträgen aus der "Ode an die Freude" und Schuberts Unvollendeter Sinfonie.

+ 21. Dezember 2015 - Weihnachtskonzert


Vokalensemble des Universitätsorchesters

Instrumentalemble des Universitätsorchesters

Leitung: Lara Venghaus und Dr. Michael Hoyer

Gute Traditionen soll man bewahren – und fortentwickeln: Was im Dezember 2012 als ehrgeiziges Projekt zur Einführung von Amateuren in anspruchsvolle musikalische Aufgaben begann, wurde schnell zu einem engagierten Ensemble, und so wird nach den Weihnachtsoratorien von Johann Sebastian Bach und Camille Saint-Saens sowie dem Magnificat des Erstgenannten erneut ein Weihnachtskonzert auf dem Programm des Universitätsorchesters stehen. Wie immer sind alle Interessierten – egal, ob nah an oder weit von der klassischen Musik herzlich zur Mitwirkung eingeladen; garantiert wird eine fundierte und engagierte Probenarbeit unter Leitung von Michael Hoyer und Lara Venghaus, tieferer Einblick in das innere Wesen der Tonkunst, sowie unbändige Spielfreude.

Programm

Händel: Einzug der Königin von Saba
Händel Rejoice aus dem Messias
Bach: Stück für 2 Flöten und Cello
Bach: Wohl mir dass ich Jesum habe aus BWV 147
Mozart: Ave verum corpus
Mozart: Laudate Dominum aus der Vesperae solennes del confessore
Mozart: Agnus Dei aus der Krönungsmesse
Bach/Gounod: Ave Maria
Mendelssohn: Hebe Deine Augen auf (a capella)
Mendelssohn: Hark! The herald angels sing
Stück für 2 Trompeten
Saint-Säens: Tollite Hostias aus dem Oratorium de Noel
Evtl. noch Gluck: Hoch tut Euch auf und Adam: O holy night, Mendelssohn: Sei Stille dem Herrn

Beginn : 20:00 Uhr c.t.
Ort : Universität, Audimax

+ 11. Januar 2016 - Solo-Abend Violine


Die 3 großen B:
Werke von Bach, Beethoven und Brahms

Julia Parusch wurde 1992 in Kasachstan geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 6 Jahren. Nach einem zweijährigen Jungstudium studiert sie seit Oktober 2009 als Vollstudentin an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Eckhard Fischer. Sie schloss ihr Bachelor-Studium erfolgreich im Sommer 2013 ab.
Trotz ihres jungen Alters konnte Julia Parusch bereits viele nationale und internationale Orchestererfahrungen sammeln. Sie war unter anderem mit der Deutschen Streicherphilharmonie, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Jungen Norddeutschen Philharmonie sowie Partner- und Projektorchestern aus Europa und Asien auf Arbeits- und Konzertphasen unterwegs.
Weitere Erfahrungen konnte sie auf Meisterkursen u.a. bei Midori Goto sammeln.
Julia Parusch trat bereits mit dem Uniorchester Bielefeld, als auch mit der Orchestergesellschaft Detmold solistisch auf.
Seit Oktober 2013 studiert sie weiter bei Prof. Eckhard Fischer Master/ Solist Violine.

