
Diese Seite informiert Sie über aktuelle Ereignisse, über Ausschreibungen von Stipendien und Förderpreisen der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft.
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Herbert Vogel und Jürgen Heinrich neues Führungsteam Der neue Vorsitzende der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft (WLUG) heißt Herbert Vogel, und das Amt des Geschäftsführers übernimmt Jürgen Heinrich. Beide wurden am Freitag (4.Mai) bei der Mitgliederversammlung der WLUG in der Universität Bielefeld gewählt. Vogel ist hauptamtlich Vorstandsvorsitzender des IT-Komplettdienstleisters itelligence AG. Heinrich berät Kooperationsvorhaben zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Für ihre engagierte Arbeit für die Freunde und Förderer der Universität wurde das langjährige Führungsteam Ortwin Goldbeck und Professor Dr. Helmut Steiner zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der neue Vorsitzende Herbert Vogel, Jahrgang 1953, studierte an der Universität Paderborn Elektrotechnik und in Berlin Informatik. Er war EDV-Organisator bei Blaupunkt und wechselte 1980 als Projektleiter zu Bertelsmann und drei Jahre später zu Mohndruck, wo er 1985 Abteilungsleiter für Einkauf/Logistik wurde. Seit 1987 war Herbert Vogel als freiberuflicher Unternehmensberater tätig. 1989 gründete er gemeinsam mit Wolfgang Schmidt die Firma S&P Consulting. Seit Januar 2001 ist er Vorstandsvorsitzender der itelligence AG. Das Unternehmenberät Firmen in mehr als 19 Ländern bei der Realisierung und Integration komplexer IT-Gesamtlösungen. Der neue Geschäftsführer der WLUG Jürgen Heinrich (69) hat an der Freien Universität Berlin Mathematik, Physik und Versicherungsmathematik studiert und wechselte gemeinsam mit Professor Dr. Karl Peter Grotemeyer an die Universität Bielefeld. Nach der Wahl Grotemeyers zum Rektor 1970 wurde er dessen persönlicher Referent. Von 1973 bis 1985 leitete er das Dezernat Planung, Statistik und Datenverarbeitung in der Universitätsverwaltung. Nach seiner Wahl zum Beigeordneten durch den Rat der Stadt Bielefeld führte er die Dezernate Organisation und Personal (bis 1989), Ordnung ( bis 1994) und Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr (bis 1996), von 1988 bis 1994 als Stadtdirektor. 1997 trat er in die Geschäftsleitung der Regionalorganisation OstWestfalenLippe Marketing GmbH ein und koordinierte dort die Programme Expo Initiative 2000, „Modellregion für Bürokratieabbau“ (2002-2005) und „Innovation und Wissen“ (2006-2007). Seit Erreichen der Altersgrenze ist er als Berater für Kooperationsvorhaben zwischen Wirtschaft und Wissenschaft tätig. In den Vorstand wurden zudem neu Wilhelm Böllhoff und Dr. Immanuel Hermreck (Firma Bertelsmann)gewählt. Im Kuratorium, das aus 17 Mitgliedern besteht, sind neu dabei: Christoph Barre, Dr. Frank Brode, Johann-Christoph Harras-Wolff, Ulrich Henschke, Hans Laven und Jörn Wahl-Schwentker. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Die 1966 gegründete Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft zählt Bürgerinnen und Bürger aus allen Schichten der Bevölkerung, Personen aus Handel und Industrie sowie öffentliche Körperschaften und Firmen zu ihren fast 600 Mitgliedern. Sie sieht ihre Hauptziele darin,die Universität Bielefeld zu fördern sowie eine Brückenfunktion zwischen Universität und Region, zwischen Theorie und Praxis einzunehmen. Quelle: www.uni-bielefeld.de/presse | Pressemitteilungen | Pressemitteilung Nr. 60/2012 |
Verleihung des Habilitationspreises am 4. Mai in der Universität Bielefeld
Habilitationspreisverleihung
Die Verleihung des Habilitationspreises an Dr. Hendrik Vollmer, Fakultät für Soziologie, bildet einen weiteren Schwerpunkt der Mitgliederversammlung. Vollmer erhält den mit 3.000 Euro dotierten Preis für seine Habilitationsschrift zum Thema „Unterbrochene Kooperation: Eine Mikrotheorie von Störung, Katastrophe und sozialem Wandel“. In der Habilitationsschrift befasst sich Vollmer mit den Auswirkungen von Störungen auf den Verlauf sozialer Situationen sowie auf größere soziale Zusammenhänge. Er interessiert sich dabei sowohl für kleinere Missgeschicke und für Krisenexperimente, bei denen gängige Alltagsinteraktionen wie etwa Gespräche im Familienkreis zum Entgleisen gebracht werden, als auch für gravierende Störungsfälle, wie sie im Zusammenhang von Unfällen, Naturkatastrophen oder Kriegen auftreten. Über diese Einzelfälle hinweg hat er herausgefunden, dass sich die Beteiligten in Störungssituationen in der Regel spontan neu orientieren und zwar auf der Basis von Mitgliedschaften, sozialen Beziehungen und Statusunterschieden.
