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Was ist Gleichstellung?

Gleichstellung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft strebt die gleichen Verwirklichungschancen aller Menschen an. Die Chancen und Risiken im Lebensverlauf sollen gleich verteilt sein. Die Wertschätzung verschiedener Lebensentwürfe und Lebensleistungen ist für die Fakultät für Erziehungswissenschaft verbindlich.

Die Wertschätzung verschiedener Lebensentwürfe schlägt sich auch auf den Gebrauch von Sprache nieder. Da Sprache alle Aspekte des menschlichen Lebens durchdringt, werden die Achtung und der Gebrauch einer gendersensiblen Sprache zur Wahrung der menschlichen Würde als grundlegend erachtet. Hierzu zählt es auch, sich nicht auf die Verwendung des generischen Maskulinums zu beschränken. Vielmehr muss den Suchbewegungen in der Nutzung gendergerechter Sprache Rechnung getragen werden, um sowohl in der gesprochenen als auch in der Schriftsprache gemäß der menschlichen Würde und Achtung alle Menschen bewusst und vor allem sprachlich sichtbar zu adressieren. Dies dient insbesondere auch der Anerkennung der Erweiterung der Kategorie "Geschlecht", da der Schutz und die Sichtbarkeit von Personen, die sich nicht dem binären Geschlechterverständnis zuordnen, bislang kaum gewährleistet sind.

Bei ihrer Betrachtung und Bearbeitung gleichstellungsrelevanter Fragestellungen und Themen richtet die Fakultät für Erziehungswissenschaft ihren Blick insbesondere auch auf die Verschränkung verschiedener Ungleichheitsachsen wie z.B. Geschlecht, Gender, Alter, Migration oder Behinderung, die Benachteiligungen und Diskriminierung verursachen oder noch verstärken. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass die Mehrdimensionalität von Diskriminierungsmustern umfassender identifiziert werden kann. In der Folge kann und soll hierdurch der Schutz betroffener Personen(-gruppen) erhöht werden.

Weitere Informationen zum Thema Gleichstellung finden Sie auch im Gender-Portal der Universität Bielefeld und der Seite der Projektgruppe Gender-Portal.