Beginn : 20:00 Uhr c.t.
Ort : Universität, Audimax

+ 07. Februar 2016 - Sinfoniekonzert


J. Brahms:
Erstes Klavierkonzert op. 15 in d-Moll

F. Schubert:
Sinfonie Nr. 8 h-moll "Unvollendete" D 759

G. Fauré:
Élégie pour violoncelle


Jan-Christoph Homann, Klavier

Svea Krahmann, Cello

Das Universitätsorchester

Leitung: Dr. Michael Hoyer


07. Februar 2016
Beginn : 20:00 Uhr
Ort : Oetkerhalle


08. Februar 2016
Beginn : 20:00 Uhr c.t.
Ort : Universität, Audimax

Konzerteinführung

In Europa gibt es seit etwa tausend Jahren neben der Volksmusik eine künstlerische Musik, die komplexer aufgebaut ist, aber auch einen sehr viel größeren Reichtum an Ausdrucksmöglichkeiten besitzt. Sie wird meist schriftlich festgehalten und an verschiedenen Orten und zu verschiedener Zeit immer wieder zum Erklingen gebracht. Musik dieser Art kann für die menschliche Stimme oder für Musikinstrumente gemacht sein, ihre Ausführung kann durch einen einzelnen Musiker, kleinere Gruppen oder durch Großgruppen von fünfzig oder mehr Mitwirkenden geschehen. Besteht eine solche Gruppe ausschließlich aus Sängern, so spricht man von einem Chor, handelt es sich um Instrumentalisten, nennt man sie Orchester.
Viele Werke aus dem Bereich der künstlerischen Musik erfreuten sich so großer Beliebtheit, daß sie durch viele Jahrzehnte hindurch immer wieder aufgeführt wurden und zum festen Bestand des kulturellen Erbes geworden sind. Die meisten dieser Werke entstanden im 18. und 19. Jahrhundert, als eine besonders melodiöse und gefühlsbetonte Musikrichtung herrschte. Die Namen ihrer Komponisten sind heute auch den Teilen der Bevölkerung bekannt, welche nicht zu den Liebhabern der sogenannten klassischen Musik zählen. Bach, Mozart und Beethoven sind sicher die berühmtesten, aber auch Händel, Haydn, Schubert, Schumann, Verdi, Wagner und Brahms sind Schöpfer sogenannter bedeutender Kunstwerke und mit ihren Kompositionen in allen Konzerthäusern und Musiktheatern vertreten.

Das heutige Konzert ist vor allem zwei Kompositionen gewidmet: der 1822 entstandenen 8. Sinfonie von Franz Schubert und dem etwa 30 Jahre jüngeren 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms. Zwischen beide tritt noch die Elegie für Violoncello und Orchester von Fauré. Eine Sinfonie ist ein mehrteiliges Musikstück, das 20, 30 oder auch 60 Minuten lang sein kann und dessen Abschnitte, Sätze genannt, unterschiedlichen Charakter und unterschiedliches Tempo aufweisen. Dass Schuberts 8. Sinfonie nur aus zwei Sätzen besteht, ist eine seltene Ausnahme. Konzert nennt man ein Werk, in dem das Orchester ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, dessen Mittelpunkt aber ein Solist einnimmt, an dessen Können besonders hohe Ansprüche gestellt werden. Als Soloinstrument wird oft das Klavier eingesetzt, es gibt aber auch Konzerte für Violine, Klarinette, Trompete und viele andere Instrumente.

Klassische Musik wird in der Regel von Menschen ausgeübt, die eine lange Ausbildung an ihrem Instrument durchlaufen und diese mit einem vier- bis fünfjährigen Hochschulstudium abgeschlossen haben. Für sie ist Musik ein Beruf, der ihre Arbeitskraft voll in Anspruch nimmt und mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Daneben gibt es aber auch Orchester und Musikensembles, deren Mitglieder anderen Berufen nachgehen und Musik nur in ihrer Freizeit betreiben. Diese Ensembles erreichen natürlich nicht die Perfektion der Berufsmusiker, stellen aber ein wichtiges Element der Musikpflege in der Gesellschaft dar, indem sie breiten Schichten Einblick in die komplexen Strukturen künstlerischer Musik vermitteln und mit den bedeutendsten Werken vertraut macht.

