ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Rassische und ethnische Mikroagressionen: Interdisziplinäre Interventionen

Termin: 29. – 30. Juni 2021 - Verschoben nach 29. - 30. Juni 2022
Leitung: Lisa Spanierman (Tempe, USA), Andreas Zick (Bielefeld, GER)

Rassische Mikroaggressionen beziehen sich auf kurze und alltägliche verbale oder nonverbale Demütigungen, die sich gegen rassische und ethnische Minderheiten richten. Mikroaggressionen sind subtil, unbeabsichtigt und für Täter oft unsichtbar. Zahlreiche Studien haben Erfahrungen mit Mikroaggressionen bei Individuen rassischer und ethnischer Minderheiten dokumentiert. Sich häufig wiederholende rassische Mikroaggressionen, auch wenn es sich um scheinbar triviale Erniedrigungen handelt, können Schäden bei den Betroffenen verursachen, die eine Reihe von psychologischen und physischen Symptomen bedingen. Jüngste Forschungen haben sich auf die individuelle und kollektive Bewältigung oder strategische Reaktion auf rassische Mikroaggressionen konzentriert. Diese Forschungsrichtung ist vielversprechend, da sie Faktoren identifiziert hat, die die negativen Auswirkungen von Mikroaggressionen mildern. Diese Konferenz wird die erste ihrer Art sein, die führende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Mikroaggressionen aus verschiedenen nationalen Kontexten und disziplinären Perspektiven zusammenbringt.

Organisatorische Fragen beantwortet Trixi Valentin im Tagungsbüro. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Veranstaltungsleitung.


Tel: +49 521 106-2769
Fax: +49 521 106-152769
E-Mail: trixi.valentin@uni-bielefeld.de