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Die Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte knüpfen an die lebendige Diskussionskultur der Bielefelder Geschichtswissenschaft an und finden jährlich statt. Sie greifen zentrale Themen und Kontroversen in der Zeitgeschichte auf und schaffen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit Raum für offene und vielstimmige Auseinandersetzungen mit kontroversen Positionen und aktuellen Forschungsansätzen.

Die ersten Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte fanden am 20.11.2020 statt und werden im Herbst 2021 unter dem Titel „Deutschland und Europa seit 1990. Positionen, Kontroversen, Perspektiven“ mit einem Kommentar von Konrad H. Jarausch als Band 1 der Reihe Vergangene Gegenwart. Debatten zur Zeitgeschichte, herausgegeben von Christina Morina, im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) erscheinen.


Buchpublikation der Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte I

Im Herbst erscheint die Buchpublikation zu den ersten Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte: "Deutschland und Europa seit 1990" beim Vandenhoeck & Ruprecht-Verlag (Göttingen) und kann nun als Buch und E-Book vorbestellt werden.

Die Einheit brachte Vielfalt – Freiheit, aber auch Unsicherheit. 30 Jahre nach dem Mauerfall und der Vereinigung Deutschlands ist es an der Zeit, die vielfältigen Umbrüche und Entwicklungen neu zu vermessen. Sie prägen – und belasten – die politische und gesellschaftliche Gegenwart und stellen gerade auch die zeithistorische Forschung vor enorme Herausforderungen. Wie hat sich Deutschland seit 1990 verändert? Welche Bilanz lässt sich hinsichtlich der politischen, sozialen und kulturellen Folgen der Vereinigung ziehen? Und wie sind diese mit der Entwicklung in Europa und der Welt verbunden? Darüber debattieren Marianne Birthler, Norbert Frei, Philipp Ther und Ton Nijhuis, eingeleitet und kommentiert von Christina Morina und Konrad H. Jarausch.

Der Band bildet den Auftakt zur Reihe "Vergangene Gegenwart", die zentrale Themen und Kontroversen der Zeitgeschichte aufgreift, vielstimmig diskutiert und um neue Perspektiven erweitert.

zum Buch (Link)

Tagungsbericht auf H-Soz-Kult

Marcus Böick (Bochum) hat einen Tagungsbericht zu den Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte I. "Vergangene Gegenwart: Deutschland und Europa seit 1990", 20.11.2020 verfasst, der am 9.02.2021 auf H-Soz-Kult erschienen ist.

zum Tagungsbericht (Link)

Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte I:

"Vergangene Gegenwart: Deutschland und Europa seit 1990", 20.11.2020

Die Deutsche Einheit und die Transformation (Ost-) Deutschlands seit 1990 spielen in aktuellen historischen und politischen Diskursen eine wichtige Rolle. Bielefeld und der Raum Ostwestfalen-Lippe sind geografisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell mindestens mittelbar mit der Geschichte und Nachgeschichte der Teilung verbunden, und die Transformation Ostdeutschlands wurde und wird häufig eher aus der Ferne verfolgt. Der 30. Jahrestag der Vereinigung Deutschlands und die Übernahme der Professor für Zeitgeschichte durch Christina Morina zum Wintersemester 2019/20 sind für den Arbeitsbereich Zeitgeschichte Anlass genug, das Thema sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher Perspektive aufzugreifen. Am 20. November 2020 werden mit renommierten Gästen und (Nachwuchs-) Wissenschaftler*innen und viel Raum für Gespräche einige zentrale Aspekte der "Vergangenen Gegenwart in Deutschland und Europa seit 1990" thematisiert und debattiert.

Programm am Nachmittag:

  • 13 Uhr Begrüßung
  • 13:15-15:15 Uhr: Fragen an die Deutsche Einheit 30 Jahre danach
  • Marianne Birthler (Berlin) & Norbert Frei (Jena) im Gespräch mit Christina Morina (Bielefeld)
  • 15:15 Uhr Digitale Kaffeepause
  • 15:30-17:30 Uhr: Perspektiven auf die europäische Gegenwart
  • Philipp Ther (Wien) & Ton Nijhuis (Amsterdam) im Gespräch mit Benno Nietzel (Bielefeld)

Zusatzprogramm am Vormittag:

  • Forschungssymposium: Interaktionsräume, Akteure und Expertenwissen im dt.-dt. Transformationsprozess seit 1990 [Teilnahme nur nach Anmeldung]

 

Organisatorische Fragen an maximilian.kucknat@uni-bielefeld.de


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