ZiF-Arbeitsgemeinschaft
Plakat

Videokonferenz: Peace and Fear – A Multidisciplinary Approach

Termin: 17. – 19. Februar 2021
Leitung: Yaatsil Guevara González (Bielefeld, GER), Sebastián Martínez Fernández (Bielefeld, GER), Joachim Michael (Bielefeld, GER), Andreas Zick (Bielefeld, GER), Roberto Briceno-León (Caracas, VEN)

Im Bereich der Konflikt- und Friedensforschung erweist sich die Thematisierung und Vertiefung der Wechselbeziehung zwischen Angst und deren Auswirkungen auf die Herstellung oder die Gefährdung des Friedens als dringend erforderlich. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf solche Angstregime, die den Frieden innerhalb und zwischen Gesellschaften gefährden. Daher ist es das Ziel dieses Workshops, einen multidisziplinären Austausch über die Konzepte und kausalen Beziehungen zwischen Theorien und empirischen Ansätzen der Angst- und Friedensforschung aus sozialer, psychologischer und historischer Perspektive zu ermöglichen.

Die Veranstaltung wird von folgenden zentralen Fragen geleitet: Wie kann Frieden im Verhältnis zu Angst und Furcht definiert werden und umgekehrt? Welche Beziehung besteht zwischen sozialem Frieden und Furcht? Darüber hinaus wird die Konferenz als Plattform dienen, um unterschiedliche Einschätzungen der sozialen Bedingungen in friedlichen und konfliktreichen Gesellschaften, ihre Entwicklungen, Regime und mögliche Lösungsansätze zu untersuchen. Zu diesem Zweck ist ein bereichsübergreifender Ansatz von zentraler Bedeutung. Letzteres soll durch den Dialog zwischen Forschenden, forschenden Aktivist*innen aus NGOs, die mit Fragen von Furcht, Angst und Friedenssicherung in gefährdeten Regionen konfrontiert sind, und mit Vertreter*innen von Forschungsförderungsorganisationen ermöglicht werden.

Der interdisziplinäre Austausch der jeweiligen Perspektiven soll junge Friedens- und Konfliktforscher in ihrer Fähigkeit stärken, die Grenzen bisheriger theoretischer Ansätze und empirischer Analyse der untersuchten Gesellschaften zu hinterfragen, um gegebenenfalls neue Ansatzmöglichkeiten zu erkennen. Wir möchten auf diese Weise das Feld der Friedens- und Konfliktforschung erweitern, wie es der Wissenschaftsrat in Deutschland in seiner Empfehlung angedeutet hat.

Tagungsprogramm
download

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz statt. Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an: marina.hoffmann@uni-bielefeld.de

Organisatorische Fragen beantwortet Marina Hoffmann im Tagungsbüro. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Veranstaltungsleitung.


Tel: +49 521 106-2768
Fax: +49 521 106-152768
E-Mail: marina.hoffmann@uni-bielefeld.de