Einleitung
Grundlegendes
Fragestellung
Hypothese
Material & Methode
 
Ergebnisse
Gesamtübersicht
Diagramme
 
Auswertung
Interpretation
Schlussfolgerungen
 
Anhang
Literatur
 
Impressum
VI.: Interpretation:

6.1.: Allgemeines:

Alle Ergebnisse müssen als vorläufig angesehen werden, da die Datengrundlage zu gering für weitreichende Folgerungen ist.
Als erstes fällt auf, dass Fagus sylvatica & Alnus glutinosa deutlich dominieren. Desweiteren ist ihr Vorkommen im Untersuchungsgebiet sehr hoch, da eine der Arten mit einer Außnahme in jedem Gebiet vorkommt.


6.2.: Fagus sylvatica:

6.2.1.: Temperatur: Eine Korrelation zwischen Temperatur und der Häufigkeit von Fagus sylvatica besteht offenbar nicht.

6.2.2.: Wassergehalt: Wenngleich die Häufigkeit der Rotbuche laut Korrelationskoeffizient nicht mit dem Wassergehalt zusammenhängt, zeigt doch die Regressionsgerade einen leichten Abfall. Es ist also anzunehmen, dass die Rotbuche nicht in der Lage ist, in sehr feuchten Gebieten zu wachsen.
Dies ist ein Hinweis, dass der Faktor für das Vorkommen der Art bedeutsam ist

6.2.3.: pH-Wert: Es besteht hier ein Zusammenhang. Die Regressionsgerade zeigt, dass ab einem pH-Wert von 6,48 kaum ein Baum mehr wachsen wird. Fagus sylvatica scheint daher nur bedingt in alkalischen Böden wachsen zu können. Zugleich scheint er jedoch recht säurebeständig zu sein.

6.2.4.: Leitfähigkeit: Offenbar besteht hier kein Zusammenhang (Korrelationskoeffizient =-0,36), der Baum scheint also teilweise resistent gegen Salz zu sein.

6.2.5.: Nitratgehalt: Eine Korrelation liegt, wohl aufgrund des Messbereiches, nicht vor.


6.3.: Alnus glutinosa:

6.3.1.: Temperatur: Wie bei Fagus sylvatica besteht hier keine Korrelation. Für Alnus glutinosa scheint ebenfalls unter den Bedingungen unserer Erhebung die Temperatur nicht bedeutsam zu sein.

6.3.2.: Wassergehalt: Hier besteht eine schwache Korrelation. Die Regressionsgerade zeigt deutlich, dass Alnus glutinosa in der Lage ist, in wesentlich feuchtere Böden als Fagus sylvatica zu wachsen. Bei gegebener Regressionsgerade zeigt sich, das die Rotbuche ab einem Wassergehalt von 105% nicht mehr wachsen wird, bei Alnus glutinosa kann aufgrund des Messbereiches keine Prognose gefällt werden.

6.3.3.: pH-Wert: Es zeigt sich, dass die Schwarz-Erle nur bedingt säureresistent zu sein scheint. Die Regressionsgerade (y=27,22x - 100,3) zeigt, dass ab einem pH-Wert von 3,64 im statistischen Mittel kein Baum mehr wachsen wird. (Zum Vergleich: Fagus sylvatica hatte bei einem pH-Wert von 4 im Mittel noch eine Artmächtigkeit von 72%)

6.3.4.: Leitfähigkeit: Auch hier besteht keine Korrelation. Der Baum scheint also auch in salzigen Boden gut wachsen zu können.