Universitätsorchester Bielefeld
 
 
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+ 16. Oktober 2017 - Russischer Liederabend

Russischer Liederabend

Johann Penner, Tenor
Michael Hoyer, Klavier

Zurück zu den Wurzeln, so könnte man meinen: Johann Penner ist dem Orchester schon seit Jahren bekannt. Die Strahlkraft und Präsenz seiner Stimme ist unvergesslich. Doch während er sich bislang vor allem den Kompositionen Mozarts und Verdis im Audimax zuwandte, scheint das Programm des Liederabends an seine Kindheit zu erinnern. In Bugurußlan aufgewachsen, erinnert er sich bis heute der Sprache und der Kultur, die ihn damals prägte. So verwundert es nicht, dass er bereits zum Abschluss seines Studiums einen Liederabend mit Werken von Tschaikowski und Prokofjew präsentierte. Johann Penners Ansatz geht von der Überzeugung aus, dass Musik einerseits ein Geschenk ist, welches er möglichst vielen Menschen zugänglich machen will, andererseits aber auch ein essentieller Bestandteil der Allgemeinbildung und der individuellen Persönlichkeitsentwicklung. Diese Vorstellung versucht er mit seiner Arbeit als Musiker und Pädagoge zu verwirklichen, und diese Ebene, die ja auch dem Ansatz des Uniorchesters entspricht, bildet die Basis, auf der er und Michael Hoyer sich seit vielen Jahren begegnen.

20:00 Uhr c.t., Audimax, Eintritt frei

+ 20. November 2017 - Klavierabend

Klavierabend

Werke von Bach, Beethoven, Liszt und Chopin'
Solist: Matthias Schneider


Matthias Schneider erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei der rumänischen Pianistin Corina Bala. Im Jahre 2000 wurde ihm der erste Preis beim offenen Thürmer-Klavierwettbewerb in Bochum zuerkannt. Damit verbunden war die Teilnahme an einem Meisterkurs von Prof. Michel Béroff (Paris). Matthias Schneider ist Bundespreisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert" (Klavier solo). Mit 15 Jahren wurde er in die Vorklasse von Frau Prof. Shoshana Rudiakov an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart aufgenommen. Nach dem Abitur, welches er mit 1,0 abschloss, studierte er bei ihr im Fach "Künstlerische Ausbildung" und schloss dieses im Jahre 2011 mit dem Diplom ab. In diese Zeit fallen unter anderem Kurse bei Prof. Andrzej Pikul (Krakau) und Prof. Andras Schiff (Detmold). Nach dem Tod von Prof. Rudiakov setzte er seine Ausbildung als Student der Musikhochschule in Würzburg bei Prof. Bernd Glemser fort, mit welchem ihn auch weiterhin eine rege Zusammenarbeit verbindet. Matthias Schneider trat vielfach als Solist verschiedener Orchester in Klavierkonzerten von Bach, Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Grieg, Liszt und Rachmaninov in Erscheinung.
Parallel zu seiner musikalischen Ausbildung schloss er 2014 das Studium der Humanmedizin an der Universität in Ulm ab und arbeitet seitdem als Assistenzarzt an der neurochirurgischen Klinik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 2016 promovierte er über ein Grundlagenthema zur zellulären Heterogenität maligner glialer Tumore, einem Forschungsschwerpunkt, welchem er sich nun auch weiterhin in Bonn widmet.

