Forschung - Fächerübergreifender Unterricht

Evaluation von fächerübergreifenden Unterrichtsmodulen

Forschung
Fächerübergreifender Unterricht

Das zugehörige Projekt "Sportbiologie" erreichen Sie über den nachfolgenden Link:

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Fächerübergreifender Unterricht

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Bei dem Projekt "Sportbiologie" handelt es sich um eine Längsschnittstudie, die mit einem quantitativen Fragebogen begleitet wird. Über diesen sollen mögliche Effekte fächerübergreifender Interventionen aufgedeckt werden. Dabei orientieren sich die Konstrukte des Fragebogens an theoretischen Überlegungen zu möglichen Einflüssen von fächerübergreifendem Unterricht, die unter anderem von Labudde (2008) und Bomhard (2011) postuliert werden.

Im Fokus des Forschungsinteresses stehen unter anderem mögliche Veränderungen in Bezug auf das Selbstkonzept und die Motivation der Schüler*innen. Hierbei ist anzunehmen, dass sich das Selbstkonzept der Schülerinnen im Fach Biologie durch einen mehrperspektivischen Zugang zu einer Thematik erhöht. Zudem wird überprüft, ob die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema über den Zusammenschluss zweier Fächer im Vergleich zum Regelunterricht motivierend auf Schüler*innen wirkt. Durch eine größere Motivation und ein verbessertes Selbstkonzept könnte gerade Schülerinnen ein verbesserter Zugang zu Naturwissenschaften ermöglicht und eine naturwissenschaftliche Hochbegabung gefördert werden. In einem zweiten Teil des Fragebogens werden die subjektiv schulischen Werte (SESSW) erhoben. Darunter fallen die Wichtigkeit und Nützlichkeit der beiden Fächer Biologie und Sport. Diese Konstrukte beschäftigen sich mit der Frage, welche Bedeutung Schüler*innen dem Einzelfach zum aktuellen Zeitpunkt, aber auch für ihre Zukunft beimessen. Dabei soll das Projekt zeigen, ob die Verbindung von sportlichen und biologischen Inhalten die Bewertung des jeweiligen Einzelfachs beeinflusst und eine Erhöhung dieser subjektiv schulischen Werte zur Folge hat, sodass beiden Fächern eine höhere Relevanz zugesprochen wird. In einem letzten Teil wird eruiert, wie fächerübergreifender Unterricht im Allgemeinen wahrgenommen wird. Sehen die Schüler*innen in ihm ein didaktisch sinnvolles Konzept, durch das sie einen höheren Wissenszuwachs erlangen oder bevorzugen sie getrennten Fachunterricht?

Um die Forschungsfragen beantworten zu können, werden fächerübergreifende Interventionen mit thematisch unterschiedlichen Ausrichtungen an Schulen durchgeführt und über den quantitativen Fragebogen evaluiert. Zur Ermittlung der Effekte wird ein Pre-Post-Follow Up-Design gewählt. So werden die Schüler*innen zu Beginn und am Ende der fächerübergreifenden Intervention mit Hilfe des Fragebogens zum zurückliegenden Unterricht befragt. Zusätzlich soll der Follow-Up-Test zeigen, wie langlebig sich mögliche Effekte der fächerübergreifenden Intervention herausstellen.

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