Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Kontexteffekte bei der Entstehung von gesundheitlicher Ungleichheit

Termin: 6. - 8. Juni 2016

Leitung: Odile Sauzet (Bielefeld, GER), Reinhard Schunck (Köln, GER), Basile Chaix (Paris, FRA), Margit Fauser (Bielefeld, GER), Oliver Razum (Bielefeld, GER)

Wer arm ist, hat ein höheres Risiko zu erkranken und vorzeitig zu sterben. Aber macht auch das Leben in einer sozioökonomisch benachteiligten Gegend krank, unabhängig von individueller Armut? Die Auswirkungen solcher sogenannter kontextueller oder nachbarschaftlicher Effekte auf die Entstehung gesundheitlicher Ungleichheit sind mittlerweile empirisch gut belegt. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind aber noch nicht ausreichend untersucht. Kontextuelle Einflüsse kommen aus ganz verschiedenen Bereichen – nicht nur aus dem sozialen Umfeld, sondern beispielsweise auch aus dem Wohnumfeld, etwa bei der Lärmbelastung oder den Möglichkeiten, sich wohnungsnah im Grünen bewegen zu können. Um die entsprechenden Mechanismen zu untersuchen, haben in diesem Workshop ForscherInnen aus mehreren europäischen Ländern und aus ganz unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen zusammengearbeitet: neben GesundheitswissenschaftlerInnen auch SoziologInnen, GeografInnen, StadtplanerInnen und StatistikerInnen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Ursula Berger (München, GER), Gabriele Bolte (Bremen, GER), Jürgen Breckenkamp (Bielefeld, GER), Tarik El Aarbaoui (Paris, FRA), Céline Gofette (Marseille, FRA), Peter P. Groenewegen (Utrecht, NED), Eva Kibele (Groningen, NED), Heike Köckler (Bochum, GER), Michael Kühhirt (Köln, GER), Alastair H. Leyland (Glasgow, GBR), Werner Maier (Neuherberg, GER), David Manley (Bristol, GBR), Camille Perchoux (Pierre Benite, FRA), Miguel San Sebastian (Umeå, SWE), Hauke Steiner (Groningen, NED), Verena Vogt (Berlin, GER), Kim Zolitschka (Bielefeld, GER)



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