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Universität Bielefeld > Fakultät für Wirtschaftswissenschaften > Marketing > Lehre > WS 2015/16
  

Bachelorkolloquium / Seminar zum Marketing (Bachelor) WS 2015/16

Grunddaten

Vorgesehene Teilnehmerzahl: ca. 12

Kreditpunkte:

Einschreibung ab WS 2011/12:

  •  10, in Verbindung mit der Bachelorarbeit

Einschreibung bis SS 2011:

  • 2

Ansprechpartner für Rückfragen:

Kurzbeschreibung

Das Bachelorkolloquium/ Seminar zum Marketing (Bachelor) dient zur Vorbereitung auf eine Bachelorarbeit am Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing. In dieser Veranstaltung werden die Studierenden in das wissenschaftliche Arbeiten sowie die Literaturrecherche eingeführt und erarbeiten im Rahmen der vorgegebenen Themenschwerpunkte eine eigene Fragestellung für die Bachelorarbeit und setzen sich kritisch mit dieser auseinander. Dazu sind sowohl die angegebene Basisliteratur als auch Artikel der aktuellen Forschung (wie z.B. Journal of Marketing, Journal of Marketing Research, Marketing Science, Journal of Consumer Research, Journal of the Academy of Marketing Science, International Journal of Research in Marketing, Marketing Letters) systematisch einander gegenüberzustellen und mittels eines geeigneten Rahmens objektiv zu vergleichen. Als Basis für die Bearbeitung der Themen dienen ausschließlich Literaturquellen, eine empirische Untersuchung ist im Rahmen des Bachelorkolloquiums/Seminars nicht vorgesehen.

Themenschwerpunkte

1. Themenschwerpunkt: Intelligente Produkte

Smart Home, Smart Car oder Smart Wearables: immer mehr Produkte werden intelligent. Sie können Entscheidungen eigenständig treffen und autonom handeln. Intelligente Produkte sind ein neuartiges Phänomen und aus der Perspektive des Marketings bisweilen noch relativ unerforscht. Daher sind intelligente Produkte ein Schwerpunkt im Bachelorkolloquium des WS 2015/16. Folgende sechs Fragestellungen sollen von den Studierenden behandelt werden:

  • Was ist Produktintelligenz?
  • Wie lässt sich Produktintelligenz operationalisieren?
  • Welche wirtschaftswissenschaftliche Literatur existiert bereits zu intelligenten Produkten?
  • Welche empirischen Studien wurden bereits zu intelligenten Produkten durchgeführt?
  • Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich durch intelligente Produkte für das Marketing?
  • Auf welchen Märkten existieren bereits intelligente Produkte?

2. Themenschwerpunkt: Messung der Zahlungsbereitschaft

Das Wissen über die Zahlungsbereitschaft - willingness to pay (WTP) - der Konsumenten ist zentral für die Preispolitik eines Unternehmens. Die genaue Messung der WTP stellt damit ein wichtiges Instrument im Marketing-Mix dar. In der Forschung als auch in der Praxis geschieht diese Messung meist mithilfe von Kauf-/Marktdaten (z. B. Panel-/POS-Scannerdaten), Experimentaldaten (z. B. experimentelle Auktionen) und/oder Befragungsdaten (z. B. direkte Preisbefragung oder indirekte Preisbefragung über Conjoint-Analysen). Diese Methoden lassen sich unter anderem in ihrer Anreizkompatibilität, d. h. inwiefern liefern die Methoden einen Anreiz für Konsumenten, ihre wahre WTP preiszugeben, und ihrem hypothetischen Bias, d. h. inwieweit simulieren die Methoden die echte Kaufsituation, unterscheiden. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten sollen die Studierenden ein Thema aus dem Themenschwerpunkt "Messung der Zahlungsbereitschaft" bearbeiten. (6 Themen)

Bewerbungsverfahren und allgemeine Hinweise

Vorgesehene Teilnehmerzahl: 12 Studierende

Die Vergabe der Themen erfolgt nach Präferenzen der Studierenden in der Einführungsveranstaltung. Bei Überschneidung der Themenwünsche entscheidet das Los. 

Prüfungsleistung:

Die Prüfungsleistung wird durch regelmäßige Teilnahme sowie die Darstellung der laufenden Arbeit und abschließenden Präsentation der Ergebnisse erbracht.

Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, zum gewählten Themengebiet eine Bachelorarbeit zu verfassen (Studienmodell 2002).

Das Bewerbungsverfahren ist bereits beendet.

Allgemeine Hinweise

  1. Voraussetzung: Der Besuch der Veranstaltung Grundlagen des Marketings im Vorfeld und vertiefte Kenntnisse im Bereich Marketing, wie sie etwa in den Veranstaltungen Marketingentscheidungen und/oder Käuferverhalten und Marktforschung vermittelt werden. Gute Kenntnisse im Bereich der Statistik sind von Vorteil.
  2. Die Präsentationstermine dienen der Dokumentation des Projektfortgangs und der Diskussion noch offener Fragen bzw. der Aufnahme möglicher Verbesserungsvorschläge. Die Beratungsgespräche finden vor Ort statt.
  3. Die schriftliche Dokumentation der Bachelorarbeiten soll sich in ihrer Form an den auf der Lehrstuhl-Homepage ersichtlichen Schreibanweisungen für Seminar- und Abschlussarbeiten sowie den einschlägigen Vorgaben für Bachelorarbeiten orientieren.
    Wichtig ist nicht die Quantität, sondern die Qualität der Ausführungen!
  4. Unentschuldigtes Fehlen führt zum Ausschluss aus dem Seminar und Nichtbestehen!

Zeitablauf

Folgende Termine sind geplant:

Letzter Abgabetermin für die Ausarbeitungen: