ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Human-Robot-Interaction in alltäglichen Situationen
Hin zu einer Methodologie, die eine vergleichende HRI-Forschung 'in freier Wildbahn' ermöglicht

Termin: 7. – 11. Juni 2021
Leitung: Florian Muhle (Bielefeld, GER)

Das interdisziplinäre Forschungsfeld der Human-Robot Interaction (HRI) zielt darauf ab, die Interaktion zwischen Mensch und Roboter zu verstehen und zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, greifen HRI-Forscher/innen auf theoretische Überlegungen über menschliche Sozialität sowie empirische Methoden zurück, die hauptsächlich aus der Psychologie und Kognitionswissenschaft stammen und auf Laborexperimenten unter kontrollierten Bedingungen basieren. Zwar steht außer Frage, dass entsprechende Vorgehensweisen Einsichten in spezifische Probleme der HRI ermöglichen, gleichzeitig bleibt aber unklar, inwieweit im Labor gewonnene Erkenntnisse dazu beitragen können, Roboter zu entwickeln, die auch in nicht-kontrollierten authentischen Situationen bestehen. Vor diesem Hintergrund zielt der Workshop darauf ab, Forschende zusammenzubringen, die mit methodischen Ansätzen arbeiten, welche ihren Fokus nicht auf quantifizier- und kontrollierbare Aspekte der Interaktion beschränken, sondern sich mit natürlich ablaufenden Interaktionen zwischen Mensch und Roboter befassen. Ziel des Workshops ist es, (1) die Diskussion zwischen diesen Forschenden zu fördern, (2) längerfristige Kooperation zwischen ihnen zu etablieren, (3) die Sichtbarkeit ihrer methodischen Ansätze innerhalb der HRI-Community zu erhöhen und (4) durch die Stärkung von Ansätzen, die eine vergleichende Forschung 'in freier Wildbahn ermöglichen, zum Erkenntnisfortschritt im Forschungsfeld beizutragen.

Organisatorische Fragen beantwortet Marina Hoffmann im Tagungsbüro. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Veranstaltungsleitung.


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