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Meet an Entrepreneur – Bericht zum Vortrag von Martin Ballweg (Mapudo GmbH)

18.10.2016

Passend zum Semesterstart startete auch die „Meet an Entrepreneur“-Veranstaltung in der ersten Woche am 18.10.2016. Zu Besuch war Martin Ballweg, Gründer und Geschäftsführer der Mapudo GmbH in Düsseldorf, der den zahlreich erschienenen Studierenden von seinem persönlichen Werdegang und seinen Erfahrungen in der Start-up-Szene berichtete. Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe durch das Zentrum für Unternehmensgründung (ZUg) in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement der Universität Bielefeld.

Etwas Neues machen, was noch keiner zuvor gemacht hat – mit dieser Vision startete Martin Ballweg, Gründer der Mapudo GmbH, seine Karriere in der Gründerszene. Nach dem Abitur, einer Ausbildung und einem BWL-Studium gründete der Unternehmer sein erstes Start-up im Bereich Energietechnik. In Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen erfolgte die Entwicklung von Windkraftanlagen, die als Projekt der Wissenschaft in erster Linie durch staatliche Förderungsmaßnahmen finanziert werden konnte.

2014 gründete er bereits sein zweites Unternehmen. Gemeinsam mit seinen beiden Mitgründern treibt er seitdem die Mapudo GmbH voran, einen Online-Marktplatz für Stahl, dessen Idee aus der langjährigen Berufserfahrung der Gründer entstand. Die Verbindung des traditionellen Stahlhandels mit der digitalen Wirtschaft erforderte jedoch vor allem Überzeugungskraft. Bestellungen werden in der Branche oft noch per Fax oder Telefon entgegengenommen und Gewohnheiten seien schwer zu brechen, so Martin Ballweg. Das Interesse der Investoren und Kunden gewannen sie aber dennoch. Seit Frühjahr 2016 können Einkäufer über Mapudo online bei regionalen und überregionalen Stahlhändlern bestellen, zu denen namenhafte Unternehmen der Branche zählen. Inzwischen ist das Start-up sogar mehrfach ausgezeichnet.

Offen und authentisch erzählte der Gründer von seinen Erfahrungen und bot dabei spannende Einblicke in die Höhen und Tiefen, Erfolge und Herausforderungen seiner Gründerkarriere. Auch das Risiko des Scheiterns sprach er frei an und versuchte, den Studierenden die Angst davor zu nehmen. Fehlschläge gehören nun mal dazu. Aus ihnen lerne man und sie können einen voranbringen, so Ballweg.

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