Einleitung
Grundlegendes
Fragestellung
Hypothese
Material & Methode
 
Ergebnisse
Gesamtübersicht
Diagramme
 
Auswertung
Interpretation
Schlussfolgerungen
 
Anhang
Literatur
 
Impressum
IV.: Material & Methode:

4.1.: Grundlegendes methodisches Vorgehen:

Die Projektgruppe wurde in Zweierteams aufgeteilt, die anschließend ein ihnen zugeteiltes Gebiet untersuchten. Die Proben wurden anschließend im Labor näher untersucht.
Den daraus gewonnenen Ergebnissen wurden mithilfe statistischer Methoden Relevanzen zugeordnet.


4.2.: Durchführung der Untersuchungen im Gelände:

Die Zweiergruppen bekamen jeweils ein Gebiet von 10 x 10 Metern Größe zugeordnet.
Sie entnahmen Bodenproben an allen 4 Ecken sowie der in Mitte. An diesen Stellen wurden auch jeweils 10cm über und unter der Erdöberfläche die Temperaturen gemessen.
Von jeder Baumart wurde ein Zweig genommen, der später zur Artbestimmung genutzt wurde.
Desweiteren wurde das Gebiet skizziert und der Durchmesser aller Bäume in Brusthöhe, sofern dieser größer oder gleich 5cm war, eingetragen.


4.3.: Untersuchung der Bodenproben:

4.3.1.: Wassergehalt: Die frischen Proben wurden in einem Becherglas bekannter Masse gewogen. Danach wurden sie einen Tag bei ~90°C im Trockenschrank getrocknet, bevor sie wieder gewogen wurden. Aus der Differenz wurde, bezogen auf das Trockengewicht, der Wassergehalt in Prozent errechnet.

4.3.2.: Vorbereitung für weitere Untersuchungen: Da in den folgenden Untersuchungen Lösungen benötigt wurden, wurden die trockenen Proben mit einem Mörser zerkleinert und 25g davon abgewogen. Auf dieses Material wurden 75ml deionisiertes Wasser gegeben. Das Gemisch wurde kräftig verrührt und ca. 10min stehengelassen. Anschließend wurde es durch einen Kaffeefilter gefiltert.

4.3.3.: pH-Wert: Der pH-Wert wurde mit einer pH-Elektrode ermittelt.

4.3.4.: Nitratgehalt: Es wurden 10ml der Lösung bei mittlerer Drehzahl 10min zentrifugiert.
Anschließend wurden sie durch einen Faltenfilter filtriert. Es wurde nun gewaschene Aktivkohle hinzugegeben, die Reagenzgläser wurden anschließend auf einem Vortex gut durchgeschüttelt. Die Aktivkohle wurde mit einem Faltenfilter und, sollte immernoch Kohlestaub vorhanden sein, mit einem 5µ Membranfilter herausfiltriert.
Nachdem die Lösung in Schnappdeckelgläser umgefüllt wurde, wurden 2 gestrichene Mikrolöffel Farbreagenz (Cd-haltig, ergo Abzug, Schutzbrille, Kittel, Handschuhe!) hinzugegeben, 1min geschüttelt und 5min stehengelassen.
Anschließend wurden diese Proben in ein Photometer gegeben. Die Werte wurden mit einer vorher erstellten Eichkurve verglichen, sodass wir den Nitratgehalt in ml/l bestimmen konnten.

4.3.5.: Leitfähigkeit: Die Leitfähigkeit wurde mithilfe eines Amperemeters und zweier Elektroden gemessen.


4.4.: Untersuchung der Gehölze:

4.1.: Dichotomer Bestimmungsschlüssel: Ein dichotomer Bestimmungsschlüssel arbeitet nach dem entweder-oder Prinzip. Auf diese Weise wird man Schritt für Schritt zur Bestimmung geführt. Hier einmal ein Beispiel:




4.4.: Statistische Auswertungsmethoden:

4.4.1.: Standartabweichung: Mithilfe der Standartabweichung lässt sich festellen, inwieweit die Werte einer Messung schwanken. Man kann damit also die Messungenauigkeit bzw. in unserem Fall die Schwankung abschätzen und so Rückschlüsse auf 1. die Verlässlichkeit des Mittelwertes sowie 2. die Homo-, bzw Heterogenität des jeweiligen Gebietes ziehen.

4.4.2.: Korelationskoeffizient: Desweiteren errechneten wir den Spearman-Rank- Korrelationskoeffizienten. Mithilfe des Korrelationskoeffizienten lässt sich ermitteln, ob zwei Parameter miteinander signifikant positiv oder negativ korrelieren. Die Signifikanzniveaus zeigen uns, wie stark die Korrelation ist. Bei 50% Zufall (bzw. Irrtumswahrscheinlichkeit) kann man beispielsweise noch nicht von einer Korrelation sprechen, bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% kann man von einer signifikanten Korrelation sprechen.

4.4.3.: Regressionsgerade: Es handelt sich dabei um eine Gerade, die die durchschnittliche Verteilung der Werte repräsentiert. Es ist jedoch zu beachten, dass eine Regressionsgerade immer nur für den untersuchten Bereich gültigkeit hat und wir nicht sagen können, wie es jenseits dieses Bereiches aussieht.


4.5.: Berechnung der Artmächtigkeit:

Da die Mächtigkeit einer Baumart sich nicht nur in der Anzahl, sondern auch in der Größe der einzelnen Bäume niederschlägt, darf man diese nicht außer acht lassen. Daher berechnen wir die Artmächtigkeit in Prozent vom Gesamtdurchmesseraller Bäume.