Universität Bielefeld

© Universität Bielefeld

Institut für
interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung

"Religiöser Extremismus und Radikalisierung aus Migrations- und Integrationstheoretischer Perspektive" (RADIKAL)

Kurzbeschreibung

Ziel des Projektes "RADIKAL" ist das Verständnis des Zusammenhangs von Migration, Religion und Radikalisierung. Zentral ist dabei die Analyse der Beziehung zwischen Migrationserfahrungen, Akkulturationsprozessen, Diskriminierungswahrnehmungen und -erfahrungen und der Bildung von politischen wie religiösen Überzeugungen, v.a. extremistischer Einstellungen. Im Fokus des Projektes stehen muslimische junge Menschen, die sich radikalisieren bzw. radikalisiert haben. Dazu werden Experteninterviews mit Akteuren und Akteurinnen aus der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit durchgeführt, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Kontakt zu radikalisierten Personen haben. Die Erkenntnisse aus den Interviews werden mit Expertinnen und Experten diskutiert und sollen eine evidenzbasierte Grundlage für die Prävention und Intervention bieten.

Kooperationspartner

Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld; Abteilung "Migration, Integration, Transnationalisierung" (MIT) des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)

Laufzeit
11/2017 - 09/2019

Projektteam am IKG
Prof. Dr. Andreas Zick (Projektleitung)
Melanie Schlüter
Fabian Srowig
Olga Janzen

Kontakt:
Olga Janzen
Tel.: 0521.106-12942
Fax: 0521.106-6415
ojanzen2@uni-bielefeld.de

Förderung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)