Hendrik Vollmer wurde 1972 in Herford geboren und hat von 1992 bis 1999 Soziologie an der Universität Bielefeld studiert. Er absolvierte das Master-Programm "Science and Technology Studies" an der University of Edinburgh, Großbritannien. Seit 1999 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2003 als wissenschaftlicher Assistent an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. Hier promovierte er 2002 und habilitierte sich 2011. Seit 2008 leitet er die Redaktion der Zeitschrift für Soziologie.

Privatdozent Dr. Hendrik Vollmer untersucht kleine und größere Störungen im sozialen Gefüge.
Foto: Universität Bielefeld
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Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft zeichnete Nachwuchswissenschaftler aus
Die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft (WLUG) hat am Freitag (24. Februar) herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universität Bielefeld ausgezeichnet. Die Dissertationspreise für das Jahr 2011 wurden im Rahmen einer akademischen Feierstunde im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld verliehen. Durch die Veranstaltung führte Moderator Andreas Liebold. Er stellte auf humorvolle Weise im Gespräch mit den Preisträgerinnen und Preisträgern die Promotionsthemen vor. Die WLUG verleiht die Dissertationspreise seit 1983. Die Doktorarbeiten des Jahres 2011 wurden mit jeweils 1.000 Euro honoriert, gefördert von namhaften Persönlichkeiten und Unternehmen aus der Region Ostwestfalen-Lippe. Da aus verschiedenen Fakultät Doktorandinnen oder ein Doktoranden ausgezeichnet wurden, war das Themenspektrum breit gestreut: So untersuchten beispielsweise Dr. Alexis Feldmeier (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft) die Alphabetisierung von Erwachsenen nicht deutscher Muttersprache, Dr. Michael Daniel Möller (Fakultät für Rechtswissenschaft) die Anwendbarkeit des europäischen und nationalen Gentechnikrechts auf gentechnisch veränderte Tiere und Dr. Sandra Legge (Fakultät für Soziologie) Theorie zu abweichendem Verhalten, Vorurteilen und Diskriminierung. Die Dissertationspreise wurden von Ortwin Goldbeck, Vorsitzender der WLUG, und dem Geschäftsführer, Professor Helmut Steiner, verliehen. Beide gaben den Gästen zudem eine Neuigkeit bekannt: Sie vergaben die Preise für die besten Doktorarbeiten zum letzten Mal. Beide werden bei der nächsten Mitgliederversammung im Mai nicht mehr für ihre Ämter kandidieren. Quelle: uni.aktuell vom 26. Februar 2012. |
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Philosophin Maria Kronfeldner diesjährige Preisträgerin des Karl Peter Grotemeyer-Preises
Die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft verlieh den mit 3.000 Euro dotierten Karl Peter Grotemeyer-Preis für besonderes Engagement in der Lehre in diesem Jahr an die Juniorprofessorin Dr. Maria Kronfeldner, die an der Abteilung Philosophie der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld lehrt und forscht. |
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Mitgliederversammlung 2011 und
Privatdozentin Dr. Claudia Catani, Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft am 8. April 2011 im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stand die Preisverleihung des Habilitationspreises an Claudia Catani, Abteilung Psychologie der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, für ihre Arbeit "Traumatisierung im Kontext organisierter Gewalt: Neurophysiologische Korrelate, Auswirkungen auf familiärer Ebene und Behandlung der psychischen Folgen". Der Preis, mit 3000 Euro dotiert, wird seit 1981 vergeben. Prof. Dr. Helmut Steiner, Schatzmeister und Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft, hob hervor, dass