Universität Bielefeld

Call for Papers

Call for Papers

Liebe Studierende,

für die nächste Ausgabe der sozusagen suchen wir wieder Eure Beiträge! Das Titelthema lautet: „Erschaffen und Zerstören“. Erschaffen – häufig denken wir dabei an kreative Prozesse, denen Gemälde, literarische oder musikalische Meisterwerke oder architektonische Superbauten entspringen. Doch ist Erschaffen nicht auch ein alltäglicher Prozess? Was sind die Grenzen des Erschaffens? Und inwieweit sind Fortschritte im Bereich des Transhumanismus und Human Enhancement überhaupt ethisch vertretbar? Schauen wir uns das Klonen an, wird schnell klar, dass das Erschaffen durch viele Facetten betrachtet werden kann und in einigen Fällen kritisch hinterfragt werden sollte. Wie sieht unsere Gesellschaft aus, wenn Klonen von Menschen nicht nur in Perfektion möglich ist, sondern auch rechtlich erlaubt?

Was war denn eigentlich zuerst da? Die Henne oder das Ei? Einige mögen voller Überzeugung behaupten, dass es das Ei sein muss, weil die Henne schließlich aus dem Ei schlüpft. Allerdings ist es schließlich auch die Henne, die das Ei überhaupt erst legt … Dieses Kausalitäts-Paradoxon lässt sich auf viele andere Bereiche übertragen: Wie ist es denn zum Beispiel mit der Erde oder dem Menschen? Über die Frage, wie die Menschheit und die Welt überhaupt entstanden ist, wurde viel diskutiert und philosophiert. Und wenn mensch damit nicht mehr weiterkam, wurden sogar Kriege geführt. Und hat Erschaffen nicht auch häufig etwas mit Zerstören zu tun? Wir erschaffen Städte und zerstören Natur. Wir erschaffen Machtverhältnisse, führen dabei Kriege und zerstören unsere Städte. Wir erschaffen uns Möglichkeitsräume für Urlaube, flexible Arbeitszeiten, Digitalität in all ihren Formen und zerstören dabei unsere Umwelt. Gerade auf umweltpolitischer Ebene wird momentan viel über den Klimawandel und die möglicherweise zerstörerischen Folgen diskutiert: Welche Bedeutung hat die aktuelle Schüler*innenbewegung „Fridays for Future“ für den gesamtgesellschaftlichen Diskurs? Und welche Folgen hat das für die Teilhabe der neuen Generation an der Politik? So hat beispielsweise der Youtuber Rezo mit seinem Video über die „Zerstörung der CDU“ große Wellen geschlagen.

Genauere Informationen zu den Richtlinien sowie Zitationsweise findet Ihr hier.
Eure ersten Entwürfe schickt uns einfach per Mail an: sozusagen@uni-bielefeld.de

Wenn Ihr noch Fragen oder Ideen habt, meldet Euch gerne!

Liebe Grüße
Eure sozusagen-Redaktion

Call for Papers: Studieren und Leben

Seit der Ausgabe des Wintersemester 2018/2019 findet Ihr die ersten Beiträge unserer Rubrik „Studieren und Leben“. Diese Rubrik soll Euch die Möglichkeit bieten, einmal ganz ehrlich aus dem Nähkästchen zu plaudern. Es soll so die Vielseitigkeit und die Möglichkeiten des „Studierens und Lebens“ in Bielefeld aufgezeigt werden. Dazu wollen wir von Euch hören, wie es für Euch ist, hier in Bielefeld zu leben und studieren.

Hierbei wünschen wir uns kurze Geschichten oder Berichte über Euer Erleben. Entsprechend geht es vor allem um sehr witzige, unangenehme, schöne, intensive, eindrucksvolle oder auch typische, besonders gut nachvollziehbare Situationen aus Eurem Alltag. Dieses Format soll Euch die Gelegenheit geben, anderen Studierenden etwas von Euch zu erzählen, wenn Ihr glaubt, dass es interessant ist, Identifikationspotential bietet, oder auch einfach auf Probleme aufmerksam macht, die Eurer Meinung nach vielleicht mehr Aufmerksamkeit verdienen. In bestimmten Fällen ist es auch möglich, Euren Beitrag anonym zu veröffentlichen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns Euren Text bis zum 17. Februar 2020 an sozusagen@uni-bielefeld.de schickt. Dieser kann auf Deutsch oder Englisch verfasst sein. Er sollte max. 1400 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen.