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Lehrerbildung

WM 18: Begegnungen mit inklusiver Praxis im internationalen Vergleich

Einen Blick über den Tellerrand wagen und Inklusion im internationalen Vergleich betrachten: Mittels Exkursionen ins Ausland sollen innovative bildungswissenschaftliche und mathematikdidaktische Ansätze zum Umgang mit Heterogenität und Inklusion kennengelernt werden. So soll das Wissen über unterschiedliche Fördermodelle und institutionelle Bedingungen inklusiver Praxis sowie der Umgang mit Heterogenität gefördert werden, da dies bei Studierenden der allgemeinbildenden Lehrämter bisher eher gering ausgeprägt ist. Allerdings gelten das Wissen über und positive Erfahrungen mit inklusiver Praxis als wichtige Moderatoren für die Entwicklung positiver Einstellungen und Bereitschaften zur schulischen Inklusion.

Ein international vergleichender Zugang mit Länderbeispielen mit deutlich höheren Inklusionsquoten und langjährigen Erfahrungen im schulischen Umgang mit Heterogenität birgt das Potenzial, die eigene Perspektive über das deutsche Schulsystem hinaus zu erweitern und durch das Lernen an anderen schulischen Strukturen, Kulturen und Praktiken eine größere Offenheit und Bereitschaft für die mit schulischer Inklusion sowie Umgang mit Heterogenität verbundenen Innovationen zu erreichen. Studierende können so auf der Folie der verschiedenen internationalen Bildungssysteme den Umgang mit Heterogenität in vielfältiger Weise wahrnehmen und analysieren, vor allem im Hinblick auf die Integration von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die Eingliederung von SchülerInnen mit Migrationshintergrund sowie den Umgang mit Mehrsprachigkeit und Konzepten interkulturellen Lernens.

Die teilnehmenden Studierenden werden in quantitativen und qualitativen Erhebungen u.a. zu den Themen Internationalisierung und Heterogenität und zu ihren Selbstwirksamkeitserwartungen befragt.

Eine Übersicht über die wissenschaftliche Maßnahme bietet das Projektposter.