+ 08. Februar 2016 - Sinfoniekonzert


J. Brahms:
Erstes Klavierkonzert op. 15 in d-Moll

F. Schubert:
Sinfonie Nr. 8 h-moll "Unvollendete" D 759

G. Fauré:
Élégie pour violoncelle


Jan-Christoph Homann, Klavier

Svea Krahmann, Cello

Das Universitätsorchester

Leitung: Dr. Michael Hoyer


07. Februar 2016
Beginn : 20:00 Uhr
Ort : Oetkerhalle


08. Februar 2016
Beginn : 20:00 Uhr c.t.
Ort : Universität, Audimax

Konzerteinführung

In Europa gibt es seit etwa tausend Jahren neben der Volksmusik eine künstlerische Musik, die komplexer aufgebaut ist, aber auch einen sehr viel größeren Reichtum an Ausdrucksmöglichkeiten besitzt. Sie wird meist schriftlich festgehalten und an verschiedenen Orten und zu verschiedener Zeit immer wieder zum Erklingen gebracht. Musik dieser Art kann für die menschliche Stimme oder für Musikinstrumente gemacht sein, ihre Ausführung kann durch einen einzelnen Musiker, kleinere Gruppen oder durch Großgruppen von fünfzig oder mehr Mitwirkenden geschehen. Besteht eine solche Gruppe ausschließlich aus Sängern, so spricht man von einem Chor, handelt es sich um Instrumentalisten, nennt man sie Orchester.
Viele Werke aus dem Bereich der künstlerischen Musik erfreuten sich so großer Beliebtheit, daß sie durch viele Jahrzehnte hindurch immer wieder aufgeführt wurden und zum festen Bestand des kulturellen Erbes geworden sind. Die meisten dieser Werke entstanden im 18. und 19. Jahrhundert, als eine besonders melodiöse und gefühlsbetonte Musikrichtung herrschte. Die Namen ihrer Komponisten sind heute auch den Teilen der Bevölkerung bekannt, welche nicht zu den Liebhabern der sogenannten klassischen Musik zählen. Bach, Mozart und Beethoven sind sicher die berühmtesten, aber auch Händel, Haydn, Schubert, Schumann, Verdi, Wagner und Brahms sind Schöpfer sogenannter bedeutender Kunstwerke und mit ihren Kompositionen in allen Konzerthäusern und Musiktheatern vertreten.

Das heutige Konzert ist vor allem zwei Kompositionen gewidmet: der 1822 entstandenen 8. Sinfonie von Franz Schubert und dem etwa 30 Jahre jüngeren 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms. Zwischen beide tritt noch die Elegie für Violoncello und Orchester von Fauré. Eine Sinfonie ist ein mehrteiliges Musikstück, das 20, 30 oder auch 60 Minuten lang sein kann und dessen Abschnitte, Sätze genannt, unterschiedlichen Charakter und unterschiedliches Tempo aufweisen. Dass Schuberts 8. Sinfonie nur aus zwei Sätzen besteht, ist eine seltene Ausnahme. Konzert nennt man ein Werk, in dem das Orchester ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, dessen Mittelpunkt aber ein Solist einnimmt, an dessen Können besonders hohe Ansprüche gestellt werden. Als Soloinstrument wird oft das Klavier eingesetzt, es gibt aber auch Konzerte für Violine, Klarinette, Trompete und viele andere Instrumente.

Klassische Musik wird in der Regel von Menschen ausgeübt, die eine lange Ausbildung an ihrem Instrument durchlaufen und diese mit einem vier- bis fünfjährigen Hochschulstudium abgeschlossen haben. Für sie ist Musik ein Beruf, der ihre Arbeitskraft voll in Anspruch nimmt und mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Daneben gibt es aber auch Orchester und Musikensembles, deren Mitglieder anderen Berufen nachgehen und Musik nur in ihrer Freizeit betreiben. Diese Ensembles erreichen natürlich nicht die Perfektion der Berufsmusiker, stellen aber ein wichtiges Element der Musikpflege in der Gesellschaft dar, indem sie breiten Schichten Einblick in die komplexen Strukturen künstlerischer Musik vermitteln und mit den bedeutendsten Werken vertraut macht.