ZiF-Arbeitsgemeinschaft
Plakat

Videokonferenz: Momentum of its own
Inherent Dynamism in Pre-Modern Societies

Termin: 28. – 30. Januar 2021
Leitung: Franz-Josef Arlinghaus (Bielefeld, GER), Andreas Rüther (Bielefeld, GER), Jörg Quenzer (Hamburg, GER)

Die Kernthese lautet, dass die grundlegenden Strukturen vormoderner Gesellschaften weltweit Elemente aufweisen, die selbst Antrieb für andauernde Veränderungen dieser Gesellschaften darstellten. Dabei ist zugleich auch die Art dieser Veränderung spezifisch vormodern.

Der fortwährende Umbau führt, so die zweite Annahme, tendenziell zu einer Vereindeutigung eben dieser Strukturen. Anders formuliert: Die vormodernen Gesellschaften kommen sozusagen erst zum Ende des ausgewählten Beobachtungszeitraums (ca. 700 bis ca. 1700), kurz vor der in dieser Perspektive vergleichsweise raschen und überraschenden Umgestaltung zur funktional ausdifferenzierten, arbeitsteiligen Moderne, zu sich selbst.

Die Arbeitsgemeinschaft zielt darauf, a) die Thesen mit Expert*innen unterschiedlicher Weltregionen aus verschiedenen Ländern zu diskutieren und b) sie zugleich in die internationale Forschung einzuführen sowie c) die Idee durch die Diskussion weiter zu entwickeln.

Tagungsprogramm
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Organisatorische Fragen beantwortet Trixi Valentin im Tagungsbüro. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Veranstaltungsleitung.


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