Universität Bielefeld

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Interdisziplinäres Zentrum
für Gesundheits­kompetenz­forschung

Wie entscheiden Sie sich? Informierte Entscheidung zum Mammographie Screening Programm (InEMa 2.0) – Informations- und Teilnahmeverhalten im Längsschnitt

Link: Informationsseite für Teilnehmerinnen

Laufzeit
12/2017 bis 12/2019

Projektteam
Dr. Eva-Maria Berens (Projektkoordinatorin)
Dr. Sandra van Eckert (Projektmitarbeiterin), Brandenburgische TU Cottbus-Senftenberg, Institut für Gesundheit, FG Gesundheitswissenschaften

Kooperationspartner
Prof. Dr. Petra Kolip, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 4 Prävention und Gesundheitsförderung
Prof. Dr. Jacob Spallek, Brandenburgische TU Cottbus-Senftenberg, Institut für Gesundheit, FG Gesundheitswissenschaften
Prof. Dr. Doris Schaeffer, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 6 Versorgungsforschung und Pflegewissenschaft

Projektförderung
Eigenmittel der Fakultät für Gesundheitswissenschaft der Universität Bielefeld und des Fachgebiets Gesundheitswissenschaften der Brandenburgischen TU Cottbus-Senftenberg

Hintergrund
Als Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs wird für Frauen von 50 bis 69 Jahren ein Mammographie-Screening angeboten. Da das Mammographie-Screening jedoch neben einigen Vorteilen auch Nachteile hat, spielt die informierte Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund wurde von 2012-2014 im Rahmen der ersten InEMa-Befragung untersucht, welcher Anteil der deutschen Bevölkerung und insbesondere von Frauen mit türkischem Migrationshintergrund sich auf der Basis einer informierten Entscheidung für oder gegen die Inanspruchnahme des Mammographie-Screening-Programms entscheidet und welche Rahmenbedingungen und personellen Faktoren auf die informierte Entscheidung und auf die (Nicht-)Teilnahme am Screening einen Einfluss haben. Die Ergebnisse zeigten, dass nur etwa 27 Prozent der Frauen eine Informierte Entscheidung für oder gegen die Teilnahme trafen. Bei Fragen mit türkischem Migrationshintergrund war dieser Anteil noch geringer.

Zielsetzung
Ziel des Projektes ist es

- eine Längsschnittbetrachtung der Informierten Entscheidung und „Screening-Karrieren“ durchzuführen,
- Daten zum Teilnahmeverhalten und zur Informierten Entscheidung bei der erstmaligen Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am Screening um das aktuelle Teilnahmeverhalten sowie Informations- und Einstellungsaspekte zu ergänzen,
- weitere relevante Themenaspekte (wie z.B. Diagnoseaspekte und Gesundheitskompetenz) zu betrachten.

Vorgehensweise
Etwa 1.000 Frauen, die bereits an der ersten InEMa-Studie teilgenommen haben, werden erneut schriftlich zu verschiedenen Aspekten des Teilnahmeverhaltens, der Informierten Entscheidung und weiterer relevanter Themenaspekte befragt.

 

Neuigkeiten

HLS-Ger 2 Folgeerhebung 2020. Mit dem vorliegenden zweiten Health Literacy Survey Germany (HLS-GER 2) werden neue Daten zur Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland vorgelegt. Weitere Informationen finden Sie hier

HLS-Ger 1 Folgeerhebung 2020. Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung im Jahr 2020 und Vergleich mit den Daten von 2014. Weitere Informationen finden Sie hier

Stellungnahme ZPI COVID-19 und sozial vulnerable Kinder Sozial vulnerable Kinder und Jugendliche müssen in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Weitere Informationen finden Sie hier

Ergebnisse: Gesundheitskompetenz und Coronavirus Fast 15.000 Studierende haben sich deutschlandweit an einer Onlinebefragung zur digitalen Gesundheitskompetenz in Zeiten von Corona beteiligt. Weitere Informationen finden Sie hier

Ergebnisse: Gesundheitskompetenz und Coronavirus Die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich über die Corona-Pandemie gut oder sogar sehr gut informiert. Das ergibt eine repräsentative Befragung von 1.000 Personen ab 16 Jahren. Weitere Informationen finden Sie hier

Coronavirus Pandemie und Gesundheitskompetenz Das Coronavirus bereitet sich gegenwärtig weltweit immer weiter aus. Gesundheitskompetenz muss während dieser Pandemie besonders gewichtet werden für die Prävention vor einer schnelleren Verbreitung des neuartigen Virus. Weitere Informationen finden Sie hier

COVID-19 und Infodemic Die COVID-19 Pandemie geht mit einher mit der sogenannten "Infodemic" (Infodemie). Gute Informationen zu finden, sich vor Fake News und Unwahrheiten zu schützen und in diesen Kristenzeiten vernünftige Entscheidungen für die Gesundheit zu treffen, stehen im Vordergrund. Weitere Informationen finden Sie hier

Ullrich Bauer: "Die Virologen haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert - der Blick über den Virusrand II". Link

Ullrich Bauer über den gesellschaftlichen Charakter der Pandemie:"Im Zeitalter von Corona - ein Blick über den Virusrand I". Link

Interview Gesundheitskompetenz bei Kindern Kinder und Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe für die Förderung der Gesundheitskompetenz. Allerdings ist sie noch wenig erforscht. Über die aktuelle Situation in Deutschland sprach die Pharmazeutische Zeitung mit Orkan Okan vom IZGK. Weitere Informationen finden Sie hier

Entwicklung eines 'WHO European Region action plan on health literacy': Im Februar startete eine Initiative der WHO Europa in Kopenhagen zur Erarbeitung eines Europäischen Aktionsplans zur Förderung und Stärkung der Gesundheitskompetenz für die 53 europäischen Mitgliedstaaten. Weitere Informationen finden Sie hier

Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter: Unter diesem Motto fand am 04.02.2020 eine Fachtagung in Berlin statt. Link

4. HLCA Summer School: "Advancing health literacy during the life course: towards a health literate Europe" findet vom 23.-27.09.2019 an der Universität Bielefeld statt. Link

Am 2.09.2019 findet das Research Symposium mit der University of Canterbury (Neuseeland) an der Universität Bielefeld statt (Raum X-E0-222)

Zum Thema "Psychische Erkrankung im Alltag: Tabuisierung und Stigmatisierung" berichten Patricia Wahl (Graf), Alexandra Fretian und Ullrich Bauer im Jugendhilfereport 02.19

IGEL Evaluation - Ergebnisse: Effectiveness of a school-based intervention to prevent child sexual abuse (Czerwinski et al.) Download

Die Utopie der Gene: Ullrich Bauer zur ZEIT über den Einfluss der Gene. Download

Ullrich Bauer bei der Child's World Conference (11.-13. Juli 2018). Learning, education and the ethical question of what we offer to pupils. Download

Der EUSPR Newsletter gibt einen Überblick über das deutsche Gesundheitspräventionnetzwerk

Neuer Artikel im Archive of Public Health - Journal, von Domanska, O.M., Firnges, C., Bollweg, T.M. et al. Download

Ullrich Bauers Rezension zu "Stimmungen der Soziologie" als Kurzfassung und Langfassung

Neuerscheinungen

International Handbook of health literacy
Sozialisationstheorie
Handbuch Sozialisationsforschung
Präevention von sexueller Gewalt in der Primarstufe
Psychisch belastete Eltern in der sozialpädagogischen Familienhilfe
 Children in times of crisis