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Bachelorkolloquium / Seminar zum Marketing (Bachelor) SS 2014

Grunddaten

Vorgesehene Teilnehmerzahl: ca. 12

Kreditpunkte: 2 LP (Studienmodell 2002) bzw. 10 LP (Studienmodell 2011)

Ansprechpartner für Rückfragen:

Kurzbeschreibung

Das Bachelorkolloquium/ Seminar zum Marketing (Bachelor) dient zur Vorbereitung auf eine Bachelorarbeit am Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing. In dieser Veranstaltung werden die Studierenden in das wissenschaftliche Arbeiten sowie die Literaturrecherche eingeführt und erarbeiten im Rahmen eines vorgegebenen Themenschwerpunkts die eigene Fragestellung für die Bachelorarbeit und setzen sich kritisch mit dieser auseinander. Dazu sind sowohl die angegebene Basisliteratur als auch Artikel der aktuellen Forschung (wie z.B. Journal of Marketing, Journal of Marketing Research, Marketing Science, Journal of Consumer Research, Journal of the Academy of Marketing Science, International Journal of Research in Marketing, Marketing Letters) systematisch einander gegenüberzustellen und mittels eines geeigneten Rahmens objektiv zu vergleichen. Als Basis für die Bearbeitung der Themen dienen ausschließlich Literaturquellen, eine empirische Untersuchung ist im Rahmen des Bachelorkolloquiums/Seminars nicht vorgesehen.

Themenvorschläge

Thema 1: Trends in der Markenführung und Markenforschung – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Baumgarth, C.; Boltz, D.-M. (2013): Trends in der Markenführung und Markenforschung – Ergebnisse der Expertenstudie DieMarkentrends 2011, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 3-28.

Thema 2: Consumer Neuroscience und Marke – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Linzmajer, M., P. Kenning (2013): Consumer Neuroscience und Marke – Erste Ansätze einer neurophysiologischen Markentheorie, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 29-50.

Thema 3: Untersuchung der Dimensionen von Employer Brands – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Hillebrandt, I.; Ivens, B. S. (2013): Scale Development in Employer Branding, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 65-86.

Thema 4: Der Einfluss von Vorurteilen bei der Bewertung von Marken – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Glassl, S.; A. Scharf (2013): Einfluss der Vorurteile westdeutscher Konsumenten auf die Beurteilung der Qualität ostdeutscher Marken, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 113-139.

Thema 5: Der Country-of-Origin Effekt am Beispiel des “made-in” Labels – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Herz, M. F. (2013): The country-of-origin concept reassessed – The long path from the ’made-in’ label, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 141-161.

Thema 6: Das Wechselverhalten von Konsumenten am Beispiel Variety-Seeking – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Hohl, N. A. D.; A. Koch (2013): Variety-Seeking – Eine nutzenorientierte Betrachtung des Wechselverhaltens bei Konsumenten, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 163-188.

Thema 7: Brand Values als Instrument der Markenführung – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Jahn, S.; J. Drengner; H. Gaus; T. Kießling (2013): Brand Values als Instrument der Markenführung – Konzeptualisierung, Messung und Abgrenzung von der Markenpersönlichkeit, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 215-239.

Thema 8: Das Konzept des Nation Branding – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Amashaufer, E. S.; H. Kurz (2013): Die Nation als Marke – Der Einfluss von Patriotismus, Ethnozentrismus, der Tendenz zu sozial erwünschten Antworten und der Umfragemethode auf die Images von Ländern, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 241-269.

Thema 9: Untersuchung der Wirkungsmechanismen in der Facebook-Kommunikation – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Rauschnabel, P. A.; Praxmarer, S.; Ivens, B. S. (2013): Brand and market oriented positioning, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 271-295.

Thema 10: Der Einfluss der Erweiterungskategorie bei Servicemarken – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Sichtmann, C. (2013): Extending Service Brands – Does the Extension Category Matter?, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 323-349.

Thema 11: Untersuchung verschiedener Ansätze der Markenpositionierung – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Urde, M.; Koch, C. (2013): Brand and market oriented positioning, in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 351-371.

Thema 12: Erfolgsfaktoren von authentischen Marken – Neue Impulse für Markenforschung und Markenpraxis

  • Beverland, M. B. (2013): Keeping it Real – The Seven Secrets of Authentic Brands , in: Baumgarth, C.; D.-M. Boltz (2013): Impulse für die Markenpraxis und Markenforschung: Tagungsband der internationalen Konferenz „DerMarkentag 2011“. Wiesbaden: SpringerGabler, S. 477-493.

