Angebote für Lehrende

Die ZSB - Zentrale Studienberatung informiert und berät neben Studierenden auch Lehrende.

Mit Fragen, die sich aus Ihrem Kontakt mit Studierenden ergeben,

  • z. B. bei Problemen in der Kommunikation mit einzelnen Studierenden,
  • z. B. im Hinblick auf schwierige Rückmeldungen zu Studienleistungen
  • oder wenn Sie sich Sorgen um einzelne Studierende machen, weil diese sich vielleicht auffällig verhalten oder es ihnen psychisch nicht gut zu gehen scheint,
können Sie sich gerne jederzeit persönlich, telefonisch oder per E-Mail an die ZSB wenden.

Studienfachberaterinnen und -berater unterstützen wir zudem bei Fragen, die sich zur Gestaltung des Beratungsangebots in den Fakultäten stellen, wenn Fortbildung zum Thema Beratung gewünscht ist etc.

Die nachstehend aufgeführten Angebote richten sich an Lehrende aller Fakultäten und laden zur Teilnahme ein.

Bitte beachten Sie auch die Angebote für Lehrende von PEP und ZLL.

Veranstaltungen

+  Umgang mit psychisch kranken Studierenden
      Dienstag, 23. Oktober 2018, von 16-18 Uhr
      Information und Anmeldung:
Ursel Sickendiek

An die ZSB - Zentrale Studienberatung wenden sich von Zeit zu Zeit Lehrende, die besorgt über einzelne Studierende sind. In Lehrveranstaltungen oder Sprechzeiten sind sie manchmal mit Studierenden konfrontiert, die durch ihr Verhalten auffallen oder deutliche Zeichen von psychischen Beeinträchtigungen zu geben scheinen. Oftmals stellen sich dabei Fragen wie: Soll ich meinen Eindruck ansprechen? Sollte oder darf ich als DozentIn auf Beratungsstellen und psychotherapeutische Dienste hinweisen? Was tue ich, wenn ich von Suizidabsichten erfahre? Wie kann ich reagieren, wenn jemand mir seltsame Dinge erzählt oder irritierende E-Mails schreibt?

Die Verbreitung psychischer Erkrankungen wird oft unterschätzt: Nach Daten des Robert-Koch-Instituts und des Statistischen Bundesamt ist z.B. davon auszugehen, dass 15 % der Frauen und 8 % der Männer in Deutschland depressive Phasen erleiden oder jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann mit Angsterkrankungen zu kämpfen hat. Solche und ähnliche Zahlen gelten auch für Studierende. Für Kontaktpersonen ist ein angemessenes Handeln gegenüber psychisch Kranken manchmal sehr schwierig.

In dieser Veranstaltung werden kurz Beratungs- und Anlaufstellen für psychisch Kranke vorgestellt, an die sich auch Kontaktpersonen wenden können, und dann wichtige Regeln für hilfreiche Gespräche sowie Fallbeispiele eines angemessenen Reagierens auf Anzeichen psychischer Störungen besprochen.