Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

Die Verwendung von Implantaten in ethischen Überwachungsinfrastrukturen: Hin zu einer transdisziplinären Ontologie

Termin: 3. - 5. September 2008

Leitung: Michael Nagenborg (Karlsruhe), Kirstie Ball (Milton Keynes), Torin Monahan (Tempe), David Murakami Wood (Newcastle upon Tyne), Karsten Weber (Opole/Frankfurt(Oder))

In der Debatte um Überwachung und Kontrolle taucht immer öfter die Idee der Nutzung von Implantaten auf - bspw. zur Überwachung von Körperfunktionen in medizinischen Kontexten, aber auch zum Zweck der Lokalisierung und Handlungskontrolle in Sicherheitszusammenhängen. Obwohl die Technik bisher eher selten eingesetzt wird und Zweifel an ihrer Leistungsfähigkeit existieren, hat das Thema erstaunliche Resonanz gefunden - auch deshalb, weil die Nutzung von Implantaten an Ideen optimistischer Techno-Utopien anknüpfen, die versprechen, die Limitierungen der menschlichen Natur mithilfe von Technik zu überwinden. Im Workshop wurden Anwendungsbereiche sowie mögliche soziale und moralische Konsequenzen diskutiert.



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