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Ablauf des Praxis-Transfer-Moduls

 

1. Voraussetzung

Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung ist die abgeschlossene fachliche Basis (BE1-BE3) und ein gewähltes Profilmodul. Dass dies erfolgt ist, müssen Sie in der vorbereitenden Veranstaltung nachweisen. Hierzu bekommen Sie am Ende des Semesters eine Mail vom Prüfungsamt, die Sie beantworten müssen, um die entsprechende Bescheinigung per Mail zu erhalten. Bitte bewahren Sie die Antwortmail sorgfältig auf, da Sie diese im Vorbereitungsseminar ( BE 10.1) abgeben müssen.
Das vorgestellte Verfahren soll die Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen für Sie als Studierende erleichtern, weil Sie keine festgelegten Sprechstunden im Prüfungsamt aufsuchen müssen, sondern das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen unkompliziert per Mail kommuniziert werden kann.

2. E1: Vorbereitungsseminar (BPS I)

Das Element 1 (BE 10.1), die Vorbereitungsveranstaltung, gliedert sich in zwei Phasen. Zunächst erfolgt eine allgemeine Einführung bezogen auf die Rahmenbedingungen des Praktikums. Die Informationsvermittlung fokussiert insbesondere die Rechte und Pflichten der PraktikantInnen, Versicherungsfragen, das Praktikumszeugnis und allgemeine Aspekte der Erstellung des Praktikumsberichtes. In darauf aufbauenden Sitzungen wird das Theorie-Praxis-Verhältnis thematisiert. Probleme in Bezug auf den Rahmen des Praktikums und im Hinblick auf die pädagogische Beziehung werden anhand von Fallanalysen konkretisiert. Die Lehrinhalte der Vorbereitungsveranstaltung (BE 10.1) zielen damit einerseits auf den Erwerb von Schlüsselqualifikationen im Hinblick auf das Praktikum, andererseits dienen sie der Vorbereitung des Praktikumsberichtes. Die Teilnahme an der Vorbereitungsveranstaltung ist Voraussetzung für das Absolvieren des Praktikums (BE 10.2). Für die Studienleistung wird die Vorbereitung eines Textes in Gruppenarbeit, der anschließend im Plenum vorgestellt und diskutiert wird, erwartet. (1SWS, SL, 1LP)

3. Anmeldung des Praktikums

Das Praktikum muss mind. 4 Wochen vor Beginn mit dem dafür vorgefertigten Formular in der Arbeitsstelle Praktikum Pädagogik (APP) angemeldet werden. Die APP untersützt Sie bei Bedarf bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Dazu können Sie die regulären Sprechzeiten nutzen oder in die Datenbank auf der Homepage schauen.

4. E2: Praxisphase

Insofern das Praktikum (BE 10.2) profilbildend wirken und exemplarisch in Erfahrungs- und Handlungsfelder einführen soll, die im Hinblick auf die angestrebte berufliche Qualifikation relevant sind, orientiert sich die Auswahl der Praktikumseinrichtungen an der inhaltlichen Ausrichtung des gewählten Profils. Das 300 Stunden umfassende Praktikum soll in der Regel in einer Einrichtung und nach Möglichkeit in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden. Über Ausnahmeregelungen entscheidet die APP, die auch dokumentiert, dass das Praktikum absolviert worden ist. Die APP prüft die Eignung der Praktikumseinrichtung und entscheidet über die Anerkennung eines Praktikumsplatzes. Wesentliches Kriterium für eine Eignung ist, neben der prinzipiellen Möglichkeit, pädagogisch tätig zu sein und das Praxisfeld aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive reflektieren zu können, die Sicherstellung einer adäquaten Anleitung durch eine Ansprechpartnerin/ einen Ansprechpartner mit (Fach-)Hochschulabschluss. (300h,10LP)

Nach Beendigung des Praktikums müssen die abgeleisteten 300 Stunden durch die Einrichtung bescheinigt werden.

Bei Fragen, Problemen und Konflikten während des Praktikums berät Sie die APP gerne.

5. E3: Nachbereitungsseminar (BPS II)

Die Lehrinhalte des Elements 3, der Nachbereitungsveranstaltung (BE 10.3), fokussieren den Theorie-Praxis-Transfer. Wesentlich ist hier die Fallanalyse und -reflexion. Die Kasuistik konzentriert sich auf die pädagogische Praxis in den jeweiligen Institutionen, in denen das Praktikum durchgeführt wurde. Die Analyse und Reflexion der pädagogischen Praxis erfolgt auf der Basis profilbezogener Kompetenzen und Kenntnisse und bezieht sich auf die Ebene der Institution, der professionellen Rolle und des professionellen Handelns. Wichtig ist, dass die Nachbereitungsveranstaltung erst nach Beendigung des Praktikums begonnen werden darf.

Die Studienleistung in Element 3 dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, eine Argumentationsrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes etc. Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden.
Die unbenotete Modulprüfung, die in der Nachbereitungsveranstaltung absolviert wird, besteht aus einem ca. 20-seitigen Praktikumsbericht. (2 SWS, MP ub, 4LP)

Bei Fragen zur Gestaltung des Praktikumsberichtes kann die Beratung durch die APP gerne  in Anspruch genommen werden. Zudem können im Büro während der Sprechzeit auch bestandene Berichte eingesehen werden.