20:00 Uhr c.t., Audimax, Eintritt frei

+ 11. Dezember 2017 - Wie uns die Alten sungen

Wie uns die Alten sungen


Lara Venghaus, Sopran

Miriam Ludewig, Mezzosopran


Konstanze Rosenbaum, Klavier
Philipp Hamer, Violoncello
Michael Hoyer, Klavier

Lieder und Arien zur Weihnacht mit Lara Venghaus und Miriam Ludewig

Unter dem Titel "Wie uns die Alten sungen" präsentieren die Sopranistin Lara Venghaus und die Mezzosopranistin Miriam Ludewig ein unterhaltsames und zugleich besinnliches Festkonzert. Auf dem Programm stehen sowohl bekannte Arien aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und Mozarts c-Moll-Messe als auch schlichte Kunstlieder aus dem Schemelli-Gesangbuch oder dem kompositorischen Schaffen von Hugo Wolf sowie romantische Weihnachtslieder, wie sie aus Hörfunk und Fernsehen bekannt sind. Unterstützt werden die jungen Sängerinnen von einem Instrumentalensemble bestehend aus Marvin Milleschewski (Oboe), Konstanze Rosenbaum (Violine), Philipp Hamer (Violoncello) und Michael Hoyer (Klavier und Orgel).
Lara Venghaus studierte an der Hochschule für Musik in Detmold und ist weit über Ostwestfalen-Lippe hinaus als Sopranistin für besondere Aufgaben bekannt. Schon vor Antritt ihres Studiums gab sie ihr Oratoriendebut in der Schöpfung von Haydn, seit 2009 präsentiert sie regelmäßig Liederabende, die sich durch ungewöhnliche Zusammenstellungen besonders reizvoll erweisen. In Italien ist sie gern gesehener Gast auf diversen Festivals und zuletzt für die Verknüpfung des deutschen und des italienischen Opernschaffens mit dem "ETNA GLAMOUR" ausgezeichnet worden.
Miriam Ludewig wuchs in Detmold auf und wurde bereits in jungen Jahren intensiv gefördert. Bei den Detmolder Schlossspatzen entdeckte man ihr stimmliches Potenzial, es schloss sich ein Privatstudium bei Julia Husmann und Michael Hoyer an. Ihr künstlerisches Schaffen konzentriert sich vornehmlich auf die Werke Johann Sebastian Bachs, Franz Schuberts, Robert Schumanns und Gustav Mahlers. Als Solistin im Weihnachtsoratorium weiß sie stets durch ihre tief empfundene Interpretation zu überzeugen, als Liedinterpretin betört sie mit ihrem warmen Mezzo nicht nur das Publikum des Universitätsorchesters.
Begleitet werden die beiden jungen Damen, die auch privat eng befreundet sind, von Michael Hoyer am Klavier und der Orgel. Der studierte Kapellmeister leitet das Bielefelder Universitätsorchester und hat sich als Liedbegleiter und Korrepetitor im In- und Ausland hervorgetan. Seit vielen Jahren begleitet er die beiden Sängerinnen bereits auf ihrem künstlerischen Weg und sorgt nicht nur durch seine musikalischen sondern auch durch seine wissenschaftlichen und literarischen Kenntnisse und Fähigkeiten für ein ganzheitliches Kunsterlebnis - sowohl für die Ausführenden als auch für das Publikum.

20:00 Uhr c.t., Audimax, Eintritt frei

+ 21. Januar 2018 - Jöllenbeck
+ 22. Januar 2018 - Audimax


Sinfoniekonzert

Lara Venghaus, Sopran
Hongyu Chen, Bariton
Das Universitätsorchester Bielefeld
Leitung: Michael Hoyer

Dass Michael Hoyer das Universitätsorchester nicht nur dirigiert, sondern seinem Publikum auch ausführliche Einführungen, die tief in die Materie eindringen, an die Hand gibt, ist in Bielefeld wohlbekannt. Dass der promovierte Musikwissenschaftler, Kapellmeister, Philosoph, Sprachwissenschaftler und Germanist jedoch auch kompositorisch tätig ist, wurde bislang nur kleinen Personengruppen zugänglich. Fasziniert von der Frage, welche Wege die Komposition nach Gustav Mahler und Richard Strauss noch gehen kann, begann er bereits in den 70er Jahren, Lieder und kleine Instrumentalwerke zu schreiben. Inspiriert von der fruchtbaren Zusammenarbeit mit der Sopranistin Lara Venghaus folgten zu Beginn des 21. Jahrhunderts zahlreiche Liedkompositionen und, nach einer Uraufführung einiger Werke im Jahr 2011, auch Orchesterlieder. Dass Lara Venghaus, der diese Werke größtenteils gewidmet sind, sich ihrer Interpretation annimmt, verspricht eine eingehende Beschäftigung und tiefe Durchdringung. An der Seite von Hongyu Chen, der bereits als Giorgio Germont das Bielefelder Publikum begeisterte, wird sie sich anschließend dem sowohl bekanntesten als auch gewaltigsten Liederzyklus für Orchester widmen: Gustav Mahlers Lied von der Erde.

So. 21. Januar 2018, 17 Uhr, Liebfrauenkirche Bielefeld-Jöllenbeck
Mo. 22. Januar 2018, 20 Uhr c.t., Audimax der Universität Bielefeld
Eintritt frei