Prozessorientierte Verfahren der Bildungsdokumentation in inklusiven Settings – Potenziale zur Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule

 

 

Die Gestaltung des Übergangs von Kindertageseinrichtung zur Grundschule bedeutet für alle Kinder mit und ohne Förderbedarf eine besondere Herausforderung, insbesondere für die Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene. Das Forschungs- vorhaben möchte einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Kontext- und Gelingensbedingungen für die Kooperation von Elementar- und Primarbereich in Hinblick auf die spezifischen Potenziale der Nutzung prozessorientierter Verfahren der Bildungsdokumentation in inklusiven Settings erbringen.  In dieser Studie soll, fokussiert auf die pädagogische Situation von Kindern mit und ohne Förderbedarf, über ein qualitatives Forschungsdesign untersucht werden, wie sich Bildungs- und Lerngeschichten (BuLG) und Individuelle Entwicklungs- und Förderpläne (IEP) als Instrumente der Bildungsdokumentation auf die professionellen Deutungsmuster und Handlungsansätze pädagogischer Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, auf ihre konkrete Zusammenarbeit mit Grundschullehrkräften und das Kooperationsverhältnis zu den Eltern auswirkt.

Das Forschungsprojekt ist ein Verbundprojekt der Hochschulen Leibniz Universität Hannover, Stiftung Universität Hildesheim und Universität Bielefeld. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. 

 


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