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Molekularbiologie

Akademische Studienberatung

Dr. Nils Hasenbein

studienberatung.biologie@uni-bielefeld.de

Warum geht ein Hefeteig auf? Was unterscheidet eine Hautzelle, die vor UV-Strahlung schützt, von einer Leberzelle, die Gifte abbaut? Alltagsfragen, die es in sich haben! Antworten finden sich in Vorgängen auf molekularer Ebene. Molekularbiologie beschäftigt sich mit dem Verständnis von Genen und Proteinen, mit der Verarbeitung und Weitergabe von Informationen in Lebewesen und den molekularen Erklärungen für biologische Vorgänge. Sie ist die Basis für zahlreiche Anwendungen in der Biotechnologie, Gentechnik oder Biomedizin und aus keinem Bereich der Lebenswissenschaften mehr wegzudenken.

Wer sich für ein Studium der Molekularbiologie entscheidet, der ist in Bielefeld bestens aufgehoben: Der Studiengang bietet eine umfassende biologische Ausbildung in Theorie und Praxis und vermittelt zentrale Kompetenzen auf einem hochaktuellen Forschungsgebiet. Das Studienangebot ist interdisziplinär ausgerichtet und macht die Studierenden mit naturwissenschaftlichen Grundlagen, statistischen Methoden und Prinzipien der Bioinformatik vertraut. Insbesondere die Verbindung von Molekularbiologie und Datenanalyse bietet Absolventinnen und Absolventen sehr gute Perspektiven. Mit gut ausgestatteten Räumlichkeiten und Labors sowie mit modernen Forschungsgeräten bestehen an der Fakultät für Biologie beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium.

Studienoptionen

Der 1-Fach-Bachelor umfasst ein Studienfach (150 Leistungspunkte), in dem es im Laufe des Studiums möglich ist, Schwerpunkte auszubilden. Zur Stärkung des persönlichen Profils gibt es zusätzlich den Individuellen Ergänzungsbereich (30 LP), der den Studierenden die Möglichkeit öffnet, ihr Studium individuell zu gestalten.

Die Studierenden erhalten eine breite Ausbildung in Naturwissenschaften, insbesondere im Bereich der molekularbiologischen Forschung und Anwendung. In Aufbau- und Spezialmodulen werden molekularbiologische Inhalte aus funktioneller Sicht (Moleküle, Strukturen, Mechanismen, Funktionen) sowie aus Sicht von Teilgebieten der Biologie (Biochemie, Genetik, Physiologie, Zellbiologie) behandelt. Projektmodule vertiefen das molekularbiologische Verständnis, vermitteln erste Laborpraxis und fördern Selbstständigkeit bei Planung, Vorbereitung und Durchführung von Versuchen. Aus einem der Projektmodule entwickelt sich das Thema der Bachelorarbeit.

Das Studienangebot wird von den molekularbiologisch arbeitenden Bereichen der Fakultät für Biologie getragen. Diese Bereiche sind in der Mehrzahl auch Teil des „Center for Biotechnology (CeBiTec)“. Am CeBiTec sind innovative, interdisziplinäre Projekte im Bereich der „life sciences“ angesiedelt, die Ansätze aus Biotechnologie, Molekularbiologie, Genomforschung, Systembiologie, Biochemie und Biophysik sowie Bioinformatik zusammenführen.

Module aus den Fakultäten für Chemie, Mathematik und Physik sowie der Technischen Fakultät sind in den Studiengang integriert und vermitteln die naturwissenschaftlichen Grundlagen der modernen Biologie sowie Prinzipien der Bioinformatik.

Schlüsselkompetenzen
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Der Studiengang Molekularbiologie vermittelt den Studierenden die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden, die zu experimenteller Arbeit, kritischer Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse, zu eigenverantwortlichem Handeln sowie zur Teamarbeit befähigen. Ein Schwerpunkt liegt im Erwerb übergreifender Schlüsselqualifikationen. Englisch ist die Standardsprache wissenschaftlicher Publikationen und Lehrbücher. Daher gehört die Fähigkeit, molekularbiologische Informationen aus englischen Texten entnehmen zu können, zu den wichtigen Fertigkeiten, die im Verlauf des Studiums vermittelt werden. Neben dem Umgang mit wissenschaftlicher Literatur werden auch Techniken der Darstellung und Präsentation von Versuchsergebnissen vertieft. Weiterhin ist der Erwerb bioinformatischer Grundlagen und mathematischer Standardmethoden für die Datenanalyse unerlässlich.

In das Studium kann ein Auslandssemester integriert werden, in dem Studierende international Erfahrungen sammeln und so ihre Kompetenzen erweitern können. Die Fakultät für Biologie nimmt unter anderem am ERASMUS+ Programm teil und vermittelt Auslandsaufenthalte in europäische ebenso wie außereuropäische Länder.

Berufsperspektiven
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Molekularbiologinnen und Molekularbiologen erforschen molekulare Prozesse als Grundlage aller Lebensvorgänge. Aus den gewonnenen Erkenntnissen entwickeln sie Konzepte zur Nutzung biologisch-chemischer Vorgänge, beispielsweise in der medizinischen Diagnostik, der Pflanzenzüchtung oder in der Biotechnologie. Sie arbeiten vorwiegend in Forschung und Entwicklung, z. B. in verschiedenen Bereichen der Industrie mit Bezug zu den "life sciences", in der chemisch-pharmazeutischen Industrie oder an Hochschulen, können aber auch als Sachverständige in Umweltämtern tätig sein.

Zurzeit ist die Promotion der berufsqualifizierende Abschluss für forschungsbezogene Tätigkeiten auf dem Gebiet der Molekularbiologie. Das hohe Qualifikationsniveau der Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs gewährleistet jedoch die größtmögliche Akzeptanz ihres Bachelorabschlusses auf dem Arbeitsmarkt.


Weiterführende Studienmöglichkeiten

Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiums kann entweder unmittelbar eine Berufstätigkeit aufgenommen oder die Hochschulausbildung vertieft und ergänzt werden. Der Studiengang bereitet gezielt auf weiterführende Masterstudiengänge vor:

Ein Wechsel an andere Fakultäten der Universität Bielefeld (z. B. Masterstudiengänge der naturwissenschaftlichen Fakultäten) oder andere Universitäten ist möglich.

Auch der Weg zur Promotion ist flexibel: Neben dem üblichen Weg über Bachelor und Master besteht für besonders qualifizierte Studierende auch die Möglichkeit, nach dem Bachelorabschluss eine Promotion zu beginnen.

Voraussetzung und Bewerbung

Zugang zum Studium erhält, wer über eine geeignete Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abitur) verfügt. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Bewerbungszeitraum bei örtlich zulassungsbeschränkten Fächern (NC) ist vom 1. Juni bis 15. Juli.

Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es beim Studierendensekretariat. Dieses informiert auch über Sonderregelungen und bei welchen Studiengängen aktuell eine Beschränkung vorliegt.

Informationen unter: www.uni-bielefeld.de/bewerbung


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