Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 
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ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Narrative Konzepte von Männlichkeit im 20. und 21. Jahrhundert:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede in europäischen Konstruktionen von Männlichkeit

Termin: 20. - 23. Januar 2016

Leitung: Stefan Horlacher (Dresden, GER), Walter Erhart (Bielefeld, GER), Victoria Robinson (Sheffield, GBR)

Die interdisziplinäre Tagung 20th and 21st Century Narratives of Masculinity: Commonalities and Differences in European Constructions of Masculinity, organisiert von Walter Erhart, Stefan Horlacher und Victoria Robinson, hatte sich zum Ziel gesetzt, Repräsentationen und Konstruktionen europäischer Männlichkeit im 20. und 21. Jahrhundert zu untersuchen und aus vergleichender und vor allem literaturwissenschaftlicher Perspektive nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu fragen, die in den (Selbst-)Beschreibungen, den Bildern, Transformationen und Praktiken europäischer Männlichkeiten während der letzten 100 Jahre zu beobachten sind. Die aus Großbritannien, den USA, Spanien, Israel und Deutschland stammenden Konferenzteilnehmer, unter ihnen mit Jeff Hearn, Todd Reeser, Martin Dinges und Michael Meuser national und international führende Vertreter der Critical Masculinity Studies, nahmen nach 40 Jahren interdisziplinärer Männlichkeitsforschung eine kritische Bestandsaufnahme von theoretischen und historischen Zugangsweisen vor, die das heterogene Forschungsfeld der mit Männlichkeit befassten Wissenschaften bisher bestimmt haben. Durch die Kooperation von bislang nur sehr bedingt miteinander kommunizierenden Disziplinen (anglistische, germanistische, slawistische und romanistische Literatur- und Kulturwissenschaft, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Psychoanalyse) gelang es, erfolgreich an einer Synthese des über Männlichkeit vorhandenen Wissens zu arbeiten. Zugleich wurde die in vielen mit Geschlechterforschung befassten Disziplinen bemerkbare Hinwendung zu einer "narrativen" Konzeption von Geschlecht aufgenommen und im Sinne einer komparatistischen Männlichkeitsforschung in Europa weitergedacht.


Teilnehmerinnen und Teilnehmer

José Maria Armengol Carrera (Ciudad Real, ESP), Ruth Beresford (Sheffield, GBR), Mechthild Bereswill (Kassel, GER), Vira Buschanska (Bochum, GER), Svanje Cordua (Münster, GER), Martin Dinges (Stuttgart, GER), Dan Fletcher (Sheffield, GBR), Ellie Gaddes (Sheffield, GBR), Sebastian Grieser (Bielefeld, GER), Ruth Haake (Berlin, GER), Marcus Hartner (Bielefeld, GER), Elahe Haschemi Yekani (Flensburg, GER), Jeff Hearn (Helsinki, FIN), Franziska Hesse (Bochum GER), Jennifer Kapczynski (St. Louis, USA), Tomke König (Bielefeld, GER), Jan D. Kucharzewski (Hamburg, GER), Miriam Kurz (Berlin, GER), Julia Mayer (München, GER), Michael Meuser (Dortmund, GER), Ursula Müller (Bielefeld, GER), Katherine Nichols (Sheffield, GBR), Ofer Nordheimer Nur (Tel Aviv, ISR), Kathrin Peltz (Landshut, GER), Katharina Pietsch (Bielefeld, GER), Ilka Quindeau (Frankfurt am Main, GER), Todd W. Reeser (Pittsburgh, USA), Alexandra Scheele (Bielefeld, GER), Alexia Schemien (Essen, GER), Silvana Schmidt (Marienheide, GER), Ralf Schneider (Bielefeld, GER), Gregor Schuhen (Siegen, GER), Wieland Schwanebeck (Dresden, GER), Liudmyla Teslenko (Bielefeld, GER), Toni Tholen (Hildesheim, GER), Othmar Walchhofer (München, GER), Anne-Dorothee Warmuth (Paderborn, GER), Klaus Wieland (Straßburg, FRA), Heidemarie Winkel (Bielefeld, GER), Alexander Wöll (Frankfurt (Oder), GER), Francesca Zaccone (Rom, ITA)



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