Jedes Thema wird einzeln bearbeitet; Gruppenarbeiten sind nicht vorgesehen. Zu diesem Zweck soll eine selbstständige und theoretische Aufbereitung der Thematik in Form von Vorträgen im Rahmen des Seminars und eine schriftliche Ausarbeitung im Rahmen der sich (optional) anschließenden Bachelorarbeit erfolgen.

Literatur zu den Grundlagen des Kolloquiums

Wissenschaftliches Arbeiten

Ebster, C.; L. Stalzer (2008): Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. 3. Auflage, Wien: Facultas Verlag.

Kornmeier, Martin (2012): Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht: für Bachelor, Master und Dissertation. 5., aktualisierte und erweiterte Auflage, UTB: Bern [u.a.].

Rossig, Wolfram E. (2011): Wissenschaftliche Arbeiten: Leitfaden für Haus- und Seminararbeiten, Bachelor- und Masterthesis, Diplom- und Magisterarbeiten, Dissertationen. 9., überarbeitete Auflage, BerlinDruck: Achim.

Theisen, Manuel René; M. Theisen (2013): Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit. 16., vollständig überarbeitete Auflage, München: Vahlen.

Marketing und Markenführung

Burmann, C.; Halaszovich, T.; Hemmann, F. (2012): Identitätsbasierte Markenführung: Grundlagen – Strategie – Umsetzung – Controlling. Wiesbaden: Springer.

Esch, F.-R. (2012): Strategie und Technik der Markenführung. 7., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. München: Vahlen.

Keller, K. L. (2013): Strategic Brand Management: Building, Measuring, and Managing Brand Equity. 4. Auflage, Harlow: Pearson.

Sattler, H.; Völckner, F. (2013): Markenpolitik. 3., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Stuttgart: Kohlhammer.

Bewerbungsverfahren und allgemeine Hinweise

Vorgesehene Teilnehmerzahl: 12 Studierende

Die Vergabe der Themen erfolgt nach Präferenzen der Studierenden in der Einführungsveranstaltung. Bei Überschneidung der Themenwünsche entscheidet das Los. 

Prüfungsleistung:

Die Prüfungsleistung wird durch regelmäßige Teilnahme sowie die Darstellung der laufenden Arbeit und abschließenden Präsentation der Ergebnisse erbracht.

Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, zum gewählten Themengebiet eine Bachelorarbeit zu verfassen (Studienmodell 2002).

Das Bewerbungsverfahren wird zentral durchgeführt. Informationen hierzu siehe unter http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/lehre-austausch/studienberatung/wissenschaftlich/bachelorstudiengang/bewerbung-bachelorarbeit.html.

Allgemeine Hinweise

  1. Voraussetzung: Der Besuch der Veranstaltung Grundlagen des Marketings im Vorfeld und vertiefte Kenntnisse im Bereich Marketing, wie sie etwa in den Veranstaltungen Marketingentscheidungen und/oder Käuferverhalten und Marktforschung vermittelt werden. Gute Kenntnisse im Bereich der Statistik sind von Vorteil.
  2. Die Präsentationstermine dienen der Dokumentation des Projektfortgangs und der Diskussion noch offener Fragen bzw. der Aufnahme möglicher Verbesserungsvorschläge. Die Beratungsgespräche finden vor Ort statt.
  3. Die schriftliche Dokumentation der Bachelorarbeiten soll sich in ihrer Form an den auf der Lehrstuhl-Homepage ersichtlichen Schreibanweisungen für Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie den einschlägigen Vorgaben für Bachelorarbeiten orientieren.
    Wichtig ist nicht die Quantität, sondern die Qualität der Ausführungen!
  4. Unentschuldigtes Fehlen führt zum Ausschluss aus dem Seminar und Nichtbestehen!

Zeitablauf

Folgende Termine sind geplant:

  1. Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens: Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens
    Do., 24.04.2014, 14:00–18:00 h, V8-119
  2. Einführungsveranstaltung: Themenvorstellung und -vergabe
    Fr., 25.04.2014, 8:00–12:00 h, V8-119
  3. Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens: Überblick, Literaturschulung in der Universitätsbibliothek
    Mo., 28.04.2014, 10:15–11:45 h, B1-133
  4. Erste Diskussion und Vorstellung des Themas
    Fr., 09.05.2014, 8:00–12:00 h, V8-119
  5. Präsentation der Ergebnisse
    Fr., 13.06.2014, 8:00–12:00 h, V8-119
  6. Feedback für die Bachelorarbeit
    Di., 17.06.2014, 13:00–15:00 h, V9-109

Die Bachelorarbeiten sind spätestens am 15.07.2014, 12:00 h, im Prüfungsamt abzugeben.