der Jury - bestehend aus Helmut Steiner, dem Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft Ortwin Goldbeck und dem Rektor der Universität Prof. Dr. Gerhard Sagerer - insgesamt sechs preiswürdige Vorschläge vorgelegen hätten. Den Ausschlag gegeben hätte neben der fachlicher Qualität das hochaktuelle Thema der Traumatisierung von Menschen durch Krisen und Krieg und der große persönliche Einsatz der 35-jährigen Preisträgerin. Catani, die neben der deutschen auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, war im Zusammenhang mit der nun ausgezeichneten Arbeit selbst für Feldforschungen in Sri Lanka, Somalia, Uganda und Afghanistan. Claudia Catani, die sich über den - nach eigener Aussage - "überraschenden" Anruf der Universitätsgesellschaft sehr gefreut hat, untersucht in ihrer Habilitationsarbeit wie Menschen die durch die unterschiedlichen Stressoren, wie Krieg, Gewalt in der Familie u.ä.m., ausgelösten Traumatisierungen verarbeiten und durch externe Hilfe unterstützt bearbeiten können. Wichtige Erkenntnisse sind die Einbeziehung der Familie oder der Gesellschaft in die Therapiearbeit, wobei die "Hilfe zur Selbsthilfe" ein wesentlicher Aspekt ist. Claudia Catani, 1975 in Essen geboren, studierte Psychologie an der Universität Konstanz und promovierte dort und an der italienischen Universität in Padua im Jahr 2004. Seit 2003 ist sie in der diagnostischen und therapeutischen Arbeit mit traumatisierten Überlebenden organisierter Gewalt (Krieg, Verfolgung, Folter) sowohl in Deutschland als auch in verschiedenen Krisengebieten der Erde tätig. Claudia Catani arbeitet seit 2008 als wissenschaftliche Assistentin an der Bielefelder Abteilung für Psychologie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Neurophysiologie des Stress‘; Epidemiologie und Behandlung von Traumafolgestörungen im Kontext von organisierter und familiärer Gewalt; psychische Gesundheit von Kindern und Erwachsenen in Krisenregionen. Neben der Verleihung des Habilitationspreises standen der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft Ortwin Goldbeck, ein Bericht aus der Universität von Rektor Prof. Dr. Sagerer und der Jahresabschluss des Schatzmeisters und Geschäftsführers der Universitätsgesellschaft auf der Tagesordnung. Helmut Steiner zeigte sich mit der Entwicklung der Universitätsgesellschaft zufrieden. Aktuell zähle der Verein 610 Mitglieder und die Zahlen würden weiter steigen: "Der Verein wächst stetig. Insgesamt haben wir in den vergangenen fünf Jahren 124 Mitglieder hinzugewonnen." Die Mitgliedsbeiträge, insbesondere der Unternehmen der Region, seien derart positiv, dass die Gesellschaft nahezu allen Wünschen aus der Universität entsprechen könne. Ein Schwerpunkt liege dabei, so der Vorsitzende Goldbeck, auf der Förderung durch die unterschiedlichen Preise der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft: dem gerade verliehenen Habilitationspreis, den Dissertationspreisen und dem Karl Peter Grotemeyer-Preis für gute Lehre. Siehe auch die Berichterstattung in der regionalen Presse: Westfalen-Blatt vom 11. April 2011 |
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Universitätsgesellschaft verleiht die Dissertationspreise 2010
