ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Bildungsmaßnahmen gegen Antisemitismus vor neuen Herausforderungen

5. - 7. September 2019
Leitung: Marc Grimm (Bielefeld, GER), Matthias J. Becker (Potsdam, GER)

Die neue Virulenz des Antisemitismus, auch in Deutschland, stellt die Pädagogik vor neue Herausforderungen. Die Praxis antisemitismuskritischer Bildungsangebote ist stark durch nationale Kontexte geprägt und eine internationale lege artis existiert nicht. In Deutschland hat sich die antisemitismuskritische Bildung als eigenständiger Bereich der schulischen und außerschulischen Arbeit etabliert. Im Kontext aktueller gesellschaftlicher Polarisierungs- und Desintegrationstendenzen steht die kritische Prüfung vorliegender Ansätze ebenso an wie die Diskussion der durch die Fluchtbewegung und das Ausgreifen rechter Diskurse bedingten Herausforderungen für die pädagogische Praxis. Die im ZiF-Workshop versammelten PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen werden diese Fragen und ihre Zusammenhänge untersuchen. Insbesondere werden der Bestand aktueller good-practice Erfahrungen, Wirksamkeit und Probleme der Wirksamkeitsprüfung vorliegender Angebote, internationale und nationale Vergleiche von Programmen und deren institutionelle Einbindung, die Optimierung des Theorie-Praxis Transfers sowie vernachlässigte Themenfelder wie die digitale Sozialarbeit fokussiert

Tagungsprogramm
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Organisatorische Fragen beantwortet Marina Hoffmann im Tagungsbüro. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Veranstaltungsleitung.


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