Kunst am ZiF

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Künstlerin: Christine Erhard (Düsseldorf, GER)
Ausstellung: 22. September – 13. Dezember 2022

Ausstellungseröffnung: 22. September, 19 Uhr
mit einer Begrüßung von Gernot Akemann (stellvertretender Direktor des ZiF) und einer Einführung von Stefan Gronert (Sprengel Museum Hannover)

Christine Erhards fotografische Arbeiten nehmen Bezug auf Bilder in ihrer bereits vermittelten, medialen Form. Für die Ausstellung im ZiF hat sie hauptsächlich historische Bilder brutalistischer Bauten bearbeitet. Diese fotografischen Dokumente, die wie das ZIF in den 1970er und 80er Jahren entstanden, werden zu Vorlagen für plastische Konstruktionen in Erhards Atelier. Diese Aufbauten werden ihrerseits fotografiert, so dass sich in Erhards Bildern verschiedene Reflexions- und Realitätsebenen überlagern.

Christine Erhard entwickelt ihre Arbeiten aus einem bildhauerischen Prozess heraus, der Bildgegenstand ist von ihr konzipiert und gebaut. In komplexen Beziehungen zwischen einzig für den Kamerablick erzeugten räumlichen Konstellationen sucht sie nach Verfahren, verschiedene, die Wahrnehmung bestimmende Realitätsebenen zusammenzubringen.

Ihr Interesse gilt dem komplexen Verhältnis zwischen der Abbildung eines architektonischen Raumes und dem dreidimensionalen physischen Raum selbst. Dafür entwickelt sie Systeme der Bildorganisation, die nicht ausschließlich den tradierten Darstellungsformen der Fotografie entsprechen.

Weitere Informationen:

Webseite von Christine Erhard

Die Ausstellung ist regelmäßig während der Kernarbeitszeiten des ZiF (montags bis donnerstags von 9:00 bis 15:30 und freitags von 9:00 bis 14:00) zugänglich. Während laufender Tagungen ist das ZiF auch über diese Zeiten hinaus geöffnet. Informationen dazu erhalten Sie im Tagungsbüro.

In den Räumlichkeiten des ZiF wird das Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen.