Universität Bielefeld

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Interdisziplinäres Zentrum für
Geschlechter-
forschung (IZG)

Schwerpunkte

Allgemeiner Bezugspunkt der Forschung im IZG ist das soziale Verhältnis der Geschlechter mit seinen nachhaltigen Konsequenzen für die Ungleichverteilung von Lebens- und Gestaltungschancen. Gegenstand von empirischen und theoretischen Untersuchungen sind die Art und Weise, wie Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozial und kulturell konstruiert werden und welche Denkweisen und materiellen Prozesse die Geschlechterverhältnisse bestimmen. Die kritischen Analysen richten sich auch auf die Wissenschaften selbst, auf die historische Bedingtheit von Begriffs- und Theoriebildung und deren Voraussetzung im bzw. deren Auswirkungen auf die Ausgestaltung des Geschlechterverhältnisses.

Aktuelle und innovative Strömungen in der stark ausdifferenzierten Geschlechterforschung werden vom IZG angeregt und aufgegriffen, wie die umfangreichen Forschungsaktivitäten des IZG zeigen. Damit gehen vom IZG wichtige Impulse für die Veränderung der Forschungslandschaft aus.

Die Aktivitäten des IZG zeichnen sich aus durch eine explizite Forschungsorientierung. Neben grundlagenund anwendungsorientierter Forschung spielt die wissenschaftsbasierte Entwicklung von Praxiskonzepten eine zentrale Rolle. Das besondere Profil des IZG zeigt sich dabei in der Konzentration auf spezifische Untersuchungsfelder:

  • Familiale Lebensformen und Praxen des Alltags
  • Erlebensbezogene Geschlechterforschung
  • Geschlechterverhältnisse in Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften
  • Curriculumsentwicklung, Lehrinnovationen und Institutionalisierungsprozesse
  • Geschlechterbezogene Gesundheitsforschung