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ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Evolution von Plastizität in natürlichen und künstlichen Systemen

Termin: 5. - 7. September 2016

Leitung: Tobias Uller (Lund, SWE), Thomas Flatt (Lausanne, SUI), Bernhard Voelkl (Bern, SUI)

In einem 3-tägigen Arbeitstreffen haben WissenschaftlerInnen aus neun Ländern aus Biologie, Psychologie, Linguistik, Computerwissenschaften und Robotik Fragen rund um die Evolution von phänotypischer Plastizität von Lebewesen als auch von künstlichen Systemen diskutiert. Unter phänotypischer Plastizität versteht man die Fähigkeit von Organismen, sich an Änderungen in der Umwelt anzupassen. Damit ist phänotyische Plastizität das Bindeglied zwischen genetischer Information, Umwelteinflüssen und der endgültigen Form des Organismus. Bislang wurde Plastizität nur unzureichend in die Evolutionstheorie integriert, doch um Evolutionsprozesse vollständig verstehen zu können, bedarf es einer erweiterten Evolutionstheorie, die auch die Auswirkungen von Anpassungen während der Entwicklung auf die Evolution von Merkmalen beinhaltet.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

John A. Baker(Worcester, USA), Sergio Balari Ravera (Barcelona, ESP), Andy Beckermann (Sheffield, GBR), Esra Durmaz (Lausanne, SUI), Nathalie Feiner (Lund, SWE), Susan A. Foster (Worcester, USA), Heikki Helanterä (Helsinki, FIN), Claudia Kasper (Bern, SUI), Kostas Kouvaris (Southampton, GBR), Oliver Krüger (Bielefeld, GER), Olof Leimar (Stockholm, SWE), Manuela Lenzen (Bielefeld, GER), Guillermo J. Lorenzo (Oviedo, ESP), Stefano Nolfi (Rom, ITA), Bahar Patla (Bielefeld, GER), Alfredo Rago (Birmingham, GBR), Steven Ramm (Bielefeld, GER), Rainer Riemann (Bielefeld, GER), Emilie Snell-Rood (Bern, SUI), Sonia E. Sultan (Middletown, USA), Barbara Taborsky (Bern, SUI), Tom Van Dooren (Paris, FRA), Günter Wagner (West Haven, USA), Richard A. Watson (Southampton, GBR), Hanno Würbel (Bern, SUI)



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