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Reisebericht 2005


Deutsch-polnische Jugendbegegnung in Bielefeld 12. – 20. November 2005

 

 Organisiert durch:

 


 

Reisebericht zur gemeinsamen Berlin-Fahrt 18. – 20. November 2005

 

Autor: Anton Rühling

 

Als im November 2005 einige Studenten der polnischen Partneruniversität des Oberstufen-Kollegs nach Bielefeld kamen, gehörte eine Berlinfahrt mit zu ihrem Programm. Mit nach Berlin kamen aber auch 20 KollegiatInnen des OS. Von diesem Wochenende möchte ich hier berichten:

Freitag Morgen um ging es um 10Uhr los. Während der Zugfahrt wurde die Müdigkeit überwunden und die Zeit genutzt, um sich gegenseitig kennen zu lernen. Da ich im Jahr zuvor schon in Rzeszów war, kannte ich schon den ein oder anderen der polnischen Studenten. Trotzdem gab es auch noch viele unbekannte Gesichter.

In Berlin angekommen galt es erst mal zu unserer Unterkunft, dem „Heim der deutschen Schrebergartenjugend“, zu gelangen – in einer Stadt mit der Größe von Berlin gar nicht so leicht. Als schließlich alle angekommen und die Zimmer verteilt waren, war es schon später Nachmittag. An diesem Tag machten wir nur noch einen gemeinsamen Spaziergang durch Kreuzberg und gingen anschließend gemeinsam Essen. Abends gab es Zeit zur freien Verfügung: ein Großteil der Gruppe ging ins „Havanna“, einer Salsa-Bar, wo einige auch recht lange blieben...

Am nächsten Morgen galt es trotzdem wieder früh aufzustehen, was dann doch leichter fiel, als erwartet. Am Vormittag erkundeten wir in Klein-Gruppen bestimmte Stadtteile Berlins. Obwohl wir unser Programm schon sehr einschränkten, reichte die Zeit natürlich nur für einen kleinen Einblick in die Viertel, von Berlin insgesamt gar nicht zu sprechen.
Meine Gruppe besichtigten die Hackeschen Höfe. Besonders eindrucksvoll sind die vielen Verwinkelungen, die die Gebäude hier auszeichnen. So folgt auf den ersten Hof ein zweiter, ein dritter, ein vierter...

Am Nachmittag gab es dann Zeit zur freien Verfügung. Einige nutzten diese um sich vom Vorabend auszuruhen, um am Abend wieder fit zu sein, andere erkundeten Berlin in kleinen deutsch-polnischen Gruppen weiter auf eigene Faust. Abends trafen sich jedoch wieder alle um gemeinsam auszugehen. Das stellte sich jedoch als gar nicht so leicht heraus: so war Berlin doch für alle mehr oder weniger fremd und viele verschiedene Vorstellungen auf einen Nenner zu bringen ist nie leicht. So teilte sich die Gruppe auf und in Kleingruppen ging es dann an unterschiedlichen Orten feiern.

Am Sonntag Morgen mussten die Polen sehr früh aufbrechen, was sich nicht genau rumgesprochen hatte. Manche KollegiatInnen verpassten so leider die Verabschiedung der polnischen Gruppe. Naja, das war dann auch wieder ein guter Grund, um im Januar nach Rzeszów zu fahren um das nachzuholen...

Insgesamt war es ein schönes Wochenende – natürlich reichte es nur um einen winzigen Einblick in die Vielfalt Berlins zu bekommen – im Vordergrund stand jedoch auch der Austausch zwischen den deutschen KollegiatInnen und den polnischen StudentInnen. Und das ist meiner Meinung nach auch gut gelungen.