Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Forschungs- methoden
· Forschungsfragen
· Wirtschaftliche Situation nach der Trennung
· Umgang mit wirtschaftlichen Folgen
· Risikogruppen
· Risikofaktoren
· Politische Schlussfolgerungen
· Literatur und Links
· Das Projektteam


Überschrift
Eine zweite Risikogruppe wird deutlich, wenn man die Frauen genauer betrachtet, die im Zusammenhang mit einer Trennung so große finanzielle Verluste erleiden, dass sie unter die Armutsgrenze abrutschen.

Hierunter finden sich unter anderem Frauen mit langer Ehedauer und dementsprechend höherem Lebensalter. Sie sind zwar keine besonders große Gruppe unter den von Armut betroffenen Frauen, aber sie verfügen nach der Trennung über sehr geringe (bedarfsgewichtete) Pro-Kopf-Einkommen – und das trotz überdurchschnittlicher Eheeinkommen.

Auffällig an dieser Gruppe ist auch, dass sie trotz ihrer prekären wirtschaftlichen Lage staatliche Sozialleistungen (Wohngeld, Hilfe zum Lebensunterhalt) eher nicht in Anspruch nehmen. Welche Motive hier im einzelnen eine Rolle spielen, etwa Schamgefühle aufgrund eines vermeintlichen gesellschaftlichen Abstiegs oder die bei älteren Personen häufiger anzutreffende Nicht-Inanspruchnahme, konnte mangels Daten nicht genauer untersucht werden und bedarf weiterer Analysen.


:: Eine weitere Risikogruppe sind die "nicht leistungsfähigen" Männer

pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Prof. Dr. Hans-Jürgen Andreß, Dipl.-Soz. Barbara Borgloh, Dipl.-Soz. Miriam Güllner