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Allgemeine Psychologie II

Forschungsprojekte der AE02

NeuroCommTrainer

Kurzbeschreibung: Ziel des NeuroCommTrainer-Projekts ist die Entwicklung eines adaptiven Systems, das schwerst hirngeschädigten Patienten eine Rückgewinnung fehlender und ein schrittweiser Ausbau eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeiten ermöglicht. Der NeuroCommTrainer kann aus EEG-Langzeitableitungen kortikale Zustände und optimale Wachheitsphasen identifizieren, multimodale Stimulationen anbieten sowie diese mit gegebenenfalls ausgelösten behavioralen und kortikalen Reaktionen korrelieren. So wird es möglich, Körperschema und Patientenreaktionen positiv zu verstärken, gewünschte Reaktionen zu stabilisieren und schrittweise Kommunikationsmöglichkeiten aufzubauen. Ein Konsortium mit Partnern aus Pflege, Psychologie, Gesundheitswissenschaft, Informatik und wirtschaftlichen Verwertungspartnern deckt die notwendige, stark interdisziplinäre Expertise ab.

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Das Projekt ist gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

 

Mitarbeiter*innen

M.Sc. Laura Lindenbaum
Dipl.-Psych. Alexandra Mehlmann, geb. Töws
 

NeuroCommTrainer in den Medien

Artikel im Fachmagazin not über das NeuroCommTrainer-Projekt, Januar 2019

Artikel in der Tageszeitung Westfalen-Blatt übder das NeuroCommTrainer-Projekt, Januar 2018

Bericht in der Zeitschrift Der Ring über das NeuroCommTrainer-Projekt, September 2017

Bericht in der Glocke über das NeuroCommTrainer-Projekt, September 2017

Artikel in Ostfriesen-Zeitung über das NeuroCommTrainer-Projekt, Juni 2017

Auswirkungen unilateraler Temporallappenresektionen

Kurzbeschreibung: Das Projekt untersucht die Auswirkungen unilateraler Temporallappenresektionen auf die Wahrnehmung von und das Gedächtnis für visuell präsentierte emotional negative und neutrale Bilder, Gesichter, und Wörter. Die Resektionen betreffen entweder die Amygdala sowie den Hippocampus und umliegende Strukturen oder die Amygdala und den anterioren Temporallappen unter Erhalt des Hippocampus. Elektrophysiologisch wird überprüft, inwiefern solche Resektionen emotionssensitive ereigniskorrelierte Potentiale (EKP) des EEGs reduzieren, solche Reduktionen material- und hemisphärenspezifisch auftreten und ob sich die Resektionsformen in den Amplituden emotionssensitiver EKPs unterscheiden. Analog wird kernspintomographisch untersucht, ob Temporallappenresektionen zu veränderter zerebraler Aktivierung bei der Perzeption emotionaler Reize führen, Effekte material- und hemisphärenspezifisch auftreten und sich die Resektionsformen in der Intensität und räumlichen Verteilung der beobachteten Effekten unterscheiden. Zusammen werden die Befunde Aufschluss geben über die kausale Rolle der Amygdalae und umliegender Strukturen in der affektiven Reizverarbeitung.

Das Projekt ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

 

Mitarbeiter*innen

M.Sc. Malena Mielke
M.Sc. Lea Marie Stieghorst
Mohamed Alexander Seriyo