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Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche der Universität Bielefeld (FLAM)

Hallo!

Wir waren die FLAM.

Das ist das kurze Wort für Flüchtlings-Ambulanz für Jugendliche.

Das ist ein schweres Wort.

Du musst es dir nicht merken.

Was haben wir gemacht?

 

Manchmal müssen Menschen ihre Heimat verlassen.

Und in ein neues Land gehen.

Manchmal kommen Kinder ganz alleine nach Deutschland.

Das kann schwer sein.

Viele Jungen und Mädchen fühlen sich dann komisch.

Manchmal fühlen sie sich dann krank.

Oder sie haben Kopfschmerzen.

Oder sind traurig.

Oder denken viel.

Oder schlafen nicht gut.

 

Wir sind Psychologen.

Das ist ein schweres Wort.

Wir sprechen das so: Psü-cho-lo-gen.

Wir wollten Jugendlichen helfen.

Wir haben Beratung gemacht.

Eine Beratung ist wie ein Training.

Wir reden und überlegen:

Was ist los?

Was können wir machen?

Wie kann es besser werden?

 

Das Gute ist:

Du sagst einem Psychologen eine Sache.

Er darf das nicht an andere Menschen weiter-sagen.

Du kannst also auch ein Geheimnis erzählen.

Wir sagen deine Sachen nicht:

  • Der Polizei
  • Dem Jugendamt
  • Deinen Betreuern.

 

Die FLAM gab es bis Oktober 2019.