Unsere Tiere im Projekt

Tiere im Projekt

Die Universität Bielefeld gehört zu den wenigen Universitäten, die einen eigene Uni-Zoo besitzen, im Folgenden werden einige Bewohner vorgestellt.

Tiere im Projekt

Die Universität Bielefeld gehört zu den wenigen Universitäten, die einen eigene Uni-Zoo besitzen, im Folgenden werden einige Bewohner vorgestellt.

Tiere im Projekt

Die Universität Bielefeld gehört zu den wenigen Universitäten, die einen eigene Uni-Zoo besitzen, im Folgenden werden einige Bewohner vorgestellt.

Den besonderen Mehrwert eines Unterrichts mit lebenden Tieren stellen die positiven Wirkungen auf affektiver Ebene dar, die sich aus dem direkten Kontakt mit dem Tier ergeben. Viele Schüler*innen haben heute nur wenig Erfahrung im Umgang mit lebenden Tieren.

In unserem Projekt gibt es über 80 verschiedene Tierarten, von denen einige ausgewählte im folgenden Verlauf kurz vorgestellt werden. Alle Tiere, die aktuell im Projekt vorhanden sind, finden Sie in tabellarischer Form in der folgenden PDF.

Um der Artenvielfalt der Tiere im Projekt gerecht zu werden, werden auf dieser Seite Tiere mit den unterschiedlichsten Lebensräumen und Anpassungsfähigkeiten an die Umwelt präsentiert.




Reptilien

Das Pantherchamäleon (Furcifer pardalis) stammt von Madagaskar und dessen vorgelagerten In-seln wie z.B. Nosy Bé. Die Chamäleons können ihre Körperfarbe entsprechend ihrer Stimmung ver-ändern um sich mit Artgenossen zu verständigen. Außerdem erjagen sie ihre Beutetiere mit dem für Chamäleons typischen Zungenschuss.
Die aus Südostasien stammende Grüne Wasseragame (Physignatus cocincinus) bewohnt tropische Tieflandregenwälder und ist immer in Gewässernähe anzutreffen. Die Tiere sind ausgezeichnete Schwimmer und Taucher, die bei dem kleinsten anzeichen von Gefahr ins Wasser stürzen um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni) die nicht nur in Griechenland beheimatet ist, sondern von Spanien bis zum europäischen Teil der Türkei anzutreffen ist, wird rund 20-25 cm groß. Die Schildkröten halten während der kühleren Wintermonate eine Winterstarre in frostfreien Ver-stecken.

Alle unsere Reptilien des Projektes finden Sie in tabellarischer Form in der folgenden PDF.



Meeresbewohner

Der Kleingefleckte Katzenhai (Scyliorhinus canicula) lebt sowohl an der europäischen und nordafri-kanischen Atlantikküste, als auch in der Nordsee und im Mittelmeer. Er wird im Schnitt 80 cm lang und verdankt seinen Namen den kleinen weißen, schwarzen und braunen Flecken und Punkten am Körper und auf den Flossen. Die nachtaktiven Haie nehmen ihre Beutetiere mit den Lorenzini-schen Ampullen im Kopfbereich war. Als Futter dienen Krebstiere, Schnecken, Würmer und kleine Fische.
Der Amerikanische Hummer (Homarus americanus) stammt aus dem Nordwestatlantik. Das auf-fälligste Merkmal des amerikanischen Hummers sind die beiden unterschiedlichen Scheren, die Knack- und die Greifschere. Mit der Greifschere können sie z.B. Muscheln und Schnecken knacken um an das Fleisch zu gelangen, während die Greifschere zum Fangen und Festhalten der Beute dient. Neben Muscheln und Schnecken frisst der Amerikanische Hummer auch Würmer, Seeigel, Seesterne, Krabben, Aas und Algen.
Der Gemeine Einsiedlerkrebs (Pagurus bernhardus) des europäischen Atlantik und des Mittelmeerraumes wird bis zu 10 cm groß. Er besitzt eine deutlich größere rechte Schere. Der Einsiedlerkrebs zieht sich zum Schutz vor Gefahren in sein Schneckenhaus zurück und verschließt die Öffnung mit der größeren Schere. Als Allesfresser der auch Aas nicht verschmäht, spielt er eine wichtige Rolle darin, die Strände und Küsten sauber zu halten.

Alle unsere Meeresbewohner des Projektes finden Sie in tabellarischer Form in der folgenden PDF.



