Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
 
 
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Universität Bielefeld > Fakultät für Wirtschaftswissenschaften > Marketing > Forschung > Forschungsaktivitäten
  

Generelle Ausrichtung der Forschungsaktivitäten

Marketing für intelligente Systeme

Immer mehr Produkte werden digital vernetzt und mit intelligenten Funktionen ausgestattet. Den intelligenten Produkten wird ein hohes ökonomisches Potenzial zugeschrieben und die Intelligenz bietet Entscheidern zahlreiche neue Möglichkeiten der Produktdifferenzierung, der Realisation neuer Geschäftsmodelle oder der Neuproduktentwicklung. Aus Sicht des Marketings bergen intelligente Produkte jedoch auch neue Herausforderungen, die als Forschungsschwerpunkt am Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Marketing mit quantitativen Methoden untersucht werden, z.B. in Bezug auf neue Adoptionsbarrieren oder die Zahlungsbereitschaft für Produktintelligenz.

Analyse von Markenimages

Das Markenimage gilt in der heutigen Zeit als bedeutendster Treiber für den Wert einer Marke. Es ist als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt zu verstehen, das sich mit zeitlicher Verzögerung und über einen längeren Zeitraum als Reaktionen auf Markenführungsaktivitäten eines Unternehmens formt. Die Messung des Markenimages ist im Vergleich zu anderen Auswirkungen von Marketingaktivitäten (z.B. die Zu- oder Abnahme von Verkaufszahlen) vielfach komplexer, gleichzeitig aber von hoher praktischer Relevanz für eine erfolgreiche Markenführung. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Lehrstuhl mit verschiedenen Ansätzen zur Messung des Markenimages. Des Weiteren werden der Einfluss und die Auswirkungen unterschiedlicher Markenführungsaktivitäten (z.B. Markenerweiterungen, Markenallianzen) auf das Markenimage untersucht.

Analyse und Modellierung des Kaufverhaltens

Die Erforschung des individuellen Kaufverhaltens kann sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht erfolgen. Als qualitativ orientierte Disziplin versucht die Kaufverhaltensforschung Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie Menschen durch ihre eigene Persönlichkeit sowie ihr soziales und ökonomisches Umfeld in Bezug auf ihr Kauf- und Konsumverhalten beeinflusst werden und wie sie auf diese Einflüsse reagieren. Als quantitativ orientierte Disziplin versucht sie, unter Zuhilfenahme geeigneter mathematischer Modelle, zur Erklärung und Prognose des individuellen Kaufverhaltens beizutragen und liefert so wertvolle Hinweise für die Entwicklung fundierter Marketingstrategien. Der Interessenschwerpunkt des Lehrstuhls liegt auf der quantitativen Kaufverhaltensmodellierung.

Quantitative Methoden der Marketingforschung

Die quantitative Marketingforschung hat in den letzten Jahren eine beachtliche Eigendynamik entwickelt und wird in ihrer grundsätzlichen Bedeutung heute kaum mehr in Zweifel gezogen. Die damit verbundene kontinuierliche Verbesserung bereits existierender, aber auch die Entwicklung neuer Methoden unter besonderer Berücksichtigung ihrer Anwendbarkeit auf praktische Marketingprobleme stellt eine stete Herausforderung an die Marketingwissenschaft dar. Am Lehrstuhl beschäftigt man sich u. a. mit der Anwendung und Weiterentwicklung von Methoden des maschinellen Lernens zur Datenanalyse, mit der systematischen Behandlung fehlender Werte in der Marketingforschung sowie der Auswertung von Point-of-Sale-Scannerdaten mittels Data Mining-Methoden. Weitere aktuelle Forschungsfelder liegen im Bereich der Methoden für das Environmental Scanning sowie im Bereich der computergestützen Präferenzmessung.