Einleitung
Grundlegendes
Fragestellung
Hypothese
Material & Methode
 
Ergebnisse
Gesamtübersicht
Diagramme
 
Auswertung
Interpretation
Schlussfolgerungen
 
Anhang
Literatur
 
Impressum
VII.: Schlussfolgerungen:

7.1.: Allgemeines:

Die Laubwälder, welche wir untersucht haben, werden ganz klar von den beiden Baumarten Alnus glutinosa sowie Fagus sylvatica dominiert. Alle andere Arten kommen maximal in fünf der von uns untersuchten Gebieten vor und die Mächtigkeit liegt, mit Außnahme von Carpinus betulus, immer bei nur einem Drittel.


7.2.: Alnus glutinosa:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Alnus glutinosa, was seinen Boden angeht, ein sehr genügsamer Baum ist. Er ist weitestgehend Temperatur- und Salzresistent. Es zeigt sich jedoch eine leichte Anfälligkeit für Säuren.
Im Gegensatz zu vielen anderen Bäumen kann Alnus glutinosa gut in sehr feuchte Böden wachsen, wo er seine ökologische Nische gefunden zu haben scheint.


7.3.: Fagus sylvatica:

Auch dieser Baum ist recht genügsam. Er ist ebenfalls Salz- und Temperaturresistent, zusätzlich ist er aber auch in der Lage, in sauren Böden zu wachsen. Dies führt dazu, dass sein Verbreitungsgrad so groß ist.


7.4.: Messungenauigkeiten:

Die recht hohen Messungenauigkeiten haben ihren Ursprung zum einen in der Natur der empirischen Untersuchungen, welche nunmal nicht unter kontrollierten Bedingungen stattfinden. Jedoch ist auch davon auszugehen, dass ein nicht unbedeutender Teil von uns verursacht wurde. Im folgenden will ich Verbesserungsvorschläge geben:

7.4.1.: Temperatur: Wenngleich hier kaum eine Streuung zu finden ist, gehe ich davon aus, dass die Werte falsch sind, da sie zu wenig differieren. Hier würde Geduld allein schon ausreichen, die Messergebnisse zu verbessern, da herkömmliche Flüssigkeitsthermometer nunmal nicht so schnell messen wie moderne Laserthermometer.

7.4.2.: Vorbereiten der Proben: Es hätte darauf geachtet werden müssen, dass der Zerkleinerungs- sowie Verunreinigungsgrad (Wurzeln, Laub, etc) der Proben nicht sosehr voneinander abweicht. Das rühren sowie ruhen hätte unter vergleichbareren Bedingungen stattfinden müssen - beispielsweise 5min bei gleicher Drehzahl mit einer Rührpille, etc..
Dies hätte dazu geführt, dass alle folgenden Untersuchungen wesentlich genauer vonstatten gegangen wären.

7.4.3.: Nitratgehalt: Auch hier hätte man alle Arbeitsschritte genauer aneinander angleichen müssen. Beispielsweise war die Menge Cd-Pulver quasi willkürlich gewählt. Es war auch nicht sichergestellt, dass alle Proben exakt eine Minute geschüttelt wurden. Selbst wenn, dann nicht mir gleicher Intensität. Bei der Filtration mit Membranfiltern war aufgrund mangelnder Sorgfalt nicht gegeben, dass der Filter immer mittig anlag, es konnte also Aktivkohle zurückbleiben, die die Messung kontaminiert.

Die restlichen Messungen waren so simpel, das hier kaum eine Ungenauigkeit stattdinden konnte.