Interviews & Features    

 
· Einleitung
· Unterschwellige Reize
Bielefelder Forschung zum Thema
· Maskierte Testreize
· Dissoziationen zwischen Handlung und Bewusstsein
· Hat die Legende doch Recht?
· Die Bedeutung der Aufmerksamkeit
· Das Unbewusste
· Experiment
· Literatur
· Die Autoren
· Feedback




Unsere Forschergruppe benutzt Maskierung, um nicht-bewusste Verarbeitung nachzuweisen und zu untersuchen. Anfangs galt es, lange bestehende Zweifel auszuräumen: Gibt es Verarbeitung nicht-bewusster Information überhaupt? (1) In unseren Versuchen zeigt sich: Verarbeitung nicht-bewusster Information existiert tatsächlich.

Unsere Versuche bestehen aus zwei Teilen. Im Wahrnehmungsteil stellen wir sicher, dass der Testreiz nicht bewusst wahrgenommen wird, im Handlungsteil messen wir, ob er sich trotzdem auf das Verhalten auswirkt.

Die Versuchsperson in unseren Experimenten sitzt vor einem Computerbildschirm (Abbildung 2). Es erscheinen gleichzeitig ein Quadrat und eine Raute auf dem Bildschirm, eine Figur davon auf der rechten Hälfte, und eine auf der linken Hälfte. Diese Reize sind gut sichtbar. Außerdem werden zeitlich vor ihnen zwei Testreize gezeigt, einer am Ort des Quadrates, einer an dem der Raute. Diese Testreize sind maskiert und werden deswegen nicht bewusst wahrgenommen (Abbildung 3 zeigt den zeitlichen Ablauf eines Durchgangs).






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Im Handlungsteil soll die Versuchsperson auf die sichtbaren Reize reagieren. Im Wahrnehmungsteil soll sie angeben, wie die unsichtbaren Testreize ausgesehen haben.


:: Über den Wahrnehmungsteil des Versuchs


pictureVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Dr. Ingrid Scharlau & Dr. Ulrich Ansorge