Ausgezeichnete Doktorarbeiten Seit 1983 würdigt die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft alljährlich herausragende Doktorarbeiten. In diesem Jahr werden sie mit jeweils 1000 Euro dotiert, gefördert von Unternehmen oder Einzelpersonen aus der Region. Verliehen wurden die Dissertationspreise von Ortwin Goldbeck, Vorsitzender des Fördervereins, und Geschäftsführer Prof. Helmut Steiner. Da aus jeder Fakultät mindestens eine Arbeit - immer häufiger in englischer Sprache - verfasst ausgewählt wurde, ist die Bandbreite der Themen entsprechend groß. Der guten Tradition folgend sind sie Freitag im Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität vorgestellt worden, um auch dem Publikum einen Eindruck zu vermitteln, worum es eigentlich ging: Moderator Andreas Liebold hat im Gespräch den jungen Doctores Erhellendes über ihre Forschungen entlockt. Und die befassten sich unter anderem mit der Bewertung betrieblicher Pensionszusagen unter Berücksichtigung stochastischer Lebenserwartung, mit Angst im Gespräch, der Synthese »biomimetischer Oxygenierungskatalysatoren« - garantiert für den Laien ein Buch mit sieben Siegeln - oder mit der Bedeutung des Spielbegriffs. Die Preisträger des Jahres 2010 sind: Dr. Malte Schilling (Fakultät für Biologie), Dr. Stephan Walleck (Chemie), Dr. Sonja Ganguin (Erziehungswissenschaft), Dr. Niels Grüne (Geschichtswissenschaft), Dr. Oliver Schliemann (Philosophie), Dr. Natalie Bloch (Literaturwissenschaft), Dr. Kathrin Sonja Lindemann (Linguistik), Dr. Daiva Pucinskaite (Mathematik), Dr.Christoph Nottbohm (Physik), Dr. Wiebke Bleidorn (Psychologie), Dr. Anne Christin Wietfeld (Rechtswissenschaft), Dr. Marc Mölders (Soziologie), Dr. Manja Lohse und Dr.Ing. Julia Herold (beide Technische Fakultät) sowie Dr. Dennis Kirchhoff (Wirtschaftswissenschaften). Quelle: Westfalen-Blatt vom 19.02.2011
Bekenntnis zur Universität VON HEIDI HAGEN-PEKDEMIR Bielefeld. Die besten Dissertationen des Jahres 2010 an der Universität hat Freitagabend die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft (WLUG) ausgezeichnet. Deren Vorsitzender Ortwin Goldbeck überreichte mit Geschäftsführer Professor Helmut Steiner die Preise an die Nachwuchswissenschaftler. Dissertation, da war doch was? Getuschelt wurde zwar viel darüber, doch offiziell äußerte sich niemand zum Plagiatsvorwurf gegenüber Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Die Feierstunde im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) stand ganz im Zeichen der Bielefelder Forscher. In seiner Ansprache drückte Ortwin Goldbeck seine Freude darüber aus, dass das Preisgeld von 600 auf 1.000 Euro angehoben werden konnte: "Das verdanken wir auch den Privatpersonen, die sich neben zahlreichen Unternehmen finanziell engagieren." Der Preis sei ein eindeutiges Bekenntnis der Bevölkerung und der Firmen zur Universität . Von den 15 Preisträgern beteiligten sich nur 12 an der Feierstunde. Die fehlenden haben bereits Aufgaben im Ausland übernommen. Moderator Andreas Liebold (Radio Bielefeld) stellte die jungen Wissenschaftler in Interviews vor. Die WLUG verleiht die Dissertationspreise seit 1983. Da aus jeder Fakultät jeweils mindestens eine Doktorandin oder ein Doktorand ausgezeichnet wird, ist das Themenspektrum breit gestreut. Die Fakultäten schlagen jeweils eine Dissertation vor, die mit "summa cum laude" bewertet wurde. Der Preis ging bisher an mehr als 400 Doktoranden. Er ist national und international geschätzt und hat vielen Gewinnern im beruflichen Leben geholfen. Quelle: Neue Westfälische vom 19.02.2011 Namen, Dissertationsthemen und Sponsoren der diesjährigen Preisträger finden Sie hier. |
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Westfälisch-Lippische International Teilstipendien für Auslandsaufenthalte
Seit 1983 hat die Universitätsgesellschaft mehr als 220 Bielefelder Studierende bei der Durchführung eines Auslandsvorhabens unterstützt z.B. Studium, Praktikum, Vorbereitung von Abschlussarbeiten. Auch für das akademische Jahr 2012/2013 werden voraussichtlich wieder Teilstipendien von
Anträge können (formlos) bei Karin Kruse im International Office eingereicht werden:
Vorzulegen sind:
Interessentinnen und Interessenten sollten ein Vorgespräch mit Frau Kruse führen. Karin Kruse |