Süßwassertiere

Der Schützenfisch (Toxotes jaculatrix) kommt in den Flüssen und Küstenregionen von Sri Lanka und Indien bis Neuguinea und Australien vor. Auffällig sind die großen Augen und das spitz zulau-fende, mit einer tiefen Mundspalte versehene, Maul. Durch seine Fähigkeit, die Lichtbrechung der Wasseroberfläche abzuschätzen, kann der Fisch seine bevorzugte Beute, Landinsekten, mit einem gezielten Wasserstrahl aus bis zu 2m Entfernung abschießen.
Der Siamesiche Kampffisch (Betta splendens) stammt ursprünglich aus den Sumpfgebieten Thai-lands und Kambodschas, allerdings kann man ihn auch in den Reisfeldern und deren Bewässe-rungskanälen finden. Seinen Namen verdankt der Kampffisch seinem aggressiven Verhalten, dass er gegenüber Artgenossen zeigt.
Der Schwarzlinien-Harnischwels (Panaque nigrolineatus) lebt in den Flusssystemen Venezuelas und Brasiliens. Diese Welse zeichnen sich nicht nur durch ihre Größe von bis zu 50 cm aus, sondern auch dadurch, dass sie sich auf das fressen von Pflanzen und sogar Holz spezialisiert haben.

Alle unsere Süßwassertiere des Projektes finden Sie in tabellarischer Form in der folgenden PDF.



Insekten

Die Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum) bewohnt die tropischen und subtropi-schen Gebiete Australiens. Ihr Körper hat die Form eines vertrockneten Blattes. Bei Bedrohung lässt sich die Gespenstschrecke zu Boden fallen und stellt sich tot. Sollte sie trotzdem gepackt wer-den kann sie ihre Gliedmaßen an extra dafür gewachsenen Sollbruchstellen abwerfen, um so der Gefahr entkommen zu können.
Die Samtschrecke (Peruphasma schultei) wurde 2004 im Norden von Peru entdeckt. Sie ist eine Art aus der Ordnung der Gespenstschrecken. Samtschrecken sind nachtaktiv und verstecken sich tags-über im Blätterwerk ihrer Nahrungspflanzen. Bei Gefahr stellen sie ihre Hinterflügel auf, biegen das Abdomenende nach oben und rennen sehr schnell davon. Des Weiteren können sie ein Wehrsek-ret versprühen, welches einige Minuten in Augen und Schleimhäuten brennt, aber keine bleiben-den Schäden hinterlässt.

Alle unsere Insekten des Projektes finden Sie in tabellarischer Form in der folgenden PDF.



Amphibien

Der Europäische Feuersalamander (Salamandra salmandra) ist eine von den zwei in Deutschland vorkommenden Salamanderarten. Er lebt zurückgezogen in besonders feuchten und kühlen Wäl-dern und ist in erster Linie nachtaktiv. Der Name hat seinen Ursprung in früheren Jahrhunderten. Damals warf man sie ins Feuer, in dem Irrglauben sie würden es löschen.
Der im Xochimilco- und im Chalcosee in Mexiko beheimatete Axolotl (Ambystoma mexicanum) ist ein Schwanzlurch, welcher sein gesamtes Leben im Larvenstadium verbringt. Der Grund dafür ist ein genetischer Schilddrüsendefekt, bei dem das für eine Metamorphose be-nötigte Schilddrüsenhormon, Thyroxin nicht ausgeschüttet werden kann. Allerdings besitzt der Axolotl extreme Regenerationsfähigkeiten, mit denen er selbst innere Organe und Teile des Ge-hirns vollkommen und funktionstüchtig regenerieren kann.
Der Japanische Feuerbauchmolch (Cynops pyrrhogaster) stammt wie der Name vermuten lässt von den japanischen Hauptinseln, wo er stehende und fließende Gewässer bewohnt. Mit einer Größe von 9 bis 13 cm ist der Feuerbauchmolch mit dem einheimischen Bergmolch gut zu verglei-chen. Die Japanischen Feuerbachmolche zeigen innerartlich eine große Variabilität in der Bauchzeich-nung, die je nach Herkunftsort unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.

Alle unsere Amphibien des Projektes finden Sie in tabellarischer Form in der folgenden PDF.



Säugetiere

Der Chinesische Streifenhamster (Cricetulus griseus) bewohnt die Wüsten Nordchinas und der Mongolei. Der selbst gegrabene Bau des Dsungarischen Zwerghamsters besteht aus mehreren Gängen, einer mit Gras ausgekleideten Nestkammer und mehreren Vorratskammern und kann von 4-8 Individuen bewohnt werden. Er ernährt sich hauptsächlich von Pflanzensamen und Kräutern und legen Vorräte für schlechte Zeiten an.


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