Interviews & Features    

 
· Einleitung
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· Wirtschaftliche Situation nach der Trennung
· Umgang mit wirtschaftlichen Folgen
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· Risikofaktoren
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· Das Projektteam


Überschrift
Die Autoren empfehlen Maßnahmen zur Entschärfung der Übergangsprobleme, die häufig unmittelbar nach der Trennung auftreten. Empfohlene Maßnahmen sind unter anderem:

  • Verbesserung des Angebots an kostengünstigem Wohnraum und Qualifizierungsmaßnahmen
  • Förderung des Eltern-Kind-Kontaktes und Neuregelung des Unterhaltsvorschusses
:: Kostengünstiger Wohnraum und Qualifizierungsmaßnahmen

Eines der ersten Übergangsprobleme, mit denen sich eine Person auseinandersetzen muss, die sich von ihrem Partner trennt, ist die Suche nach einer Wohnung bzw. die Finanzierung der (alten) Ehewohnung. Die Autoren weisen in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, wie wichtig es für die Gruppe der Geschiedenen (aber auch für andere) ist, dass ein entsprechend kostengünstiges Wohnraumangebot zur Verfügung steht. Zudem sollten aus übergeordneten Gründen auf allen Ebenen Schutzvorrichtungen eingebaut werden, damit das Wohl der von einer Trennung betrof-fenen Kinder nicht durch die Wohnungsmobilität negativ beeinflusst wird. Da in vielen Fällen die negativen wirtschaftlichen Folgen von Trennung und Scheidung nur vorübergehender Natur sind, sollten zumindest auf lokaler Ebene alle Möglichkeiten der Kreditierung von Mietschulden ausgeschöpft werden.

Ein weiteres wichtiges Übergangsproblem, das sich vor allem für Frauen stellt, ist der berufliche Wiedereinstieg. Hier sind entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen zu entwickeln, die speziell auf diese Gruppe abstellen. Auf die Notwendigkeit eines entsprechenden Angebots von Einrichtungen zur Kinderbetreuung wurde bereits hingewiesen.


:: Weitere Maßnahmen zur Entschärfung von Übergangsproblemen

pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß, Dipl.-Soz. Barbara Borgloh, Dipl.-Soz. Miriam Güllner